That’s life…?

„Wie viele Stunden hattest du heute, Frl. Krise?“ fragt mich Kollegin Herz und sieht mich prüfend an. Ich schmettere die Schultasche auf meinen Platz und lasse mich auf meinen Stuhl fallen.
„Sechs Stunden! Mann! Ich bin fix und foxi!“
„Aber super, wie frisch du noch aussiehst!“ Die Herz schnalzt anerkennend mit der Zunge.

„Wo ist Frl. Krise?“ Herr Fischer biegt um die Ecke. „Ah, da sind Sie ja! Ich war gerade im zweiten Stock! Da haben Sie ja tolle Bilder aufgehängt! Wertet den ganzen Flur auf! Ich bin immer wieder überrascht, was Sie aus unseren Schülern rausholen! Richtige kleine Künstler sind das!“

Frau Herz zuppelt mich am Ärmel. „Gehst du mit zur Mensa?“ fragt sie ungeduldig.
In der Mensa ist der Devil los. Krach ohne Ende, eine verknäulte Riesenschlange vor der Essensausgabe und keine Aufsicht weit und breit.
Frau Herz und ich greifen kurz ein. Im Nullkommanix haben wir die Lage bereinigt und sitzen mit Kaffee und Obstsalat an einem Tisch, an dem sich noch einige Schüler lümmeln.
„Frl. Krise, weshalb fällt morgen Deutsch aus?“ fragt mich Yussuf aus der Zehnten und krümmelt sein Börek auf den Tisch.
„Ich muss zu einer Sitzung!“ sage ich.
„Mist! Ausgerechnet morgen! Wir wollten doch für die Prüfung üben!“ Yussuf verschluckt sich und hustet eine Runde.
„Willst du mich veräppeln?“ frage ich misstrauisch.
„Niemals, ich schwöre!“ Yussuf ist ernsthaft entrüstet. „Frl. Krise! Sie wissen doch! Sie sind die Besteeeee! Vallah! Wird voll schrecklich, wenn sie weg sind!“

Nach der siebten Stunde latsche ich zu meinem Auto. Unterwegs treffe ich Frau El – Ali, die Mutter von Ahmad aus der Neunten. Ein anstrengender Knabe. Verwöhnt, unerzogen und wehleidig.
Seine Mutter ist allerdings der Meinung, ich würde ihr armes Kind falsch behandeln und sie ist deshalb schlecht auf mich zu sprechen.
Ich ziehe schon ein bisschen den Kopf ein, ich habe keine Lust auf eine pädagogische Diskussion zwischen Zigarettenladen und indischem Imbiss.
„Frl. Krise!“ Frau El-Ali pflanzt sich vor mir auf. „Gut, dass ich Sie treffe. Ich wollte Ihnen was sagen! Sie haben mir die Augen geöffnet am letzten Elternsprechtag! Ich war jetzt mit Ahmad in einer psychologischen Beratungsstelle und die haben genau dasselbe gesagt wie Sie! Mein Mann und ich haben verstanden, dass sich bei uns zu Hause einiges ändern muss!“

Bestimmt denkt ihr jetzt schon beim Lesen: „Hä, Frl. Krise!? Was ist los mit Sie? Ist sie an eine neue Schule gegangen?“

Nee…war alles nur Spaaaaaaß.
In Wirklichkeit hat Frau Herz gesagt, ich sähe Scheiße aus, weil erkältet, Herr Fischer hat mich glatt übersehen, Yussuf war sauer, dass Deutsch morgen NICHT ausfällt, der Parallelkurs hätte schließlich frei, weil Frau Falter krank sei und Ahmads Mutter stand wieder mal vor der Schule um ihr armes zartes Söhnchen mit dem dicken BMW abzuholen und grüßte mich nicht.
So war das heute und so war das die letzten hundert Jahre – ich meine, die letzten gefühlten hundert Jahre. Und das ist auch ganz okay und was anderes ist man auch gar nicht gewohnt als gemeine(r ) Lehrer oder Lehrerin. Ich beklage mich auch nicht, schließlich werde ich gut bezahlt für den Job.

Weshalb ich dann den ganzen Quatsch geschrieben habe???

Weil ich doch am Dienstag diese Lesung in Hamburg hatte. Da habe ich – wie schon der Name sagt – etwa eine Stunde vorgelesen, ein paar Fragen beantwortet, meinen Namen in ein paar Bücher gekritzelt und ein bisschen Smalltalk gemacht. War ganz easy und hat voll Spaß gemacht. Ach ja…und das, was ich vorgelesen habe, hatte ich natürlich vorher aufgeschrieben. Aber das war auch ganz easy und hat auch voll Spaß gemacht.
Ich wurde sehr gelobt nach der Lesung! Viele Besucher dankten mir persönlich und beteuerten, sie fanden alles sehr amüsant, aufschlussreich, lehrreich und interessant. Je nach dem.
So gelobt wie an diesem Abend wurde ich in meinem ganzen Lehrerleben noch nicht einmal! Ist wirklich wahr!
Von niemandem! Noch nicht mal, wenn ich nach vier langen harten Jahren eine echt schwierige Klasse verabschiedete. (Na ja, ich will nicht meckern – letztes Mal bekam ich ja immerhin eine kleine Packung Schokolade von Gülten…)

Aber strange ist das schon…oder?

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37 Antworten zu That’s life…?

  1. C. Rosenblatt schreibt:

    Och Mönsch… es hat grad „Krack“ gemacht in meiner Herzecke für Sie…

  2. Mosaiksteinchen schreibt:

    Jep ist es, leider. Sich aufregen und meckern geht immer ganz schnell. Mal was positives loswerden, ganz schwierig. Manchmal sollte man meinen, es wäre etwas ganz schlimmes jemanden positiv zu bestärken…

  3. Va Nessa schreibt:

    Ah, die Lesung in Hamburg! Ich wusste, ich habe was Wichtiges verpasst… :C

    • krizzydings schreibt:

      Nicht ,dass ich dir nichts davon gesagt hätte, vanessalein ;-P 😉 sonst musste halt mit nach hannover 😉
      der herr vom haus rissen meine ,dass er zum neuen buch auch versuchen wird ne lesung zu organisieren…ist allerdings alles andere als in trockenen tüchern glaub ich…

  4. Karina schreibt:

    Das ist das Los, das alle Lehrer kennen *seufz*. Da habe ich es als Schwäbin etwas leichter. Ich halte mich an den Grundsatz: Ned g’schompfe isch gnu g’lobt (Übersetzung: Nicht ausgeschimpft zu werden ist Lob genug.). Kopf hoch, Fl. Krise!

  5. nana schreibt:

    ich bin ja immer noch ganz untröstlich, dass ich in hh nicht gekommen bin zu ihrer lesung – es klingt so albern, aber ich habe selber einen vortrag gehalten. ich hätte sie wirklich gerne mal „in echt“ gesehen und gehört und beneide alle, die da waren. und ich hätte auch gerne gelobt und geklatscht und gedankt! so von „in echt“ zu „in echt“! aber dann leg ich eben mal wieder „nur“ einen virtuellen applaus ein: *klappklappklapp* – sie machen ihren job wirklich prima!

    • Olaf aus HH schreibt:

      Der donaldistische Weg der Ovationen… 😉

      • nana schreibt:

        herrn olaf aus hh hätte ich ja auch gerne mal getroffen – so als highlight unter den kommentatoren 😉

      • Olaf aus HH schreibt:

        Frau Nana –
        vielen Dank für die Blümchen.
        Vielleicht so in Richtung Mai, wenn „Der Altmann […] tot“ ist und eine weitere Lesung mit Frollein Krise und Frau Freitag klappen sollte ?
        Es kann dann ja auch ein Buchladen sein, sollte der sozial- und/ oder sonstwas-politische Gehalt nicht ausreichen für HRH ?
        Ich möchte jedenfalls wissen, wer den Altmann warum und wie und wo abgemurkst hat.

  6. amhránaí schreibt:

    Oh, Lesung in Hamburg? Das hab ich gar nicht mitgekriegt…. Ärgerlichkeit! 😦
    Und die erste Hälfte des Textes klang auch wirklich zu schön, um wahr zu sein… 😦

  7. Ulla39 schreibt:

    Ja, liebe Krisi, ist schon sehr seltsam. Und es tut mir sehr leid. Natürlich ändert sich Ihre Situation nach der Pensionierung, aber dann trifft es den nächsten Lehrer wie es auch die anderen Lehrer weiterhin trifft. Die Rahmenrichtlinienbastler und die Schulbehördeninsassen haben noch weniger Ahnung als früher (komme aus einem Lehrerhaushalt mit Lehrern als Verwandten) vom Schulbetrieb – wie kann man dieser Klientel z.B. Walther von der Vogelweide nahebringen wollen!!!- , Strafen, um Forderungen an die Schüler Nachdruck zu verleihen, bestehen aus Geschwätz und dazwischen werden Lehrer zerrieben. Wenn man verstärkt die Eltern für eine Unterstützung gewinnen kann, kommen die dann durchaus „gebesserten“ Schüler grün und blau in die Schule, was wir ja auch nicht wollen. Ich weiß es wirklich nicht.

  8. krizzydings schreibt:

    Dabei habe ich mich sogar zusammengerissen, um nicht noch aufdringlicher zu wirken.
    Obwohl ich Sie natürlich für genauso wertvoll für unsere Bildungslandschaft erachte, wie die ausserschulischen besucher der Veranstaltung!
    Wobei…ich habe Frau Freitag dafür gelobt, dass diese ein Hochschulstudium trotz selbstdiagnostizierter LRS absolviert hat…
    (uA an olaf, wenn er das lesen sollte) Bin leider noch nicht dazu gekommen ebenfalls einen ausführlichen Bericht online zustellen, habe aber schon ein paar notizen im kopf gemacht…
    Muss leider für klausuren und ne mündliche prüfung in „inter- religiöser&kultureller reliunterricht“ an meiner niedersächsischen uni lernen ( die sich schizophrenerweise mit bereits praktizierten „inovativen interrel. unterrichtskonzepten“beschäftigt und hamburg da als !externes! höhö… beispiel angibt)

    • Olaf aus HH schreibt:

      „Bin leider noch nicht dazu gekommen ebenfalls einen ausführlichen Bericht online zustellen, habe aber schon ein paar notizen im kopf gemacht…“

      Hallo Miss krizzydings –

      den Kommentar mußt Du aber noch bringen. 😉

  9. hajo schreibt:

    „.. schließlich werde ich gut bezahlt für den Job.“ endlich gibstes zu.
    na ja, besser jetzt als nie 😀

  10. kingkenny7 schreibt:

    Schade, das klang aber auch alles zu gut. Gibt´s eigentlich noch weitere Lesungen, vielleicht auch im Westen des Landes?

  11. fraukopmann schreibt:

    Sie haben es doch schon selbst gesagt „that’s Life“ 😉
    Falls es Sie tröstet, ich kann Ihnen, heute 42jährig mit gutem Job, geregeltem Einkommen, nettem Liebsten und auch sonst einem prima Leben, versichern, dass sich der pädagogische Einsatz zumindest in Einzelfällen 😉 lohnt 🙂
    Das ich heute da bin, wo ich bin, habe ich mit Sicherheit auch meiner „persönlichen Frau Krise“ zu verdanken! Und bedankt hab ich mich da sicherlich auch nicht wirklich für 😉

  12. Teacher schreibt:

    Huch, ist mein Kommentar jetzt angekommen? Normalerweise sehe ich ihn dann hier, mit dem Vermerk, dass er erst noch geprüft und ggf. freigeschaltet wird. Aber jetzt wird mir da nix angezeigt …

    Er lautete so:
    “Frl. Krise! Sie wissen doch! Sie sind die Besteeeee! Vallah! Wird voll schrecklich, wenn sie weg sind!”
    Es mag so nicht in der Schule gesagt werden, aber wir hier wissen es schon lange!

    Und die Schüler kapieren das wahrscheinlich später, wenn Sie nicht mehr dabei sind. Ebenso wie die Kollegen und die Schulleitung Sie schmerzlich vermissen wird.
    Schade, dass einem so was nicht vorher meist angemessen gesagt wird.

  13. zappelbein schreibt:

    Lob tut doch immer wieder gut. Ich muss mich als Ref noch immer daran gewöhnen, dass das im Lehrerleben wohl nicht zu häufig vorkommt. Trotzdem merkt man ja implizit, dass man die Schüler ein Stück weit erreicht. Und solange sie nicht meckern, ist wohl alles ok. Halten Sie den Moment ganz fest in Ihrem Herzen fest!
    Kommen Sie eigentlich auch mal in den Osten? 🙂

  14. zwischenbuechern schreibt:

    Sie warn Hamburg? Tschüch hätten sie ma hier geschrieben….
    Ich wär vorbeigekommen und hätt sie voll gelobt vallah 😀

  15. frau r. schreibt:

    Frl. Krise,
    Sie machen das alles ganz großartig und sind eine wundervolle Lehrerin. Eigentlich dürfen Sie noch gar nicht gehen, denn es gibt noch viele Generationen von Schülern und Schülerinnen, die Sie brauchen! Wer soll denn dann die kleinen Künstler aus den Kindern herauslocken? Wer soll die Flure so wundervoll gestalten? Wer soll den Eltern die Augen über ihre Kinder öffnen?
    Sie sind doch noch gar nicht so alt, oder? Zumindest sehen Sie noch richtig frisch aus 😉
    Frl. Kriiiiise, was sollen wir nur machen, wenn Sie in den wohlverdienten Ruhestand gehen? Sie werden uns doch weiterhin schreiben, oder geht Ihr Blog auch in Pension? Sie machen das so toll und ich freue mich immer über Ihre kleinen Einblicke in den Schulalltag. Ich stehe noch am Beginn meiner Schullaufbahn (ganz frische Beamtin) und hoffe, dass ich in 30 Jahren das Schulleben immer noch mit so viel Humor sehen kann, wie Sie das tun. Sie sind mein Vorbild!
    Danke!!!
    (So, genug gelobt? 😉 )

  16. oh mannnnnnnn, frl. krise, jetzt ist ja mal gut. genug gelobt. komm mal wieder auf den boden. ich wer lobt mich denn? niiiiieeeeeee lobt man mich – immer nur anmecker… meine klasse stöhnt schon, wenn ich die treppe raufkomme.

    • Olaf aus HH schreibt:

      Here it comes :
      Loob !! Looob !!!
      Und hier die Packung obendrauf (das Gebrüll könnten Sie kennen, es dürfte Ihnen wohl vertraut sein):

      Irgendwann werden Ihre Schüler es singen, wenn Sie die Treppe heraufkommen. Und dann wird Ihnen warm ums Herz sein.
      😉

  17. Zyriacus schreibt:

    Mit großer Zuneigung denke ich immer noch nach 60 Jahren an Dr Hollfelder, meinen Lehrer in der ersten Gymnasiumsklasse. Was habe ich ihn genervt damals! Aber heute noch kann ich dank seiner Mühen lateinische Texte lesen und verstehen. Die Erde sei ihm leicht.

    • Olaf aus HH schreibt:

      „Die Erde sei ihm leicht.“

      Ein schöner Satz. So ähnlich wie Sie denke ich über meinen damaligen Philosophielehrer, Herrn Heinrich Steinbrinker. Er konnte bzw. durfte mich beim Abitur 1975 nicht (mehr) prüfen, da er aus Altersgründen nur noch Lehrbeauftragter war.
      Schade – er war ein wenig wie ein Patenonkel (dabei oft kritisch und mit den Zensuren recht objektiv).
      Möge auch ihm die Erde und das Weltall, in dem er jetzt wohl schwebt, leicht sein.

  18. rotezora. schreibt:

    Na, die Verabschiedung im März wird dann doch wenigstens die ultimative Lobhudelei, da bin ich sicher. Und bis dahin: Augen AUF und durch, wie die letzten 40 Jahre auch. Ab und an gibt’s ja so Musas und… wie hieß der Charmeur noch: „Frl. Krise glitzert IMMER!“?

  19. Nicht mal beim Dienstjubiläum gabs Lob und Preis?

  20. huhnic schreibt:

    Zitat eines Schülers heute: „Was machen wir eigentlich für unsere Lehrerinnen, wenn wir im Sommer gehen? Da müssen wir ein richtig großes Geschenk machen. Am besten für alle Lehrer hier.“
    Ich bin gespannt…und freu mich, auch wenn es am Ende nur großes Abschiedsumarmen wird.
    Förderschule rulez!

  21. Croco schreibt:

    Sie haben mich inspiriert:)

  22. Pingback: Lob des Lehrers « croco

  23. martinacarmenluise schreibt:

    …dabei ist doch so ein wenig Lob ziemlich leicht und kommt geschmeidig über die Lippen! Mache ich oft bei der Lehrerin von Sohnemann 🙂 Aber bei uns uff’n Dorf ist die Lehrerin gleichzeitig auch Freundin und Parallelklassenmama, da lohnt sich loben dreifach.
    Frl. Krise, Ihr Blog ist einfach ganz große Klasse. Fein gemacht.

  24. salertom schreibt:

    Gibt es fuer kontinetweit entfernte Fans die Lesung auch auf Youtube oder so? 😉

  25. Inch schreibt:

    Liebes Frl. Krise! Letztens habe ich im TV den Detlev-Buck-Film „Knallhart“ gesehen. Spielt in Neukölln, ein paar Szenen auch in der Schule. Ich meine mal davon abgesehen, dass der Film schockierend war, waren für mich die Schulszenen … also, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich hier in Sachsen, in der DDR zur Schule gegangen, die Kinder auf reformpädagogische Schulen und Gymnasien gehen lassen. Ich wusste natürlich, dass es noch eine andere Welt gibt. Schließlich ist mein Bruder Lehrer. Und so schlimm wie im Film ist es bei Ihnen sicher hoffentlich nicht. Aber doch ganz schön. Und mein Bruder scheint auch nicht, wie ich immer glaubte, MASSLOS zu übertreiben. Und wie Sie das mit Humor ertragen! Respekt! Frl. Krise. Respekt! Und das sage ich nicht, weil ich in einer Zeit groß geworden bin, als man Lehrer noch respektierte und von den Eltern auch dazu angehalten wurde, dies zu tun.

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