Lost in Ost

So, erstmal vielen Dank an alle fürs Bedauern und für die vielen guten Wünsche.
Komisch, jetzt bin ich den ganzen Tag zu Hause und komme zu nichts. Erstmal schlafe ich aus. Dann überlege ich stundenlang, wie ich einen Kaffee an mein Bett bekomme. Männe ist ja nicht da, der kommt erst am Wochenende wieder. Mit zwei Krücken und einer Tasse… sehr schwierig! Das sind ganz neue Probleme für mich.
Alles ist irgendwie schwierig, besonders eben Sachen hin und her zu transportieren. Aber Problem erkannt – Gefahr gebannt! Ich hänge mir einen Beutel um den Hals und da kommt alles rein, was befördert werden muss. Geht also! Nur leider nicht der Kaffee!
Jede Aktion ist umständlich, dabei bin ich doch so ungeduldig!
Aber so interessant ist das olle Knie ja auch nicht. Ich könnte noch ein kleines Erlebnis von der Klassenfahrt erzählen, eine wundersame Geschichte…

Ich glaube, es geschah am Mittwoch. Das Wetter war superwarm und unsere Teamer hatten als nachmittäglichen Programmpunkt ‚Floßbauen‘ angesetzt.
Als erstes mussten wir ziemlich viele und wie ich fand, ziemlich dünne Stangen vom Auto zum See schleppen. Dann zeigten uns die Jungs lange Seile und wie man die um die Stangen schlingt, damit es letzten Endes ein Floß ergibt. Keine Knoten, nur Schlingen! Trotzdem ganz schön kompliziert – ich habe mir, ehrlich gesagt, nicht die mindeste Mühe gemacht, das zu lernen. Ich denke nicht im Traum daran, per selbstgebasteltem Floß ein Gewässer zu überwinden…
Drei Flöße sollten gebaut werden und alle Schüler erschienen sehr motiviert. Aber wie immer: Am Ende fummelten nur noch zwei bis drei Leute an jedem Floß herum, der Rest bewarf sich mit Sand, plantschte im Wasser oder fing die Luftballons ein, die der Wind in den Wald trieb. Diese Ballons hatten wir vorher aufgeblasen, sie wurden in Plastikmüllsäcke gestopft, die unter die Flöße gebunden wurden – wegen des Auftriebs.
Man sollte es nicht glauben, das hat alles funktioniert und zum Schluss paddelten immer jeweils drei Kinderlein glücklich auf einem Floß auf dem offenen See herum. In Rettungswesten natürlich.
Musas Floß fuhr allerdings mehr in so einer Art U-Boot-Modus, die Besatzung schien auf den Wasser zu sitzen.

Als Kerem mit Hamudi und Osman los paddelte, wollt ich noch hinterher rufen: „Kerem, zieh deine Brille aus!“ Aber just in diesem Moment knallte irgendwer mit Arschbombe vom Steg und ich rettete mich ins Trockene.
Nach einer Viertelstunde kam das Floß zurück – Schichtwechsel!
„Hat voll Spaß gemacht, Frl. Krise!“ sagte Kerem verträumt und plinkerte mich kurzsichtig an.
„Wo ist deine Brille, Kerem?“
Kerem fasste sich ins Gesicht und stieß einen Schrei aus. „Meine Brille!“
Weg war sie! Der arme Kerem! Blind wie ein Maulwurf! Dass er es aber auch gar nicht bemerkt hat, dass ihm die Brille abhanden gekommen war! Wir wunderten uns.
„Los! Alle Brille suchen!“ kommandierte Karl und dann begann eine halbherzige Plantscherei und Taucherei, weil uns allen klar war, dass das gute Stück vermutlich irgendwo tief am Seegrund ein kühles Grab gefunden hatte.
„Vielleicht kommt die Brille in tausend Jahren als Fund aus der ‚Postmodernen‘ wieder in einem Museum zu Ehren…“ versuchte ich Kerem zu trösten, aber der zeigte für derartige archäologische Überlegungen wenig Verständnis.

Gegen siebzehn Uhr wurde es langsam kühler. Die meisten hatten genug vom Baden und sammelten ihre Siebensachen auf. Die Flöße mussten auch noch abgebaut werden.
„Jetzt geht keiner mehr ins Wasser!“ rief ich.
Aber Musa tat, als ob er nichts hörte und watete noch einmal in die Fluten.
„Musa! Komm raus!“ Und wirklich, er blieb nach wenigen Schritten wie angenagelt stehen und ich dachte schon, na bitte, geht doch!
Musa bückte sich, suchte mit beiden Händen unter Wasser und hob dann etwas triumphierend in die Luft.
„KEREM! Deine BRILLE!“
Wir alle rannten herbei. Die Brille! Ein Wunder! Unglaublich!
Kerem setzte sich die Brille auf die Nase, seufzte erleichtert und schlug Musa auf die Schultern.
Der sah mich an und grinste…

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43 Antworten zu Lost in Ost

  1. Schwiegermutter schreibt:

    Warum habe ich das Gefühl, dass die Geschichte mit der Brille noch nicht so wirklich zu Ende ist…und das mit den Krücken und dem Kaffee kenne ich. Bin mal an der Achillessehne operiert worden und hatte 10 Wochen Krücken, um gleich mir gleich danach einen doppelten Bänderriss am anderen Bein einzufangen…das war eine sehr lange Zeit ohne Kaffee….;-)

  2. Nini schreibt:

    da wäre eine Thermoskanne hilfreich! Zugeschraubt kann sie auch im Beutel verstaut werden, sofern der groß genug ist….weiterhin gute Besserung!

  3. frlstreberlin schreibt:

    Mensch, da hatte Kerem ja echt Schwein gehabt und Musa ’n sehr glückliches Händchen.

  4. NähMa! schreibt:

    Ohoh, ich höre irgendwie den Nachtvogel trampeln oder so ähnlich…
    Glück, Zufall, oder vorher geklaut?
    Egal, eigentlich wollte ich schreiben:
    wegen des Kaffees, also ohne Kaffee wäre mein sicheres Ende. Füllen Sie ihn doch in eine Thermoskanne und packen diese in den Umhängebeutel.
    Da hat man dann auch gleich mehr Masse…und muss nicht so oft zur Maschine.
    Gute Besserung, ich laboriere grade an meinem Iliosakralgelenk rum, ist auch schön, also quasi schwesterliche Grüße
    Die NähMa!

  5. rotezora. schreibt:

    Sach ich doch: Ein Erlebnispädagoge geht NIE ohne Bindfaden aus dem Haus.
    Zum Transportproblem: Wie wär’s mit Bürostuhlrollern? Oder Servierwagen. Ich weiß, das ist ein spießiges Möbel, aber bevor du deinen Kaffee ungemütlich im Stehen neben der Kaffeemaschine nimmst (abgesehen von allen anderen Mahlzeiten) wäre das doch eine Überlegung wert. Ich hatte es zwar noch nicht mit dem Knie, aber mehrfach mit dem einen oder anderen Fuß, da hat sich außer dem Kängurubeutel das Bürostuhlrollern bewährt. War allerdings auch einfacher, weil man mit dem betroffenen Bein auf der Sitzfläche knien konnte. Ich war auf diese Weise ganz schön schnell. Das geht sicher nicht mit kaputtem Innenminiskus. Gibt’s schon Bilder und Behandlungsoptionen?

  6. michaela schreibt:

    Köstlich!!
    Floß in U-Boot-Modus und “Vielleicht kommt die Brille in tausend Jahren als Fund aus der ‘Postmodernen’ wieder in einem Museum zu Ehren…” haben mich sehr amüsiert. Danke dafür,
    Ansonsten gute Besserung – und vielleicht einen Teewagen anschaffen…?

  7. Fjarill schreibt:

    Schöne Geschichte. 🙂 Wie viele Brillen wohl überall auf der Welt auf See- und Meeresgründen liegen…
    Was den Kaffee betrifft: Haben Sie denn keinen Coffee-to-go-Thermobecher? Den kann man zuschrauben (oder ähnlich verschließen) und dann auch im Beutel umhertragen. 😉

  8. Bärbellinda schreibt:

    Lach… die Brille lost in Ost. Sicher, dass es die richtige Brille war? Ich kenne auch jemanden, dem in einem See im Osten die Brille verlostig gegeangen ist. Vor 25 Jahren fällt Westjunge vom Oststeg und verliert die Brille… Auf nimmerwiedersehen. Gibt es eigentlich Brillenfische?

  9. michael schreibt:

    Den Kaffee in ein Thermoskanne giessen. Und kann denn nicht die gelangweilte Frau Freitag Ihnen etwas behilflich sein.

    Hat Musa die Brille durch Zufall gefunden, hat er sie da versteckt gehabt oder hat er sie schon vorher gefunden und dann ne hübsche Show abgezogen ?

  10. fraufreitag schreibt:

    also frl. krise – ich finde rollstuhl brauchst du oder so einen wagen, den du vor dir herschiebst, da kann man auch den kaffee abstellen. und diese geschichten, dass man nichts transportieren kann, die kenne ich doch schon vom deutschlehrer.

  11. fraufreitag schreibt:

    der freund sagt gerade: so sieht also deine empathie aus… ich weiss nicht mal, wie man das schreibt.

  12. Camille schreibt:

    Ginge denn nicht, den Kaffe mit einer Thermoskanne zu transportieren? Thermoskanne in den Beutel und ab ins Bett!

  13. 0x0d schreibt:

    Zum Thema Kaffeetransport: Hast du ein Teewägelchen oder sowas, was du vor dir herschubsen kannst? So hat sich eine frühere Arbeitskollegin beholfen, als sie sich den Knöchel verknackst hatte…

  14. Olaf aus HH schreibt:

    Oder die Kaffeemaschine neben das Bett stellen – war meine erste Idee, aber dann muß das Wasser dafür irgendwie dahin kommen. Na ja, eine blöde Situation.
    Zur Brille: Schöne Geschichte.
    Hier die Variante Lost in West: In früheren (trucking-)Zeiten hatte ich einmal in einem Schiffscontainer aus Japan eine Brille gefunden, so ein Glasbausteinensemble. Habe sie spaßeshalber der Reederei (OSK Line) geschickt mit Angaben zur Containernummer, Verschiffungsdatum und -hafen (ging aus den Papieren hervor) und der Anregung, es doch mal zu versuchen, den Hafenarbeiter in Japan über seine Firma/ die Schicht ausfindig zu machen und ihn herzlich aus Deutschland zu grüßen, der würde sich bestimmt wundern und freuen, wenn seine Brille um die halbe Erde wieder zu ihm zurück kommt. Ob sie das geschafft hat, weiß ich nicht, habe nie wieder etwas davon gehört.

  15. Seifenfrau schreibt:

    Klasse!
    Es macht Spaß, hier zu lesen!

  16. Ulla39 schreibt:

    Musa und Mannschaft auf dem U-Boot-Floß! Das Bild wird mich leichter diesen Tag erleben lassen. Und gute Besserung!

  17. Olaf aus HH schreibt:

    @ Bärbellinda (Oktober 24, 2012 um 9:29 nachmittags)

    Gibt es eigentlich Brillenfische?
    Hier sind sie:
    http://www.google.de/search?q=Brillenfisch&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

    😉

  18. ipsa schreibt:

    Gute Besserungliebes Frl. Krise! Drücke sämtliche Daumen, dass Sie bald wieder wieselflink durch die Flure eilen können. Habe heute übrigens eine Mail von Amazon erhalten, dass Ihr Buch schon am kommenden Montag ausgeliefert wird – anderthalb Wochen vor dem avisierten Termin. Ich freu mich!!! 🙂

    Liebe Grüße aus HH
    ipsa

  19. halab schreibt:

    Erinnert mich irgendwie an unseren letzten Sommerurlaub.
    Ort: Lago Maggiore
    Mama geht nicht barfuß über einen Steinstrand und verliert natürlich prompt im Wasser einen Latschen = musste zurück über spitze Steine humpeln.
    Stunden später tauchte er an der Strandtreppe wieder auf. Jemand hat ihn zufällig herausgezogen.

  20. Katharina schreibt:

    Das Wort Rollator traut sich keiner – was?! 😉
    Gute Besserung Frau Krise und vielen Dank für Ihre Erhellung meines Alltages!

  21. Kätchen schreibt:

    Oh wei, gute Besserung! Zum Trost: Könnte schlimmer sein. ich hab mir das Sprunggelenk kurz vor der Entbindung meines zweiten Kindes gebrochen… Wir haben dann drei Monate auf dem Sofa gewohnt. Thermosflaschen, Feuchttücher und ein Nachttisch mit dem Rechner drauf waren prima. Kochen geht auch einbeinig, Aufräumen auch (ich hatte so eine idee, den großen Kleinen mit so einem Steckspiel zu beschäftigen, während ihc mich um den ganz Kleinen kümmere. Die Stecker lagen dann überall und mussten einzeln aufgesammelt werden – die rutschten nämich unter den Krücken weg.) Bei Bedarf mehr Geschichten, hilft ja manchmal, wenn alles doof ist.

  22. swuuj schreibt:

    Liebes Fräulein Krise, danke, dass Sie uns trotzdem mit so schönen Geschichten beglücken! Ich wünsche Ihnen rasche und scherzfreie Besserung.
    Ihre swuuj
    PS: Es gibt auch so Sportrucksäcke, da kann man den Kaffee hinten in einen isolierten Behälter einfüllen und über einen langen Schlauch trinken – sogar während des Krückehüpfens 😉

  23. inneres Stimmchen schreibt:

    Haha wunderhübschliches Bild: Fräulein Känguru von und zu Krise: Kaffeelos, rein von der Sucht angetrieben durch die Wohnung hoppelnd…

  24. Kathy schreibt:

    Hihi, wie kann man denn nicht merken, dass die Brille weg ist? Das kann ich, die ohne Brille in etwa das Sehvermögen eines Maulwurfs bei Nebel hat ;-), mir überhaupt nicht vorstellen. Aber super, dass sie wieder aufgefunden wurde. Kann man Musa anheuern wenn man was verloren hat ;-)?

    Und Ihnen, liebes Frl. Krise, gute Besserung! Knie hatte ich auch schon, voll doof 😦 ! Um das Kaffeeproblem zu lösen würd ich auch den guten alten Bürostuhl vorschlagen. Kann man doch ganz prima als Einkaufswagen zweckentfremden ;-). Tablett drauf und ab dafür!

  25. @ swuuj: „Ich wünsche Ihnen rasche und scherzfreie Besserung.“
    Ich befürchte insbesondere Letzteres wird hier wohl nix – aber trotzdem Frl. Krise: Happy Healing!!! 🙂 Und was den Kaffee angeht; betrag doch einen Bufdi der dich mit koffeinhaltigem Heißgetränk versorg. Ohne fällt ja unter besonderer Härtefall!

  26. squirrel1976 schreibt:

    Erst einmal gute Besserung!

    Ich durfte diesen Sommer 2 Monate nur auf einem Fuß mit Krücken rumhüpfen und hab mir für meinen Kaffee eine Thermostasse besorgen lassen, die ich in das Flaschenfach meines Rucksacks stecken konnte.
    Und wenn ich mal auf die Hüpferei keine Lust hatte, bin ich mit dem Schreibtischstuhl rumgedüst. Das ging so: Das kranke Bein vom Boden abheben (ein paar Zentimeter reichen) und mit dem gesunden Bein und/oder den Krücken nach hinten abstoßen…rückwärts ist einfach schneller 😉

    • frlkrise schreibt:

      Hm… ich gestehe: Ich habe nicht nur keine Thermosflasche, sondern auch keinen Bürostuhl auf Rollen! Ich habe bloß so einen uralten aufgearbeiteten 4Seasons Bellini Klapp-Armlehn-Stuhl! Oder ich hopse im Sitzen auf einem grünen Sitzball. DEFIZITE über DEFIZITE!

  27. mona schreibt:

    Na, um Wasser vom -hahn zur Kaffeemaschine am Bett zu transportierten, brauchts ja keine Thermoskanne, derer es im Hause Krise gebricht, sondern nur eine normale Flasche. Daher finde ich die Variante sinnvoll.
    Übrigens fällt mir da zufällig gerade ein Zitat von Max Frisch ein: „Krise: ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack von Katastrophe nehmen.“

    Vor ein paar Jahren war ich abends mit meinem Sportteam am Strand von Warnemünde. Nach dem Schwimmen spielten wir zum Aufwärmen noch etwas Frisbee am Strand. Als wir dann aufbrachen, vermisste einer seine Armbanduhr. Durch das Frisbeespielen war natürlich der Sand auf- und umgewühlt, außerdem war es mittlerweile ziemlich dunkel. Trotzdem haben wir dann angefangen zu suchen, es war nämlich ein teures Erbstück, wie der betrübte Uhrenverlierer erklärte. Während die meisten noch stöhnten, das habe doch keinen Zweck, und ich flüsternd fluchte, wie man so dusselig sein kann, wertvollen Schmuck mit an den Strand zu nehmen, sah ich im Mondschein etwas blinken und blitzen und hatte dann tatsächlich das (pompöse und hässliche) Stück in der Hand. Habs nicht übers Herz gebracht, es heimlich liegenzulassen. 😉

  28. nadineswelt schreibt:

    Ich glaub ja, dass das Krisesche Knie ganz schnell heilt, weil wir alle mitleiden!

  29. Sisi schreibt:

    Alsoooo…
    Kaffeeproblem-> Thermoskanne. Verschlossen ins Brustbeutelchen + Tasse und was man sonst so braucht und ab damit zum Sofa/Bett
    Brillenproblem -> Manchmal, aber wirklich nur ganz ganz selten ist Nichthören also doch gut, wa? 😉

    Gute Besserung ans Krisenbeinchen

  30. Bele schreibt:

    Musa hätte ich im Sommer an der Atlantikküste gut brauchen können… Zumindest werden sich die Archäologen über eine Sonnenbrille gänzlich ohne Tragespuren freuen können, da sie erst am Tage vor der Abreise beim Optiker angefertigt wurde. Grumpf.

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