Auch schön….

Am Dienstag ist es wieder so weit! Die Rosen von der Tanke haben ihre große Stunde… am Tag der Blumenhändler, sorry, ich wollte sagen, am Tag der Liebenden.
Schön, wenn man sich beschenkt, aber auch schön, wenn man weiß, dass das Brauchtum dieses Tages auf einen christlichen Märtyrer namens Valentin zurückgeht.
Dann müsste man nicht, wie Damien aus der 10. Klasse fragen: „Frl. Krise, ist das eigentlich immer an einem Dienstag, der Valendienstag?“

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55 Antworten zu Auch schön….

  1. die Schmith schreibt:

    Ja, der 14. Februar ist immer ein Dienstag. Immer. 😀

  2. mutterchaos schreibt:

    Nee, der ist immer 11 Tage nach meinem Geburtstag, egal wann ich habe, wie Ostern und Pfingsten…

  3. oxypelagius schreibt:

    LiebesFräulein, das ist wieder so ein „frommer Wunsch“. Aber dieser Feiertag kam wie Holloween nach WKII aus den USA zu uns und soll nichts anderes als…..den Konsum ankurbeln! Ich würde Dir liebend gerne sozusagen als “ Krisen-Intervention“ einen Straußblumen als “ Gut gemacht!“ rüberschicken…

    • Ulla 39 schreibt:

      seh‘ ich genau so!

      • Tades75 schreibt:

        Ich ebenfalls und aus diesem Grund ignoriere ich seit Jahren mit Erfolg diesen Tag. Meine bessere Hälfte kennt meine Einstellung und hat nichts dagegen. Lieber schenke ich meiner Liebsten mehrmals im Jahr einfach so ein Geschenk samt begleitender Liebesbeichten als diesen durchkommerzialisierten Ami-Mist mitzumachen.

    • christjann schreibt:

      ich nehm auch gern einen Strauß Blumen, kann aber auch gern auf den Mittwoch fallen, oder den Donnerstag… 😉

    • Undo schreibt:

      Den Valentinstag historisch zu begründen sind leider doch nur Ausreden zur Konsumförderung. Ich fand’s irgendwie amüsant, dass im Blumenladen um’s Eck das dutzend Rosen normalerweise $5 kostete… und dies dann kurz vor dem 14.02. auf $40 hochging.

      Ich hatte in USA zwar auch immer argumentiert, dass überraschend geschenkte Blumen doch viel besonderer wären… kam damit aber nicht durch. Valentinstag wird dort ja schon in frühesten Jahren eingeimpft.

      Wie die lieben Schüler hier wohl reagieren würden wenn in Kunst Valentinskarten gebastelt würden?
      „Be my Vallahntine!“ 🙂

  4. Nicole schreibt:

    *autsch* Auch nicht schlecht …

  5. Inch schreibt:

    Aber doch ein Brauchtum, das zu Ehren und zum Gewinn der Blumen- Schmuck- und Parfumhändler aus dem englischsprachigen Raum eingeführt wurde, oder?

  6. maldrueberreden schreibt:

    …wie niedlich diese Frage. Oh, ich vergaß 10. Klässler 😛

  7. Nania schreibt:

    Was Frau Krise sagt, stimmt aber auch 😉

    Ich persönlich muss zugeben, dass ich auch lange dachte, es würde sich immer um einen Dienstag handeln, nicht, dass es an ein Datum gebunden war (zugegeben, damals war ich noch deutlich jünger als jetzt und hatte noch keinen Freund). Das lag wohl daran, dass man hier gerne etwas undeutlich spricht. Und so wurde beim Sprechen aus dem ValenTinstag, eben ein ValenDienstag 😉

  8. Referendarin schreibt:

    Bei mir aktueller Lernstoff der 2. Klasse, Englischunterricht NRW… 😉
    Eine Referendarin…

  9. Mascha schreibt:

    Das stimmt, Valentinstag ist nur für den Konsum da. Aber der Gruppendruck ist stark. Ich und mein Partner haben mal versucht diesen Tag ausfallen zu lassen…also keine Blumen, schick Essengehen usw. Aber überall rennen die Paare herum, überall wird Dir erzählt was schönes gemacht wurde, wenn ich dann gefragt wurde und ich sagte, daß wir diesen Tag nicht feiern, kamen diese mitleidigen Blicke, die sagten: Jaaaa, ich verstehe…..

  10. maldrueberreden schreibt:

    Stimme voll zu – ignorieren solcher „Feier“tage wäre das Beste 😀

  11. michathecook schreibt:

    Super….sind sie dabei ernst geblieben oder mussten sie lachen? Es kostet schon viel Selbst disziplin solche dinge zu handlen , oder ?

  12. Hajo schreibt:

    kommt Damien etwa aus einem der südlichen neuen Bundesländer? 😀

  13. Soe schreibt:

    Jaja, 364 Tage hasst man sich aber wehe man feiert diesen einen Tag nicht.

  14. Frau Falke schreibt:

    Bei uns wird wie jedes Jahr der Krieg losgehen zwischen den fairgehandelten Rosen und denen von der SV, welche dann kleiner sind, aber frischer und billiger…oder so. Hauptsache die Kiddies machen das unter sich aus, hmm? 😉

  15. Lieblingsschüler schreibt:

    Ist doch nicht schlimm, ich dachte das auch mal…

    …mit 11.

  16. Alea schreibt:

    Was für ein witziges Missverständnis. Aber das passiert vielen. Es gibt ja auch Leute, die gar nicht wissen, dass der Rosenmohntag gar nicht immer montags ist, sondern vom Rosenmohn kommt, der als einzigartige Pflanzenkreuzung gefeiert wird.
    Genauso wie beim Gründonnerstag, an dem der grüne Donner geehrt wird, der aufgrund von jährlichen Meteoritenschauern nachts durch den Himmel grollt. Bei all diesen Verwirrungen ist es kein Wunder, dass man den Valentinstag für einen Valendienstag hält!

    • Fräulein Müller-Meier-Schulze schreibt:

      Eben habe ich dich noch für deine Intelligenz gelobt, aber wenn ich das hier lese frage ich mich, ob DU der Fake bist?

  17. BOWMORE Darkest schreibt:

    Tja, Valentinstag, Muttertag, Weihnachten. Eine Geschenkorgie. Wir, die Vatertagler haben es besser: Wir machen den Ausflug selbst, wir besaufen uns selbst, wir grölen uns die Lunge aus dem Leib, nur, nach Hause kommen wir mit dem Fahrdienst.
    C.H.

  18. J schreibt:

    Ja, und ich dachte, die Tradition des Blumenschenkens geht auf Juno zurück, Göttin der Geburt und der Ehe…
    Wär doch nicht schlecht gewesen, oder?

  19. ullli23 schreibt:

    Auf nach Japan: „In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

  20. Susann schreibt:

    Oha, hier hebt die klassische deutsche Kulturkritik an allem, was nur entfernt nach „amerikanischer Kultur“ riecht, mal wieder ihr wenig einnehmendes Haupt.
    Macht doch mal locker, Leute. Ist doch nett, wenn sich Paare kurz zu einer liebevollen Geste aufraffen – Ihr macht das selbstverständlich völlig unaufgefordert mehrmals jährlich (nur nicht konformistisch am 14. 2.), aber es gibt auch andere! Und denen fällt vielleicht dann doch noch rechtzeitig vor dem 14. 2. auf, dass die Blumen- und Pralinenwerbungen mysteriöserweise zunehmen. Die Partnerin wird sich trotzdem über die Rosen von der Tanke freuen (wenngleich nicht so, wie sie sich über ein selbstgeschriebenes Gedicht gefreut hätte, aber wenigstens etwas), und der Blumenhändler hätte an dem Bouquet auch verdient, wenn es ein individualistischer Valentinstag-Boykottierer am 23. Juni gekauft hätte.
    Warum sich nicht mal den Challenge auferlegen, den/die Liebste am Valentinstag (ja, genau dann. Und warum nicht?) massiv zu feiern, und zwar mit dem vorhandenen Material und gleichzeitigem Konsumboykott? Da kann man mal seine Kreativität spielen lassen, statt rumzujammern. 🙂

    • Soe schreibt:

      Es liegt nicht darna, dass es amerikanisch ist, ich finde es einfach gezwungen, an diesem Tag zu feiern. Wir machen auch nichts besonderes am Muttertag, Vatertag oder sonst einem Nichtfeiertag. Wir sind einfach so nett zueinander oder machen was zusammen. Ich finde nicht, dass man dazu einen besonderen Tag braucht. Aber von mir aus kann das jeder so handhaben wie er/sie möchte, solange niemand ein Problem damit hat, dass ich nicht Valentinstag feiern möchte.

      • Engywuck schreibt:

        ja klar. „wir schenken uns nichts zu Weihnachten, da wird das nur übertrieben. Lieber unterm Jahr, da hat man mehr davon“. Als ob das schon mal wer durchgehalten hätte… 😀

    • fast-wurzelkind schreibt:

      ich finde du widersprichst dir selbst, warum soll man, nur weil sich Werbung usw. häuft auf einmal einem Grupppenzwang verfallen und nun seiner besseren Hälfte unbedingt an dem Tag was schönes bescheren, wenn man erst kommerzialisiert auf solch einen Tag (und auch nur an diesen einen!) reagiert und sonst nie das Bedürfnis hat, etwas zu verschenken etc. dann ist es auch nichts wert, finde ich…

      • fast-wurzelkind schreibt:

        @ich meine den Kommentar von Susann

      • Susann schreibt:

        Das kommt drauf an, wie gern sich jemand eine rosarote Brille aufsetzt. Wenn ich einen Partner hätte, der nie auf den Gedanken kommt, mir etwas zu schenken, würde ich mich über ein Bouqet am Valentinstag freuen, selbst, wenn ich weiß, dass nicht plötzlich die große Aufmerksamkeitswelle ausgebrochen ist, sondern 10.000 Werbespots ins Hirn des Allerliebsten vorgedrungen sind. (= unverbesserliche Sich-selbst-in-die-Tasche-Lügnerin) Es gibt aber auch andere, die dann nicht das Bouquet sehen würden, sondern sozusagen nur den greulichen Einfluß der Werbung auf das Hirn des Allerliebsten. Persönlichkeitssache.

        Eigentlich ist mir Valentinstag egal, mich stört nur das aufgeregte Rauschen, das reflexartig erfolgt: „Valentinstag = böse, böse Kommerzialisierung = niederträchtige amerikanische Kultur.“ Als würden wir ohne Einfluss der niederträchtigen amerikanischen Kultur unsere Baumwolle selber anbauen und Weihnachtsgeschenke ausschließlich liebevoll aus Recyclingbast und alten T-Shirts selber basteln.

  21. Tades75 schreibt:

    Besser find‘ ich da schon den in der Türkei gefeierten „Tag des Lehrers“, an welchem die Schüler ihren Lehrern ein Geschenk machen. YouTube ist voll von Videos, in welchen Schüler Videoclips für Ihre Lehrer machten oder Videos von Feierlichkeiten.

  22. Chris schreibt:

    Meine bessere Hälfte und ich feiern auch den 14.2. – als Kennenlerntag. 10 Jahre ist das jetzt her, trotzdem kommt mir die bisherige gemeinsame Zeit so vor, als wäre sie im Fluge vergangen. *Seufz*
    Das Problem: wenn wir diesen Tag gemütlich mit einem leckeren Essen im Restaurant feiern wollen, ist es da immer gerappelt voll. Auch die Zahl der „wolle Rose kaufe“ steigt spürbar an…

  23. Karolin schreibt:

    Ich mag dieses Konsumverhalten auch nicht.
    Wir machen uns immer wieder gegenseitig Freude, indem wir uns haben. Dazu brauchen wir keinen Valentinstag.
    Viele Grüße von den Dachbuben
    und Karolin
    http://www.dachbuben.com

  24. Wild Flower schreibt:

    Hihi, mal schauen, ob ich damit morgen die Azubis veräppeln kann… 🙂

  25. Lenisa Wren schreibt:

    Der Valentinstag verkommt jedes Jahr mehr zu einem Konsum-„Feiertag“ für Menschen, die auf Kitsch stehen. Dabei finde ich den Grundgedanken gar nicht so schlecht: zeige deinem liebsten Menschen, wie sehr Du ihn liebst. Natürlich sollte man auch n der Lage sein, dies an den restlichen dreihundertvierundsechzig Tagen des Jahres zu schaffen, aber ich selbst kenne das ziemlich gut: im Alltagstrott vergisst man oft das Genießen der Liebe.

  26. Ande schreibt:

    Oder man hat eine gaaanz andere Meinung zu diesem Dienstag.

  27. klosterfrau schreibt:

    Den Tag es Lehrers gab es auch in der DDR. Es war nicht alles schlecht damals!

  28. Tolkienist schreibt:

    Oh je, Valendienstag. Aber nicht aufregen Frl. Krise, das hätte bei uns auf Gymnasiumschulle auch passieren können – wir hatten viele Sportler… hat sich das Rätsel aufgelöst? Erklären Sie auch mal Ostern? Für uns Heiden ist das immer so verwirrend 🙂 Und was den heren Feiertag selbst angeht: bah. Kitsch.

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