Tanke 1

„Danke schön!“ Ein Euro! Trinkgeld! Und das für ein bisschen Scheiben wienern und Ölstandskontrolle! Allerdings – reich werden kann man nicht bei dem Job! Zu viele Geizhälse sind unterwegs…
Ja, ihr habt richtig gelesen! Ich arbeite! Ich arbeite an einer Tankstelle – ich mache wieder ein Praktikum, wie immer in den Sommerferien.

Und das kam so: Ferien sind gut und schön, aber ein bisschen langweilig. Meine Freundinnen haben keine Zeit für mich, sie stecken in Reisevorbereitungen (Frau Herz), haben sich frisch verliebt (Frau Schaum) oder sind gerade Oma geworden (Fr. Freitag).
Das Wetter ist eine Katastrophe und aus Verzweiflung beschloss ich, mich endlich einmal meinem Auto zu widmen. Außen klebt es total, weil es immer unter Linden steht und innen, da… ach, erspart mir lieber die nähere Beschreibung.
Ich fuhr also zu meiner Lieblingstankstelle. Die ist ein bisschen altmodisch und ganz modern zugleich: An ihrer Einfahrt prangt nämlich ein großes Leuchtschild:
„Mit freundlicher Bedienung“ steht da drauf- eine echte Seltenheit in der deutschen Servicewüste.
Aber was musste ich heute Morgen sehen? Irgend jemand ist mit Pinsel und schwarzer Farbe über dieses Schild hergefallen und hat das Wort freundlich lieblos übermalt.
„Mit Bedienung“ steht da nun… . Seltsam.
„Dit war Sascha, gloobe ick!“ klärte mich der Chef der Tanke, Herr Knoder, auf – ein dicklicher Endfünfziger, der gerne eher ruppig mit seinen Kunden umgeht. Und offensichtlich auch mit seinem Praktikanten Sascha, denn der hat, wie ich erfahre, gestern nach einem Streit endgültig das Weite gesucht und sich nachts aus Rache am Leuchtschild vergriffen.
„Dit Schild müsste ick komplett abmongtieren!“ ärgerte sich Knoder, „ICK kann keenen bedienen – ick mache die Kasse und sonst nüscht! Sie sind doch Lehrerin! Kennen Sie keenen Jungen, der ma helfen könnte – jetzte – in den Ferien? Wenigstens diese Woche? Nächste Woche hätt‘ ick jemanden!“
„Hm….Nee.“ Ich überlegte noch einen Moment. Dann sagte mein Mund etwas Merkwürdiges: „Wie wärs, wenn ich einspringe? Ich mach eigentlich immer in den Sommerferien ein Praktikum. Ich war schon bei einem Privatdetektiv, beim Erdbeerbauern, in einer Würstchenbude und in einer Galerie! Tankstelle find ich auch spannend.“
Ich schwöre, ich war selber platt, als ich mich das sagen hörte.
Ehe ich mich umgucken konnte, hatte ich den Job. Der Knoder hätte natürlich lieber eine Achtzehnjärige mit den Attributen ‚groß, blond, blauäugig, vollbusig‘ eingestellt, das sah ich ihm an, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen.
„Denn ma gleich los,“ sagte er, verpasste mir einen kleidsamen roten Blaumann und versah mich noch mit der Bemerkung: „Weeßt ja, wie dit jeht, hast ja schoma‘ jetankt.“ Dann drückte er mir einen Schwamm und einen Spachtel in die Hand. „Aba als erstes machste mal dit Schild sauber!“
Na toll! Sascha, ich hasse dich! Zum Glück war die Farbe wasserlöslich und ließ sich sich ziemlich gut abwaschen.

Dann gings los.
Der erste Kunde, flottes Mittelalter im Lodenjanker, Mercedesfahrer, sah mich abschätzend an, sagte dann herablassend: „Für 50 Euro Super, aber genau, bitte sehr und Scheiben!“ und verschwand in Richtung Toilette.
Den genauen Preis hinzubekommt beim Tanken, ist gar nicht so einfach. Aber ich trainiere das seit Jahren, weil ich immer nur für höchstens 30 Euro Benzin nehmen will. Man macht das am besten so: Man muss richtig mit Speed tanken und einen Euro vor der gewünschten Summe abrupt den Hebel von der Zapfpistole loslassen und ZACK, dann stimmts.
So auch diesmal! Äußerst zufrieden mit mir polierte ich die Scheiben und studierte dabei unauffällig das Innere des Autos. Der feine Herr war offensichtlich Freund des Jagdsports, denn auf den Sitzen lagen sehr komische Felle und die Zeitschrift ‚Wild und Hund‘. Eine Waffe konnte ich leider nicht erspähen, die lag bestimmt nebst einem toten Wildschwein im Kofferraum.
Zeige mir dein Auto und ich sage dir, wer du bist!
Trinkgeld bekam ich keins. Typisch.
Ich lernte es schnell, die Kunden schubladenmäßig einzuteilen: Die Frauen waren entweder hocherfreut, dass ihnen jemand half, bzw. ihnen Arbeit abnahm oder sie waren emanzipatorisch entrüstet und machten lieber alles alleine. Dazwischen gab es nicht viel.
Bei den Männern fand ich mehr Kategorien:
Die Freundlichen: Sie tanken selber, lassen mich aber die Scheiben putzen. Ihr Auto hätte eine Wäsche nötig, sie unterhalten sich gerne ein bisschen, haben einen Hund oder ein Kind im Auto und geben Trinkgeld.
Die Erlauchten: Sie fahren dicke Autos, stoßen Befehle aus, beobachten die Durchführung mit Argusaugen und geben in der Regel höchstens ein Winz-Trinkgeld. Sie scheinen zu glauben, dass ihnen jede Serviceleistung qua Geburt oder Geschlechtsteil zusteht.
Die Autofanatiker: Sie lassen niemanden an ihr Baby ran und das ist gut so.
Die Rentner: Ihnen kann man nichts recht machen (waren wahrscheinlich alle Lehrer!).
Die Frischlinge: Sie sitzen zu dritt oder viert im Auto, ihr Führerschein ist noch feucht, sie rasen mit 80 Sachen auf die Tanke, fahren mich dabei fast um, tanken für ein paar Euro, kaufen Kippen und Bier und rasen wieder weg.
Dann war es auch schon halb sieben und ich musste nach Hause. Für den ersten Tag reichte es mir – ich war durchgefroren, ein bisschen hight von den Dämpfen (bildete ich mir ein) und schließlich ist morgen ja auch noch ein Tag…

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59 Antworten zu Tanke 1

  1. Freu mich schon wenn der erste Schüler an der Tanke Station macht….;-)

  2. karicartoons schreibt:

    Klasse Idee, einfach mal in eine andere Welt schnuppern. Damit muß ich warten bis ich Rentner bin, denn soo viel Urlaub steht mir leider nicht zur Verfügung^^.

  3. Thomas schreibt:

    A pro pro „Trinkgeld“

    Liebes Frl. Krise,
    jeder Promi hat eine soziale Einrichtung oder Stiftung, für die sie werben und Spenden sammeln.
    Ich wurde es toll finden, wenn Sie auf Ihrer Page uns eine Einrichtung nennen, für die Sie gerne etwas tun möchten. Ich und bestimmt weitere Leser würde dann in Ihrem Namen etwas spenden, um sich auf diese Weise mal für die interessanten zwei Jahre zu bedanken.
    Ein kleines, direktes Projekt wäre toll und darf ruhig in Berlin sein.

    MfG aus der Neustadt

    • frlkrise schreibt:

      Das ist ja mal eine geile Idee….!
      Ich unterstütze ein Kinderheim in Kenia, das von einem Verein aus Marburg finanziert wird.
      Ich war schon mit Oberstufenschülern in diesem Heim (im Jahr 2000 – siehe Fotos! http://i-see.de/de/verein/zeitleiste.html) und muss wirklich sagen, dass da jeder Cent dringend gebraucht wird! Die Lebensumstände der Kinder waren damals erbärmlich. Sie sind immer noch äußerst bescheiden, aber dank der Spenden aus Deutschland tausendmal besser als vorher. Die Menschen des Vereins kenne ich persönlich. Das ist ein kleines direktes Projekt, das viel bewirkt und wenn jemand etwas spenden möchte, wäre ich sehr froh!
      Danke !!!!!

      I SEE e.V.
      Kontonummer 18408201
      Bankleitzahl 513 900 00
      Volksbank Mittelhessen
      Stichwort: Kinderheim Kiaragana

      • thymi schreibt:

        Ist erledigt, Frl. Krise! Überweisung ist ausgefüllt, und Donnerstag früh gehe ich zur Bank.

      • frlkrise schreibt:

        Super! Vielen Dank!

      • Langzeitleser schreibt:

        Das heißt also, Sie unterrichten an der Richtsberg-Gesamtschule in Marburg?

      • frlkrise schreibt:

        NEIN! Ich war früher mal in Hessen! Jetzt lebe ich in einer Großstadt.

      • Katrine schreibt:

        Frl. Krise, die Seite ist aber schon seit langem nicht mehr aktualisiert? Kennen Sie den Stand dieses Vereins in 2012?
        Ansonsten eine supertolle Idee – weg von etablierten Spenden“firmen“ ein interessanter Verein!

        Wo soll ich morgen tanken kommen? Gebe auch Trinkgeld…. 😉

      • frlkrise schreibt:

        Leider lassen sie diese Seite etwas schleifen. Habe ich auch schon bemängelt!
        Der aktuelle Stand des Projekts ist aber so, dass nach wie vor die Grundbedürfnisse des Kinderheim finanziert werden und zunehmend Geld für die Ausbildung/Weiterbildung der Heranwachsenden benötigt wird. Ich kenne den Vorsitzenden des Vereins gut (war auch mit ihm in Kenia) und weiß, dass das Geld wirkl. bei den Kindern ankommt.

      • bliblablubb schreibt:

        Sieht man dich auf den Fotos?

        Und merk mal lieber an, dass das „Zurück“ geschrieben wird und nicht „Zurük“ 😉

      • Tricia McMillan schreibt:

        Tolle Idee! Das war mal fällig…
        Danke Thomas!

      • Der Mathehügel schreibt:

        Habe mir erlaubt einen kleinen Beitrag zu leisten.
        Tolle Idee Danke für den Blog zu sagen!

      • Olaf schreibt:

        Hallo Frollein Krise,

        ich jetzt auch, morgen geht von hier die Überweisung raus. Es ging nicht eher. Und da ich aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) berufstätig bin, wird es so viel nicht sein können.
        So kann man Ihr(en ?) blog und auch Sie ehren, ich sehe es wie Mathehügel (Juni 28, 2012 um 5:05 nachmittags)…
        Eine gute Idee von Thomas (Juni 26, 2012 um 7:18 nachmittags). Dank dafür.
        Aber um die homepage muß sich „I SEE“ wirklich einmal kümmern – schreiben Sie denen mal und verlinken Sie Ihren Post mit den Antworten zur Veranschaulichung.
        Und es wird sich doch wohl irgendein ein homepage-erfahrener Mensch finden, der ehrenamtlich ein paar Stunden auf dem Ding aufräumt und es aktualisiert (neue Berichte, vielleicht aktuellere Bilder, ein paar Portraits der Beteiligten – quasi der [neudeutsch:] „Transparenz“ wegen) es täte der Sache sicherlich nur gut, wenn die homepage einmal aufgefrischt werden könnte.
        Mich würde ja auch interessieren, was für ein Potential unter hiesigen Lesern/ Fans und sozialer Umgebung steckt. Immerhin schreiben ja ca. 50 Leute hier mit und die Zahl der Leser dürfte wohl deutlich größer sein. Und wenn jede(r) nur 20 Ocken auf den Weg brächte, dann wäre das wohl schon etwas in Afrika (natürlich ohne Nennung von Namen und Betrag…).
        Und heben wir die Stimmung noch ein wenig – vielleicht hiermit (Fiel mir nur gerade so ein) ?

        Vielleicht ist es ja auch ein wenig Ihnen gewidmet… Who knows ?

        Beste Grüße

      • frlkrise schreibt:

        Danke! Und wegen der homepage werde ich dieser Tage meckern…!

  4. pueppi schreibt:

    Auch ne Idee seinen Urlaub rumzubekommen 😉
    Der Privatdetektiv hätte mich aber auch interessiert

  5. Wild Flower schreibt:

    Huh, wie spannend, daran könnte sich so mancher Schüler ein Beispiel nehmen. Hätte ich mal damals mehr Praktika gemacht…

    Ansonsten erinnert mich der Beitrag an einen Besuch bei Shell, als uns ein völlig unmotivierter Jugendlicher mit monotoner Stimme begrüßte: „Hallo… ich bin Ihr freundlicher Shell-Tankwart…“

    • scrooge schreibt:

      *grins* Bei einer Autobahnraststätte saß einmal eine Frau an der Kasse, die furchtbar grantig in die Welt schaute. Dafür prangte an ihrer Uniform ein Button mit der Aufschrift: „Toll, dass Sie mein Gast sind!“

      Frl. Krise, die Idee mit dem Praktikum gefällt mir. Auf jeden Fall kommen Sie so zu weiteren Blog-Geschichten. 🙂

  6. michaela schreibt:

    Bei den weniger altmodischen Tankstellen muss man nur langweilig den „50 EUR“ Knopf drücken, wenn man für 50 Euro tanken will. LANGWEILIG! 😉

    Weniger langweilig finde ich das Projekt Tankstelle. Bin gespannt, was sich da so alles ergibt!

  7. michaela schreibt:

    p.s.: ich sollte mir angewöhnen, meine Kommentare Korrektur zu lesen, um redundante Wörter zu entfernen…

  8. kingkenny7 schreibt:

    Die Sache mit dem Privatdetektiv finde ich interessant, aber an einer Tankstelle? So langweilig könnte mir niemals sein.

  9. lilo schreibt:

    Hihi,
    als ich in der Kollegstufe war hat unser Deutschlehrer vielleicht auch mal zu viele Dämpfe inhaliert. Er versuchte uns nämlich eines Tages zu erklären:“ Wenn du im Leben mal nicht weiter weißt, dann geh doch einfach zur Tankstelle..“ Warum man das soll hat niemand verstanden, aber seit dem ist es ein geflügelter Ausdruck für uns geworden…

    Liebe Grüße und schönes Praktikum noch
    Lilo

    • Tricia McMillan schreibt:

      Ganz simpel – wenn man nicht weiter weiß, fragt man an der Tankstelle nach dem Weg! Für einen Mann eine recht progressive Idee, aber manchmal hilfreich…

  10. Mars schreibt:

    Fr Freitag Oma??? Was habe ich verpasst???

    • krizzydings schreibt:

      Kann ja Frau Freitag nichts für. xD soweit ich weiß haben beide Töchter, oder? Oder wollen sie vlt selbst nochmal,frl,krise? Ein Blog-Baby das wärs!

  11. Jürgen schreibt:

    Frau Crisis, das ist seit langem die beste Geschichte (in my humble opinion).
    Ich bin gespannt.
    Lieben Gruß aus dem heißen Süden.

  12. HarrietKrohn schreibt:

    Ich bin erstaunt und erfreut, dass es tatsächlich noch Tankstellen gibt, bei denen etwas anderes als Selbsttanken überhaupt möglich ist. Das ist mir in meinen 13 Fahrjahren noch nie – wirklich NIE – begegnet. Wahrscheinlich wäre ich deshalb damit spontan überfordert … 😉

  13. Ida schreibt:

    Frau Freitag ist Oma geworden?

  14. bliblablubb schreibt:

    Hat dich schon jemand für eine verzweifelte Hausfrau mit dem IQ eines Toastbrotes gehalten?

    Das hab ich häufig an der Kasse. Wenn ich Peg Bundy dann aufkläre, dass ich in absehbarer Zeit fertige Ingenieurin bin, dann gucken die immer so bekloppt^^

    • rhadamanthys schreibt:

      Ja, wir hatten mal beim Bund einen Stuffz d.R. auf einer Wehrübung, der zivil gerade promovierte, da zerbrach auch das Weltbild einiger oberschlauer Abiturienten.

  15. Für einen Euro gab´s heute die Weltherrschaft. Der Käufer ein gewisser Gott.

  16. Stephan schreibt:

    Was man nicht alles zum Ausgleich zum Lehrer Job machen kann! Nah dann viel Spaß und vielleicht wird ja auch noch das Wetter besser!

  17. Nele Abels schreibt:

    Mal in Servicejobs zu arbeiten kann eine sehr interessante Erfahrung sein, vor allem für uns akademisch gepolsterte Berufsgruppen! Während meiner Promotion habe ich mir in den 90ern eine Zeitlang die Brötchen als Möbelträger und -monteur verdient, in einem Geschäft für gehobene Designerware. Das war schon interessant. Für solventere Kunden gerade der oberen bürgerlichen Mittelschicht wird man anscheinend automatisch zum hirnreduzierten Analphabeten, bloß weil man eine Blaumannhose anhat und einen Karton auf der Schulter trägt. Vor allem mit Rechtsanwalts/Arzt/xxx-Gattinnen des Typus „ich habe Kunstgeschichte studiert, als ich meinen Mann kennengelernt habe, aber dann kam ja schon Sophie-Cäcilie“ habe ich ziemlich schlechte Erfahrungen. 🙂

    Am übelsten waren aber Lehrer, vor allem Studienräte – wir haben mal Heiligabend nachmittags noch einen Designersessel ausgeliefert, weil es ja so ganzganzdringend war. Meinst du, wir haben auch nur einen Pfennig Trinkgeld gesehen?

  18. 360hcopa schreibt:

    Die ganzen giftigen Dämpfe, freiwillig ohne soziale Not, komischeres Hobby kann man nicht haben.

  19. Effi schreibt:

    Hui, das hört sich ja spannend an. Finde ich toll, dass Sie da so „weltoffen“ und für nichts zu schade sind. Da kann man viele tolle Erfahrungen sammeln und hat immer was zu erzählen 🙂
    Viel Spaß noch und hoffentlich nicht zu viele betagte Snobs und dafür vieeel Trinkgeld 😉 😀

  20. Olaf schreibt:

    Miss Krise,

    vielleicht hätten Sie es eher schreiben können, das mit dem Kinderheim in Kenia ?
    Bei nächster Gelegenheit werde ich auch etwas spenden, wenn ich jetzt weiß, daß das Geld auch wirklich dort ankommt.
    Und was Ihren neuen Job angeht (ich finde es übrigens richtig gut, daß Sie sich solche Sachen suchen – der Bericht vom Job im Grill Ihrer Verwandten [letztes Jahr] war schon klasse), da hätte ich noch etwas Originelles für Sie, eine Art Lehrfilm, eine Art Hilfreichung:

    Sollte also ein Smartfahrer (ich habe nicht „-fahrerIn“ !! geschrieben) vorbeikommen, dann wissen Sie als qualifizierte Fachkraft jedenfalls perfekt Bescheid und können Ihren Boß Herrn Knoder ab jetzt so richtig beeindrucken.
    😉
    Also: Wenn Smart kommt – dann nicht lange fummeln, sondern RECHTE Seite (in Fahrtrichtung !).
    Sonst haftet Herr Knoder, weil Sie seine Erfüllungsgehilfin sind. Und dann gibt es bestimmt Mecker. Und das will doch niemand.
    Ach ja – Austin Mini wiederum rechts. Wahrscheinlich, weil er aus England kommt.

  21. hajo schreibt:

    „.. mit den Attributen ‘groß, blond, blauäugig, vollbusig’ ..“
    also, wenn ich das richtig verstehe, muss man sich FrlKrise als das genaue Gegenteil vorstellen:
    klein, schwarz (evtl. auch kastanienbraun), wässrig grün-graue Augen (na ja, das ist sicherlich nicht das Gegenteil von blau, passt aber so schön 😉 ) und (wie Fifi Brix singt) Marke „Plättbrett mit zwee Erbsen“ 😀
    Fesch sammer, äusserst fesch!
    oder verwechsel‘ ich das mit dem Wort, das mit „sch“ anfängt und mit „iach“ endet?
    nein, FrlKrise, nicht mit dem Druckluftschlauch schlagen .. 😦

  22. Stefan K. schreibt:

    Respekt, Frl Krise, dass Sie so offen für neue Erfahrungen sind!!
    Gerade unter Lehrern (weniger Lehrerinnen) habe ich häufiger die – wahrscheinlich berufsbedingte – Selbsteinschätzung erlebt, die ganze Welt am besten zu verstehen und erklären zu können – obwohl ihnen oft ganz viel Erfahrung in der nicht-schulischen Welt fehlt.
    Insofern bin ich stark beeindruckt von ihren Praktika! 🙂

  23. klosterfrau schreibt:

    Ich kann nicht glauben, dass eine Lehrerin oder ein Lehrer noch die Kraft für ein Praktikum aufbringt, auch nicht in den Ferien! Sie haben bestimmt nur Langeweile, weil das Wetter so besch…eiden ist und wollen trotz Ferien weiter bloggen.

  24. Tricia McMillan schreibt:

    Warum sagt hier niemand was zu dem roten Blaumann?????

    • Olaf schreibt:

      Wahrscheinlich, weil alle es allen anderen überlassen wollten. 😉
      Es ist jedenfalls mal wieder eine gelungene Wortschöpfung der verläßlichen Autorin.
      Ich bin sehr gespannt, was diesen Sommer noch so passiert in Frollein Krises kleiner Stadt in ihrer großen Welt.

    • Der Mathehügel schreibt:

      Der ist mir auch sofort ins Auge gefallen. Aber mein herrenloses Damenfahrrad klemmt gerade.

  25. milan8888 schreibt:

    Das erinnert mich mich irgendwie an Walter Whites Situation in der ersten Staffel von Breaking Bad

  26. freudefinder schreibt:

    da muss man erst mal drauf kommen – wieso klagen so viele Menschen, dass ihr Leben langweilig sei – einfach Deinen Blog lesen und nachmachen – ganz einfach…..

  27. thymi schreibt:

    @Olaf
    Hihi, ich war Erster! War schon heute vormittag bei der Sparkasse.
    Andererseits, um ehrlich zu sein: Die Filiale hat vormittags zu, mußte die Überweisung einwerfen, vielleicht leeren sie ihren Briefkasten erst abends.
    Dann wären doch Sie Erster !!
    😉

    • frlkrise schreibt:

      Danke!!!!!! Ihr seid Super-Leser!

    • Olaf schreibt:

      @thymi,
      nee nee, ich werde erst heute gegen Mittag bei der Bank vorbeikommen, Sie haben gewonnen.
      Aber die Idee von Thomas finde ich gut und die Verwendung ebenso (obwohl es weltweit so unendlich zu tun gäbe, da schmerzt einen die Welt dann doch täglich) – zumal es keiner von diesen Großhilfskonzernen ist, sondern die Spenden dann tatsächlich dort ankommen, wo sie hin sollen, zumal Frl. Krise dafür gerade steht.
      Ich wünsche mir sehr, daß auch andere etwas – egal wie viel – auf den Weg bringen werden. In Afrika sind ja schon 10 EUR verdammt viel Geld. Und wenn ich mir so überlege, für welchen Unsinn hier in D (oder Europa bzw. der „ersten Welt“) so viel Geld verplempert wird, dann ist diese Verwendung allemal besser.
      Allen von Herzen ein schönes Wochenende !

  28. fanblog schreibt:

    Liebes Frl. Krise
    was für eine geile Idee, anner Tanke in X ein Praktikum zu machen – Ihre Beschreibungen sind drehbuchreif. Ich schmeiss mich weg vor Lachen und bewundere und beneide Sie sehr für diese super Aktion, die mal wieder zeigt was für eine sympathische Person Sie sind. So Schluss mit Schleimen 😉

    Ganz liebe Grüße

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