Schrecken ohne Ende

„Habt ihr an die Anmeldungszettel für die Prüfung gedacht?“
Ömür reißt seine Kulleraugen noch weiter auf als sonst und sieht mich schreckensbleich an.
„Vergessen!“ stößt er hervor .„Zu Hause!“
Sam springt auf und schlägt sich vor den Kopf, Musti erstarrt und Emre grinst.
„Frl. Krise, kann ich schnell nach Hause laufen!? BITTE!“ Ömür hampelt vor mir auf und ab und Musti wedelt mit einem Blatt. „Ich hab’s mit!“ ruft er „Aber meine Eltern haben nicht unterschrieben!“
Sam wühlt wie ein Wilder in seiner Tasche und zieht einen zerfledderten Ordner nach dem anderen heraus. „Ich find ihn nicht!“ sagt er verzweifelt.
„Leute, ich fass es nicht!“ Gestern habe ich jeden einzelnen noch einmal daran erinnert, den Bogen nur ja nicht zu vergessen und nun das.
Dabei habe ich schon die zuverlässigeren Leute in meinem Kurs! Ich mag nicht daran denken, was mit den anderen los ist!
Das wird sich aber im Laufe des Vormittags noch weisen…
„Los, Ömür, saus los. Musti, sind deine Eltern zu Hause?“
„Weiß nicht. Nö. Mein Vater ist arbeiten und meine Mutter wollte Arzt gehen.“
„Na prima! Dann…..dann fangen wir erstmal mit dem Unterricht an,“ sage ich seufzend. Jetzt kann man eh nix mehr machen.

Nach genau einer Stunde stürzt Ömür wieder in den Raum. Er ist hochrot im Gesicht und dicke Schweißperlen stehen auf seiner Nase.
„Ich bin voll nach Hause gerannt und zur Schule gelaufen!“ schnauft er und lässt sich schwer auf seinen Stuhl fallen.
„Hast du nicht den Bus genommen?“ Wie hat der das in der kurzen Zeit geschafft? Der muss ja gerannt sein wie der geölte Blitz, denke ich.
„N’türlich war ich Bus!“ sagt Ömür und pellt sich aus der dicken Jacke. „Aber von Bushaltestelle bis hier bin ich voll gerannt! So schnell wie… wie…also voll krass schnell, wallah! Und….. ist auch was passiert unterwegs!“
Er macht eine dramatische Pause.
Alle hängen an seinen Lippen.
„Da kam ein Radfahrer. Auf Fahrradweg. Ich wollte nich, dass er so in mich fährt und da bin zurückgesprungen und wieder vorgesprungen und er ist bisschen Zickzack gefahren und dann…“
Ömür hat Sinn fürs Theatralische. Er schweigt einen Moment und vollendet den Satz mit:
…und dann ist er hingefallen!“
„Ist er…hat er… war er?“ Gülten ist ihm ganz nahe auf die Pelle gerückt.

„Ich wollte nicht lachen, aber ich musste!“ beschließt Ömür nüchtern seine Schilderung. „und hier ist mein Zettel!“

In der Pause traben wir in den naturwissenschaftlichen Trakt. Es regnet und schneit und ich bin bestrebt so schnell wie möglich aus dieser frisurfeindlichen Zone zu kommen. Aber Fuat stellt sich mir in den Weg: “Frl. Krise, ich komm bisschen später zu Bio!“
„Warum das denn?“
„Wir müssen Lehrer suchen! Für Prüfung!“
„Fuat, das ist nicht dein Ernst, oder?“
„Abooo, was kann ich dafür…!? “
Hier ist jede Debatte überflüssig. Ich zucke mit den Achseln und gehe weiter. Soll der doch machen, was er will! Ich bins leid.
Musti lauert mir vor der Tür des Biosaals auf. Er zeigt mir zwei Zettel. Er hat den Anmeldebogen gestern sicherheitshalber zweimal ausgefüllt. Warum – das bleibt sein Geheimnis. Einer ist von seinen Eltern unterschrieben, aber nicht von Herrn Böck. Der andere ist von Herrn Böck unterschrieben, aber nicht von seinen Eltern.
„Darf ich nach Hause?“ fragt er, „Meine Mutter ist jetzt da. Ich hab angerufen!“
„Ok!“ Aber dann fällt mir ein: „Halt! Nein, das ist doch voll umständlich!“
Musti sieht mich stumm an.
„Das ist doch Quatsch! Du nimmst den Zettel, den deine Eltern unterschrieben haben und suchst Herrn Böck!“
„Wie jetzt?“ Musti steht voll auf dem Schlauch.

Es wurde ein sehr unruhiger Morgen. Die Zehnerschüler waberten durchs Schulgelände und suchten Gruppenmitglieder und unbeschäftigte Lehrer, sie eilten nach Hause und stürzten wieder in den Unterricht, sie jammerten und flehten oder sie machten es wie Mahtab. Die ging um 9 Uhr nach Hause. Miristschlecht und Lungenentzündüng oder so. Kranke können nichts dafür, wenn sie nichts abgeben, oder?

Aber der finale Schlag wurde mir in der 8. Stunde versetzt.
In der 10c sah ich, wie Said gemütlich einen Anmeldebogen ausfüllte.
„Mach, dass das Teil zum Sekretariat kommt! Beeil dich!“ riet ich ihm.
„Wozu?“ Said hat die Ruhe weg.
„Die Frist läuft ab, Mensch! Die machen da gleich dicht!“

„Frl. Krise!“ Man guckt mich mitleidig an. „Wissen Sie noch nicht? Wir dürfen doch noch Montag abgeben! Herr Fischer hat erlaubt!“

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58 Antworten zu Schrecken ohne Ende

  1. zweitesselbst schreibt:

    oh Montag Abgabe??? daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern. (H)

  2. michael schreibt:

    > ….da bin zurückgesprungen und wieder vorgesprungen…

    Der Radfahrer wird vor Lachen hingefallen sein, als er den hüpfenden Medizinball sah!

    > Herr Fischer hat erlaubt!

    Den sollten Sie mal sonst wo hintreten.

  3. Vanillefee schreibt:

    *aaaargh* Da wird man doch aggressiv! Wieso redet man sich denn dann immer den ganzen Tag den Mund fusselig, dass Sachen pünktlich abzugeben sind?
    Ich finde, die zu doof sind, diese Chance rechtzeitig zu nutzen, haben einfach nichts anderes als eine 6 verdient. Sonst lernen die es doch nie und die Chance auf einen Ausbildungsplatz nimmt man ihnen damit auch nicht mehr….

  4. J schreibt:

    Tja, nicht zu fassen. Man sollte vielleicht mal eine Generation Schüler auflaufen lassen. Das spricht sich sehr schnell rum.

  5. puzzle schreibt:

    Herr Fischer! Derselbe Herr Fischer, der auch hier schon versucht hat, Dinge durcheinanderzubringen? Na!

  6. miss_pada schreibt:

    Oh man, die hätte ich alle durchfallen lassen. Nix mit nach Hause rennen. Pech gehabt. Fräulein Krise, Sie sind manchma viel zu gutmütig.

  7. Wilde Henne schreibt:

    Krise, ich duz Dich heute. Du bist eine arme Sau…
    Sorry, ist sonst nicht meine Art, normalerweise bin ich höflich, anständig und so. Aber echt jetzt! Es reicht!
    Gruss vom Huhn

    PS: nicht mal anständig unterschreiben mag ich…
    😉

  8. christjann schreibt:

    AAARRRRGGGGHHH… MANN!!! Ich könnt‘ auch schreien…
    solidarische Grüße, kopfschüttelnd
    Christjann

  9. Bill Eggenschwiler schreibt:

    kindchen, werd‘ nicht frech!
    Papa.

    • Wilde Henne schreibt:

      Ach komm, hab Dich nicht so – früher hast Du mich in solchen Situationen zitiert. Und dann wurde diskutiert, nach Freud und Jung und Alternaitv hin und her… genützt hat es auch nix. Im Moment jedenfalls nicht.

      Sei ehrlich, den Kriseschülern gehört einfach mal eine Lektion erteilt und dem armen Frl. Krise mal ein paar Eltern, wie ihr sie wart. Jemand, der sie ein bisschen aufbaut, mit ihr ein Glas Wein trinkt und ihr Recht gibt.

      Gruss vom Huhn, dem wilden…

  10. rotezora schreibt:

    Was für Signale werden da gesetzt? Frist? Was das? Irgendwas geht immer, und wenn nicht: Was kann ich dafür? S I E haben mein Leben verpfuscht…
    Frühsommer 2010, Ankündigung des Betriebspraktikums im Februar 2012 in den 7. Klassen und auf einem Elternabend mit dem Hinweis, dass begehrte Plätze schon jetzt klar gemacht werden müssen. Ab August 2011: Üben von Bewerbung und Lebenslauf, Unterstützung bei der Suche eines Praktikumsplatzes, Veröffentlichung von einschlägigen Adressen und Telefonnummern, Angebot, den Erstkontakt telefonisch zu vermitteln. Ende Januar 2012: Einige sind immer noch ohne Praktikumsplatz. Jetzt sollen sich die Klassenlehrerinnen darum kümmern, indem sie mit den Schülern (wenn sie denn mitgehen) zu den Betrieben gehen…
    Was ist die Alternative? Die Schüler haben ein Recht auf Berufsvorbereitung, auch dann, wenn sie es nicht wahrnehmen wollen. Also müssen wir in die Bresche springen.
    Sie lernen, dass man es aussitzen kann, irgendjemand kümmert sich dann schon.
    Wie kommen wir raus aus dem Dilemma?

    • Vanillefee schreibt:

      Bei uns kommen die dann einfach in andere Klassen. Angedroht wird am liebsten, dass sie zwei Jahrgänge weiter nach unten müssen für die Zeit,,, Das hilft allein im Raum stehende Konsequenz oft wunder 😉
      Ist normaler Unterricht nicht auch eine Form der Berufsvorbereitung? – Ich denke schon, denn warum machen wir den Quatsch sonst den ganzen Tag mit den Monstern.

      • rotezora schreibt:

        … und damit bestraft man die Klassen und Kollegen, die sie aufnehmen müssen! Eine wirklich gute Lösung gibt es nicht.

    • Thymi schreibt:

      Na, die müssen alle in die Politik!

  11. Mascha schreibt:

    Ich bin echt gespannt wie die Prüfungen laufen werden…..

  12. Olaf schreibt:

    Frollein Krise,

    allein vom Lesen dieser Geschichte krieg ich schon wieder Locken.
    Wie halten Sie das bloß aus ?
    Ich habe ja meinen eigenen börnaut („burn out“ – ja, ich weiß, wie man das richtig schreibt) nach 16 Jahren Anwalterei hinter mir (in 2010/ 2011), sehe mich jetzt in aller R..u..h..e noch immer nach etwas anderem um und sehe mich vor allem nicht mehr in der Pflicht, diesen Irren da draußen, diesen freakshow-Darstellern des großstädtischen Alltages noch in irgendeiner Weise in ihrem Alltagsmumpitz beizustehen… Noch nicht mal mehr für Geld (das ohnehin mit erheblicher Quote dann noch nicht einmal gezahlt würde).
    Bitte achten Sie auf sich, das Frustpotential Ihrer Arbeit scheint mir sehr groß und ein vegetatives Nervensystem ist auf Dauer nicht täuschbar.
    Dennoch mag ich Ihre Schüler. Irgendwie, aus irgendeinem Grund. Die Krankheit heißt – glaube ich – CP, chronische Philanthropie. Oder ist es Schildkrötenunterfunktion, an der ich „leide“ (das ist die beste Wortschöpfung Ihrer Kids – ich kann einfach nicht davon lassen). 😉
    Allen wünsche ich ein schönes entspanntes Wochenende.

    • frlkrise schreibt:

      Ich mag meine Schüler auch! (Bis auf ganz wenige!) Sie sind einfach noch unreif und ich weiß, dass es solche Kinder an allen Schulen gibt – wenn auch nicht in dieser Dichte…
      Aber sie sind auch sehr sehr liebenswert – siehe z. B. kleines dickes Ömür…

      • scrooge schreibt:

        Dass du deine Schüler magst und dir Gedanken um sie machst, lese ich auch immer in und zwischen den Zeilen. Und goldig sind die meisten ja auch irgendwie. Aber sooo anstrengend…. Für mich wär das nichts. Und dass euch der Herr Fischer noch so in den Rücken fällt – unglaublich!

      • Olaf schreibt:

        Ich weiß… 😉

    • GG schreibt:

      Ja, CP für chronische Philanthropie ist herrlich *lautlach* . Die Fristverlängerung kam sozusagen im retardierenden Moment des Prüfungsdramas. Wo doch Frl. Krise das Leben zu Literatur macht, gehört sich das so.

      • Olaf schreibt:

        Ja, das Leben ist manchmal auch ein Drama und wir alle spielen darin eine Rolle in Echtzeit. So gut es jeweils geht. Gelegentlich sieht es recht dilettantisch aus, wenn die sich gerade ereignende Szene noch nicht geübt werden konnte. Passiert mir manchmal. Das heißt dann wohl Slapstick.
        Oder auch: Das Leben besteht aus vielen Premieren.
        Und manche machen Literatur daraus. So wie hier… 😉

  13. rhadamanthys schreibt:

    Was habt Ihr denn, damit werden die Kinder doch auf das wirkliche Leben vorbereitet.
    Drei 20-jährige „Jugendliche“, die einen grundlos zusammenschlugen und mit abgebrochenen Flaschen lebensgefährlich verletzten haben auch nur Bewährungsstrafen nach Jugendstrafrecht bekommen.
    http://www.ksta.de/html/artikel/1326285635266.shtml
    Es reicht ja nichtmal für eine Gefängnisstrafe, wenn das Opfer dabei draufgeht, da muss schon eine Tötungsabsicht nachgewiesen werden.
    http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article2118177/Empoerung-ueber-Bewaehrung-fuer-20-Cent-Schlaeger.html
    Das wirklich erschreckende dabei ist meines Erachtens aber, dass die zunächst höhere Strafe durch den BGH aufgehoben wurde. „Nach Ansicht der Karlsruher Richter war in dem ersten Verfahren die erzieherische Notwendigkeit der Strafe nicht ausreichend vom Gericht begründet worden. “
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,802130,00.html
    Wie Ihr seht, ist damit derartige Nachsicht/Verständnis sogar höchstrichterlich gewünscht.

    rhadamanthys

  14. Inch schreibt:

    Und wenn mein Bruder, Lehrer an einer Mittelschule,erzählt, denke ich immer, der übertreibt. Dabei hat der in seiner Klasse höchstens 10 von der Sorte Ihrer Schüler

  15. Sisi schreibt:

    Wird die Frist dann Montag noch mal nen Tag verlängert? Ist doch unzumutbar so was am Wochenende zu erledigen…

    • Kaus schreibt:

      Sehr richtig! Eine Schweinerei, sich mit sowas überaschend auch noch am Wochenende rumärgern zu müssen, wenn alle anderen (inkl. Lehrerin!) FREI haben. Geht mal sowas von gar nicht…vallah!

  16. Ich eben wer sonst schreibt:

    Und was machen Sie wenn die am PRÜFUNGSTAG zu spät kommen?

    • L. Egostein schreibt:

      Aus meiner Erfahrung (Kooperationsklasse):
      Man ruft die Schüler halt an und bittet sie höflich, sich an den Prüfungstermin zu erinnern und unverzüglich zu kommen.
      Und wenn sie dann, weil sie wahrscheinlich viel zu schnell von zu Hause weg mussten, zur Matheprüfung ohne Taschenrechner eintreffen, dann dürfen sie geschwind noch ins Zimmer nebenan, um sich einen zu beschaffen.
      Grrrrrrrrrrr….

  17. Lieblingsschüler schreibt:

    Oh Gott, ich kann nichts Anderes sagen, außer: Mein Beileid!

  18. die konsequenzen, die viele unserer schüler aus fehlverhalten jedweder art erfahren, sind konsequent inkonsequent.

    die sind dadurch noch so unreif und kindlich, dass sie nicht ausbildungs- und arbeitsfähig sind.

    aber mit 17 den autoführerschein, mit 16 wählen, party machen, rauchen, joints rauchen, respektlos sein, die konsole qualmen lassen usw, usw.

    das schlimme ist, das ich auch immer noch an das gute in unseren schülern glaube, doch zumeist wird man dann enttäuscht.

    kommen die nach ein zwei jahren in irgendwelchen maßnahmen, schlecht bezahlten jobs oder schlichter arbeistlosigkeit dann wieder in unser berufsbildendes institut, klappt das oft viel besser.

    daher bin ich für ;-):
    – ausbildung erst ab 20
    – führerschein erst danach
    – volljährigkeit erst ab 21

    Ironie, sarkasmus und hilflosigkeit aus

    Und das schlimmste ist: diese kids setzen mit großer gewissheit die nächste generation in die welt, die genauso oder noch schlimmer wird, weil wir sie machen lassen – konsequent inkonsequent.

  19. Rennewart schreibt:

    Was soll ich sagen – der Beruf des Lehrers ist einer der härtesten. Mein Großvater und und mein Vater waren Lehrer…ich habe davon Abstand genommen. Die Außenstehenden haben keine Vorstellung.
    Als ich in der Pubertät war…nun, es gab Konferenzen wegen mir. Mein Ziel war nur, den Lehrer/die Lehrerin fertig zu machen. Wenn ich heute darüber nachdenke…obgleich es über 30 Jahre her ist (und die Opfer tot sind) empfinde ich nichts als Scham.

  20. Jörg schreibt:

    Also, ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Gibt’s solche Schüler wirklich oder ist das alles ein fiktiver Roman? Mit hohem Unterhaltungswert, das auf alle Fälle, aber real? Irgendwie nicht zu glauben.
    Sollte es dennoch ein solches Sammelsurium an unglaublich begabten und hochmotivierten Menschen so wie Ihren Schülern tatsächlich geben, dann mein herzliches Beileid. Einfach ist das nicht, wenn man sich auf seine Fahnen Wissensvermittlung geschrieben hat. Ist ja voll für die Katz, das was Sie da machen. Aber, nicht den Kopf hängen lassen, irgendwer muss ja in den Dönerbuden, Friseurläden und 1-Euro-Schuppen die Regale einräumen. Dafür ist ja kein Hochschulabschluss notwendig. Folglich werden auch Ihre Schüler nicht ohne Brot und Arbeit dastehen. Alles im grünen Bereich.
    Und vielleicht haben Sie im nächsten Schuljahr mehr Glück mit der Schülermasse – ich glaub’s nicht wirklich, aber hoffen darf man ja.
    LG

  21. 360hcopa schreibt:

    Da Fiktion ausgeschlossen wird, daran denke ich immer, wenn ich hier lese, erinnere ich mich doch mit Freuden an meine Schulzeit, klar gab´s auch bei uns 1-2 Chaotenpunks, meistens die durchgereichten Sitzenbleiber, aber ansonsten herrschte Ordnung – ohne Zucht – Danke Margot Honecker!

  22. Alea schreibt:

    Aber ich muss zugeben, dass ich das ein bisschen von mir selber kenne. Termine und Abgabefristen verbummeln, das passiert irgendwie so schnell…

    • boskop2 schreibt:

      … aber wenn der führerschein gemacht wird, wird jede regel so penibel eingehalten.
      Vielleicht sollte ein prüfung auch mal 1000€ kosten, jede vorbereitungsstunde 20 €.

      • frlkrise schreibt:

        Hä? Führerschein? Regeln einhalten? Da habe ich leider mit jungen Männern anderes erlebt: In meiner vorletzten Klasse machten vier im Jahr der Schulentlassung den Führerschein und alle waren ihn nach kürzester Zeit wieder los. Das muss man näml. auch erst lernen, dass die Justiz es ERNST meint!

      • boskop2 schreibt:

        ich meinte na nur die prüfung selbst, nicht die zeit danach :-))

  23. Mars schreibt:

    Krisi, du bist nicht allein! Bei uns war auch am 20. Abgabe der Anmeldungen für die weiterführende Schule – und 50% der betroffenen Realschüler HATTEN DIE ANMELDEUNTERLAGEN ZU HAUSE VERGESSEN!!!!
    Das Sekretariat wartete dann alle nach Schulschluss aus, bis sie das Zeug geholt bzw. Omma. Oppa, Schwester, Bruder es gebracht hatten. Und diese Realschulklasse besteht zu fast 100% (es gibt einen Halbgriechen) aus urdeutschen Handwerker- und Arbeiterkindern! Also nicht gerade aus an Bildung absolut uninteressierten Elternhäusern… Wieso dies so sein muss und wieseo auch Gymnasiasten es nicht schaffen, ihre Praktikumsunterlagen pünktlich abzugeben – nun dafür ist mein Horizont wohl zu eng… 😉

  24. boskop2 schreibt:

    … und trotzdem gibt es immer wieder auch „erhebende“ Momente, selten, aber es gibt sie.

  25. Teacher schreibt:

    Wie ist denn das mit der Aufsichtspflicht, wenn die Schüler ihre Zettel zu Hause holen flitzen?

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