Ohne Worte

Sehr geehrte Lehrerin
Hiermit Entschuldige ich Evi Kunze meinen Sohn Leon K. Für den Freitag nach der 5. Stunde weil er dringend aufs Klo gehen musste und nicht in die Schule geht aus unhygienischen Gründen.
Ich bitte um ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Frau Kunze

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67 Antworten zu Ohne Worte

  1. frlkrise schreibt:

    Nachgeschoben: Leon hätte noch drei Schulstunden gehabt.
    Und: Unsere Klos sind akzeptabel.

    • Stefan K. schreibt:

      Und, Frl. Krise? Geben Sie dieses Schreiben an den Schulleiter weiter? Oder wer ist die Instanz, die nicht-akzeptable „Entschuldigen“ beantwortet?
      Oder ist dies evt. ein Fall für den Schul-Sozialarbeiter, um herauszufinden, was bei Leon dahintersteckt?

      • welt2 schreibt:

        Na klar. Der Schul- Sozialarbeiter kriegt wieder den unsinnigsten Scheiß aufgehalst. Das trau ich dem Fräulein nicht zu. „Kein Nachspiel“ ist doch ne sehr gute Lösung, bei der sie und der Schüler in der Verantwortung bleibt (für was auch immer da in die Hose ging).

  2. nina schreibt:

    Das muss ich mir merken!!! …aus unhygienischen Gründen…sehr gut! Das ist doch immer ein Grund! Aber was soll man bei Evi erwarten?

  3. EDVler schreibt:

    Ah.. wie nannte man das noch in dem Film „Amrican Pie“? Heimsch…er?

  4. Uli schreibt:

    Das nennt man glaube ich „Heimscheißer“.

    • sib schreibt:

      Right 😀
      Es gibt aber auch Erwachsene, die das Haus nicht verlassen wollen, bevor sie nicht… weil auf Arbeit unzumutbar… und überhaupt!

  5. drachenfrau schreibt:

    „aus unhygienischen Gründen“… also ich finde die Entschuldigung okay. 😀

  6. edda. schreibt:

    Vielleicht wären die Schulklos aber NACH Benutzung durch den Schüler Leon K. unhygienisch gewesen 🙂

  7. Margaret schreibt:

    Dann wenn er so unhygienisch ist, ist es vielleicht besser, dass er den Schulklos fernbleibt.

  8. Ellen schreibt:

    Und Leon hat die Entschuldigung selbst gefälscht?

  9. S. Van Lure schreibt:

    hihihi, hatte wohl was gröberes vor, der Junge;)

  10. Heike schreibt:

    Da sag noch einer, es gäbe nichts zu lachen in der Schule! 😉

  11. Julika schreibt:

    Aus der Grundschule kenne ich das durchaus, dass Schüler die Toillette n i e benutzen und nach der fünften Stunde wie der geölte Blitz nach Hause jagen, aber irgendwann lernen sie es alle (oder fast alle).
    Frl. Krise, verrate uns bitte doch, ob diese Entschuldigung noch ein Nachspiel hatte. Es interessiert mich brennend!

    • frlkrise schreibt:

      Kein Nachspiel! Es sind einfach drei unentschuldigte Fehlstunden, die dann auch dem Zeugnis erscheinen…und es werde nicht die einzigen sein!

      • Alex schreibt:

        Wieso unentschuldigte Fehlstunden? Ob Toiletten hygienisch sind oder nicht, ist doch eine sehr subjektive Meinung. Wenn aus Sicht von Frau K. die Toiletten zu unhygienisch für ihren Sohn sind, so ist das aus meiner Sicht zu akzeptieren und eher die Missstände auf den Klos abzubauen, als dem Jungen unentschuldigte Fehlstunden reinzudrücken, obwohl seine Mutter ihn entschuldigt hat. Was gilt denn als Entschuldigung, wenn nicht das Wort eines Erziehungsberechtigten?

      • erdbeermond schreibt:

        @Alex: In Deutschland gibt es eine allgemeine Schulpflicht. Dementsprechend gibt es natürlich gewisse Anforderungen an eine Entschuldigung. Nur weil der/die Erziehungsberechtigte schreibt, dass das Kind entschuldigt sei, stimmt das noch lange nicht. Vielmehr kommt es logischerweise auf den Grund an. „Mein Kind musste zu Hause aufs Klo“ dürfte dafür nicht ausreichend sein, da die Schule hierfür die notwendigen Einrichtungen vorhält und zur Verfügung stellt.
        Was kommt als nächstes? „Mein Kind musste zu Hause unterrichtet werden, weil der Kontakt zu anderen Menschen zu einer erhöhten Infektionsgefahr grade in der Grippezeit führt.“?

      • erdbeermond schreibt:

        Nachtrag: Ganz abgesehen davon bezweifle ich, dass der durchschnittliche Erziehungsberechtigte die hygienischen Zustände auf einem Schulklo einschätzen kann. Zum einen ist es fernliegend, dass der/die normale Erziehungsberechtigte die Klos jemals begutachtet hat. Zum anderen wird es auch deswegen unwahrscheinlich, weil hier die Mutter ihren Sohn entschuldigt, sie also vermutlich das Männerklo (ich gehe davon aus, dass Männer- und Frauenklos auf der Schule getrennt sind) nie gesehen hat.

      • welt2 schreibt:

        @erdbeermond: Darf ich als Nichtlehrer auf diesem Block fragen, wie die Überzeugung zu Stnde kommt, Eltern würden den Zustand der Schultoiletten nicht überprüfen? Spätestens wenn sie erleben, wie das eigene Kind nach der Schule schnellstmöglich nach Hause kommt um als erstes wortlos in Sekundenschnelle auf dem Klo zu verschwinden, dann schauen sie sich die Örtlichkeiten mal an. Und sind ggf. fassungslos. Ebenso wie über Lehrer, die vermuten, Eltern oder Kindern wäre das egal.

      • Julia schreibt:

        @ alex – ausserdem kann die Mutter ihren Sohn nicht entschuldigen – das koennen nur Lehrer. Erziehungsberechtigte koennen um Entschuldigung bitten. „hiermit bitte ich Sie das Fehlen meines Sohnes aufgrund von xyz zu entschuldigen“. Unsere Lehrer haben sich regelmaessig ueber Briefe aufgeregt, in denen die Eltern ihre Kinder selber entschuldigen und nicht darum bitten ;). Mag kleinlich sein, ist aber eigentlich korrekt.

      • Julika schreibt:

        Ich habe es in Referendarzeit auch so gelernt, dass man schreibt: Ich bitte Sie, das Fehlen meines Sohnes tralala zu entschuldigen.
        Ich mache das heute bei meinen Kindern auch so. Aber jedesmal stolpere ich über diese Formulierung, da sie total schwurbelig klingt und – zumindest gefühlsmäßig – überhaupt nicht mehr mit dem heutigen Sprachgebrauch übereinstimmt .

      • welt2 schreibt:

        @Julika: Und natürlich sind auch nur die Eltern in der Lage, ihr Kind zu entschuldigen – von einer Lehrkraft kann gar nicht erwartet werden, alle Kinder in einer Klasse so genau im Auge zu behalten, daß entschuldigungswürdige Unpäßlichkeiten ohne falschnegative oder falschpositive Befunde auffallen. Ich hab nachgelesen: die Schulgesetze einiger Länder formulieren genau so – nur die Lehrkraft kann entschuldigen – aber macht Euch mal klar, was das für ein Unsinn ist. Scheint mir ein Überbleibsel aus der Zeit zu sein, als der Lehrer die Kinder noch mit dem Stock züchtigen durfte und sollte.

      • Julika schreibt:

        @welt2: Danke, dass nicht nur ich das so sehe! Nur mal Interesse halber: Wo hast Du das gefunden? Ich bin gerade mal im Express über die Homepage des hess. Kultusministeriums geschwirrt und hier habe ich rein gar nichts gefunden.

      • ledi_rufus schreibt:

        @ Julika: In Hessen ergibt sich das aus § 67 Abs. 1 Satz 1 HessSchulG in Verbindung mit der jeweiligen Hausordnung der einzelnen Schule. Diese Hausordnungen können auch ganz unterschiedlich ausfallen (Mündlich am ersten Tag, schriftlich bei Rückkehr an die Schule, Attest für unter oder über 18-Jährige…)

      • Julika schreibt:

        Danke ledi_rufus – genau das habe ich gesucht. Hier steht:
        1) Die Eltern sind dafür verantwortlich, dass die Schul-
        pflichtigen am Unterricht und an den Unterrichtsveran-
        staltungen der Schule regelmäßig teilnehmen. Sie sind
        verpflichtet, die Schulpflichtigen bei der zuständigen
        Schule an- und abzumelden und sie für den Schulbesuch
        angemessen auszustatten.
        Das war´s. Da hat sich der Gesetzgeber ja nicht gerade überworfen mit Aussagen. Wenn es keine diesbezügliche Hausordnung – sprich- Gesamtkonferenz-Entscheidung gibt, müsste man ja noch nicht mal einen Grund hinschreiben. Das sollte ich an unserer Schule glat mal ausprobieren…aber ich bin mir sicher, es gäbe Ärger!

  12. Was ist denn daran falsch? Macht meine Tochter genauso – die ist allerdings erst 4 und bleibt immer bis zum bitteren Ende in der Schule (weil ich sie vorher nicht abhole, ich weiß ja von nichts) und stürzt dann auf die Toilette, kaum daheim. Ich muss zugeben, ich hatte allerdings gehofft, dass sich das irgendwann gibt….

    • hajo schreibt:

      „Was ist denn daran falsch?“
      Ich scheide ja ungern 😀 kleine getrocknete Früchte aus, aber allein Grammatik und Interpunktion erfüllen fast diesen Tatbestand, oder? 😉

      • michael schreibt:

        > Grammatik und Interpunktion erfüllen fast diesen Tatbestand,

        Des Korinthenkackens ??? Das erinnert mich an eine Stelle bei ‚Don Camillo‘ , wo der Herr Pfarrer sich über die Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion des Herrn Bürgermeister lustig macht, und von Jesus himself einen wohlverdienten Anraunzer erhält.;-)

      • hajo schreibt:

        michael, der Tatbestand ist „Körperverletzung“ (obwohl wohl eher seelischer Natur 😉 )
        klar ist’s eher komisch bis tragikomisch zu sehen, sonst könnten wir uns bereits spätestens mit Schulpflicht „einen Strick kaufen“, oder?

      • michael schreibt:

        > Der Tatbestand ist “Körperverletzung” (obwohl wohl eher seelischer Natur 😉

        Wo Du recht hast, hast Du Recht.Ob man deswegen wohl seine Deutschlehrer erfolgreich auf Zahlung von Schmerzensgeld verklagen kann?

    • nogger schreibt:

      Boa – mit 4 schon in der Schule…..

  13. frlstreberlin schreibt:

    Also ich würde bei wirklich ganz dringendem Bedürfnis auch nach Hause gehen. Aber unsere Schultoiletten sind ja absolut nicht akzeptabel…

  14. Blogolade schreibt:

    Das ist der Moment wo man als Lehrerin nicht weiß, ob man den Kopf auf die Tischkante schlägt oder ob man laut loslacht, oder?
    Wie lautet die Antwort? Wird Leon entschuldigt? 😉

  15. C. Rosenblatt schreibt:

    lol würd ja gern mal wissen, was die liebe Frau Mama ihrem Sohne aus hygienischen Gründen so erlaubt und nicht erlaubt ^^

  16. mayarosa schreibt:

    Ui… wat et all jid… wegen Pinkeln drei Schulstunden fehlen … oder vier. Wow! Und die Mutter schreibt eine Entschuldigung… tststs

  17. Tina schreibt:

    haha- dann möcht ick ja nich wissen, wie det bei denen so aussieht zu Hause- wenn er aus UNhygienischen Gründen nach Hause musste…. vielleicht hat Leon “ Haustiere“ an sich und sie wollte eigentlich nur nich die Schulklos infizieren 🙂 😉

  18. KC schreibt:

    Sieh da, Lehrer lesen Entschuldigungen doch tatsächlich durch. Bei uns hat sich mal ein männlicher Mitschüler eine Entschuldigung geschrieben, mit der Begründung, er hätte Menstruationsbeschwerden, weil er sehen wollte, ob sich die Begründung überhaupt einer durchliest 😀 😀 😀

    • kitty schreibt:

      😀 😀 😀 Und der Lehrer hat das entschuldigt?

    • Blogolade schreibt:

      Ein Schulfreund hat mal gefehlt wegen dem Schützenfest. Er wusste, dass er sich keine Entschuldigung ausdenken brauchte denn jeder Lehrer wusste, wo er war. Also schrieb er (18) in sein Entschuldigungsheft als Begründung „Glaube, Sitte, Heimat“ 😀 😀 😀

      (was ein Lehrer leider nicht als Entschuldigt abzeichnete, ihm aber immerhin Kreativität bescheinigte.)

      • Bele schreibt:

        Hier wird das Fehlen am Veilchendienstag an manchen Schulen mit der Begründung „Pflege des Brauchtums“ durchaus akzeptiert… Die meisten Schulen versuchen es vernünftigerweise erst gar nicht mit Unterricht, sondern arbeiten vor.

  19. Land Ei schreibt:

    Gestern berichtete mir ein Schüler, als er nach seinen Hausaufgaben gefragt wurde: „Ja nee…
    äh…. konnt ich nich machen, weil meine Omma gestern Küken gekriegt hat.“

    Ach so. Ich finde, Küken und unhygienische Gründe verdienen doch nun wirklich unser aller tiefstes Verständnis.

    Verständnisvolle Grüße vom
    LandEi

    • Tina schreibt:

      wäre die Omma jünger gewesen, hätte sie bestimmt kinder bekommen, aber in dem alter bekommen sie wohl eher küken 😉 :D:D:D:D

  20. Clara schreibt:

    Ich hätte schon wenigstens mal nachgefragt – bei der Mutter, versteht sich. Manchmal liegt es auch einfach daran, dass Eltern zu verklemmt sind, um auszudrücken, was Sache war. Wenn das Kind immer wieder mit „komischen Entschuldigungen“ auffällt ist das natürlich etwas anderes – aber das kommt auf den Einzelfall an. Nachfragen bei der Mutter hätte sich insofern sicher auch gelohnt, um die Frage zu stellen: warum schreibt die Mutter eines Schulschwänzers (sofern es denn einer ist) ihem Kind auch noch Entschudligungen?

    Auf den ersten Blick klingt die Entschuldigung zwar lustig – aber eigentlich ist sie das ganz und gar nicht und man sollte auch schonmal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Aber Lehrer beschäftigen sich mit ihren Schülern meistens auch erst, wenn es Härtefälle sind, oder? Und legen sich damit selbst ein Ei, weil vieles zu verhindern ist, wenn man einfach mal nachfragt, solange es noch nicht GANZ so schlimm ist. Und dann sind es die bösen Kinder und die unfähigen Eltern… 😉 Sorry, aber so viel Kritik muss sein. 🙂

    • frlkrise schreibt:

      NATÜRLICH wird die Mutter bei nächster Gelegenheit angesprochen!

    • Zyriacus schreibt:

      Nucht die Mutter, das Kind soll sich ausdrücken – und dann eben erst zur zweiten Stunde in die Schule gehen.

    • Elli schreibt:

      Aber um Elter ansprechen zu können, muss man sie auch erreichen können. Dazu zählt es, dass sie in der Schule eine Telefonnummer oder Mailadresse angeben, unter der sie erreichbar sind. Doch leider musst ich feststellen, dass etwa 1/3 der Nummern der Schüler meiner Klasse so nicht funktionieren. Habe ich eine funktionierende Nummer muss ich immer noch im Durchschnitt mindestens 6 mal probieren, bis ich jemanden erreiche.
      So, nun habe ich 27 Schülerlein… Im Schnitt haben davon jeden Tag 20 etwas „verbrochen“ (unerlaubter Handygebrauch, keine Hausaufgaben, kein Arbeitsmaterial, Elternbrief wiederholt nicht mitgebracht, unerlaubt das Schulgelände verlassen, massiv den Unterricht gestört, geschwänzt, geraucht = massivere Vergehen). Wenn ich jetzt bei 20 Personen jeweils 6 mal versuche anzurufen, um jemanden zu erreichen… ja…. dann lieber Start, brauche ich bitte eine Sekretärin! Und selbst wenn ich das wöchentlich sammele interessiert es die eine Hälfte der Eltern nicht und mit der anderen kann ich nicht sprechen, weil meine Fremdsprachenkenntnisse nicht ausreichen. Die tollen Eltern, mit denen Kommunikation klappt, haben meist auch tolle Kinder, mit denen kaum Ärger ist und wenn mal etwas ist, dann reicht ein kurzer Timereintrag als Informationsaustausch aus. Aber sorry tolle Eltern, leider sind nicht alle Erziehungsberechtigten wie ihr….

  21. ClockworkGnome schreibt:

    Wenn ich an unsere Schultoiletten denke kann ich das absolut nachvollziehen, auch wenn UNS das damals nie gestört hat. Meine Frau besucht zur Zeit ein Fachseminar für Altenpflege und hat da auch immer Hygienetücher dabei, um erstmal sauber zu machen, wenn sie es nicht bis nach Hause aushält.

  22. nadineswelt schreibt:

    Auch ich musste an den Heimscheißer denken…

  23. Roland_09 schreibt:

    Wer unterschreibt denn seine eigenen Texte mit „Herr XYZ“ oder „Frau ABC“? Da kann man ja gleich ein „gez.“ davorsetzen.

    Es sei denn natürlich, die gute Frau ist selber etwas buchstabenfern und wollte sich nur möglichst offiziell anlesen. Soll’s auch geben…

  24. waldmonster schreibt:

    Leon nimmt später zur Arbeit auch so ein Töpchen für Kleinkinder mit…

  25. Heini schreibt:

    Ich kann den Zustand Ihrer Toiletten nicht beurteilen. Wenn sich gegenüber meiner Schulzeit nichts geändert hat, kann ich die Ausrede durchaus nachvollziehen. Das Schröckliche war auch, dass Lehrer bei uns in der Schule eigene Toiletten hatten – ich kann das für die Lehrer nachvollziehen, denn die Schülertoiletten waren echt (Zustand U-Bahn-Toilette)… – aber deshalb hat es auch wenige Leute interessiert.

    Was ich bis heute nicht verstehe: Wie halten es die heimlichen Raucher auf solchen Toiletten au?

    • Ha! Heini spricht mir aus der Seele! Die einen kneifen „aus unhygienischen Gründen“, die anderen sind in der Hofpause nicht aus den Toiletten rauszubringen, weil man dort am ehesten mit illegalen Dingen (Handydaddeln, facebook, rauchen) durchkommt…. Ich werd nie verstehen, was an 20 Minuten, im Klo gekauert, so attraktiv sein soll 🙂

      • Kejo111 schreibt:

        Hm. Meine Schüler verbringen gerade *nicht* die Pausen auf dem Klo, sondern wollen immer während des Unterrichts hin. Vorzugsweise 5 oder 10 Minuten nach Pausenende.

      • schwebse schreibt:

        Das es verboten war, natürlich! Und das man leise und schnell über die Trennwand in die Nebenkabine klettern musste, wenn der Hausmeister mit dem Schlüssel kam und dass man sich nicht von der Lehrerin erwischen lassen durfte, die den Gang zwischen unserer Orientierungsstufe und der pösen Hauptschule bewachte… Wir waren wie Zorro!

      • Blogolade schreibt:

        Kejo, warum wohl? 5-10 Minuten nach Pausenende werden meist die Hausaufgaben abgefragt. Ich hab das auch immer so gemacht, bin nur leider irgendwann aufgeflogen 😀

  26. Anna schreibt:

    Ich habe mich damals immer heimlich aufs Lehrerklo geschlichen, irgendwann hatte man raus, wann man da keinem Lehrer begegnet. Das Gemeine war unter anderem, dass die Lehrer genausoviele Klos zur Verfügung hatten wie wir Schüler, bloss dass es zehnmal mehr Schüler waren…

  27. Kejo111 schreibt:

    Die Entschuldigung ist ja fast schon eloquent. Ich erhalte oft welche, in denen lediglich darum gebeten wird, das Fehlen „von mein Sohn“ bzw. „von meine Tochter“ zu entschuldigen. Ohne Namen, ohne Datum/Zeitraum, ohne Angabe eines Grundes, Unterschrift nicht vorhanden oder unleserlich. Ernsthaft! Und manchmal stellt sich sogar heraus, dass die tatsächlich „echt“ sind und nicht vom Schüler gefälscht.

  28. kussaw schreibt:

    Ach Frl. Krise,
    ist jetzt ein wenig OT, aber ich hab deinen Blog erst vor ein paar Tagen entdeckt und mich wirklich köstlich amüsiert (und das ich – auf einem Paukerblog 😉 ). Na ja und jetzt gehst du in Rente 😦 .
    Kannste nich ’n büschen länger arbeiten? Bitte – ich les auch immer alle deine Beiträge und machmal kommentiere ich auch, versprochen! Oder muss ich vallah schreiben?

  29. Till schreibt:

    Hallo Frl. Krise,

    werden die neuen Kommentare nicht mehr mit Datum und Ort unter den Kategorien angezeigt?

    Lg. Till

    PS: Auf ihre aktuellen sieben Zeilen haben Sie bis jetzt 53 Kommentare erhalten. Respekt!
    Lg. T.

  30. engelchenfiona schreibt:

    ich kann das mehr als gut nachvollziehen, als mein großer noch auf der hauptschule war, war aufs klo gehen auch gefährlich, nicht nur eklig, gott sei dank ist er nun auf einem gymnasium da ist man reinlicher und weniger gewaltbereit
    verstehen kann ich es, akzeptabel finde ich es trotzdem nicht
    lg
    fio

  31. Michaela schreibt:

    Wenn die Schultoiletten nach der 5. Unterrichtsstunde nicht mehr akzeptabel aussehen habe ich volles Verständnis für den Jungen der nach Hause geht/ fährt um dort die Toilette zu benutzen…. und dann wieder zur Schule fährt.
    Hat der Junge so einen weiten Schulweg daß es nicht möglich war wieder zu kommen?

    Unsere Schultoiletten damals waren einfach nur ekelig. Ernsthaft.

    Bei den diversen Fahrradveranstaltungen die an einer Schule starten erlebe ich es heute noch, daß manche sanitären Anlagen nicht gepflegt werden. Wobei ich vor kurzem eine Schultoilette erleben durfte wo es tatsächlich Toilettenpapier und Seife (!) gab.

  32. lieschen93 schreibt:

    Als ich noch zur Schule ging [ Es ist sooo schön das zu sagen 😉 ] waren die Toiletten unzumutbar!! Außerdem konnte man an dem Geruch des Lufterfrischers erkennen, wer geraucht hatte 🙂
    Ehrlich, wenn man da nicht vor der, in der oder direkt nach der 1. Stunde hin ist gab es weder Seife noch Papier und von der Sauberkeit fang ich garnicht erst an! Aber auch das haben wir überlebt 😀
    Frl. Kriese sie befinden sich nun auf meinem Blogroll. TschüÜÜsch, dies das, so geil der Blog!

  33. 7tupel schreibt:

    naja wenn ich mich an den Zustand unserer schultoiletten zurückerinnere dann bin ich da auch nicht freiwillig draufgegangen, genauso wie der Rest der Schule. Und ja, natürlich muss man berücksichtigen ob der Schüler jede Woche mehrere Stunden fehlt oder sonst immer anwesend ist. Aber bevor man die Entschuldigung verweigert sollte man als LehrerIn mal die Schülerklos benutzen statt der Lehrertoilette die immer frisch und sauber ist. Ob man dann noch genauso denkt wage ich zu bezweifeln.

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