Das braucht kein Mensch…

Raus, raus, raus – nichts wie weg mit dem Weihnachtsbaum! Schon spätestens zwei Tage nach Weihnachten macht er mich hochgradig nervös. Wie ein Fossil steht er da im Zimmer und verbreitet so eine dumpfe, überkommene Stimmung. Wer käme auf die Idee, das Karnevalskostüm noch am Aschermittwoch zu tragen? Niemand! Aber dieser Tannenbaum versucht, sich wochenlang bei uns einzunisten!
Ohne mich! Ich habe ihn schon am 28. rigide abgeschmückt und bin weggefahren. Weil ich zu faul war, ihn runterzutragen, habe ich ihn einfach so nackt und grün stehen gelassen.
Als ich gestern Abend wieder nach Hause kam, roch jedenfalls die Wohnung gut, so ein bisschen nach Wald und Winter.
Trotzdem merke ich, dass ich jedes Jahr unduldsamer werde mit diesem stacheligen Kerl.
Und als probates Gegenmittel bin ich los gesaust und habe mir einen schönen dicken Tulpenstrauß besorgt!

Raus, raus raus…dabei fällt mir ein, beim Zahnarzt war ich auch heute. Nee, mir ist kein Zahn gezogen worden. Zahn ziehen, wie phantasielos! Brücke hier, Füllung da, Abguss oben, Spritze unten, Karies rechts, Laser links…das Repertoire meiner Zähne und die Gegenmaßnahmen meiner Zahnärztin sind unerschöpflich. Und ich habe wie immer angstvoll auf die Lampe über mir gestarrt und Scrabble mit mir selbst gespielt. Leider ist die alte Lampe nicht mehr da, die hieß SIEMENS. Um die 30 Wörter habe ich aus den Buchstaben dieses Namens gebildet! Von ‚es‘ über ‚Meise‘ bis ‚Messe‘! Das hat mich immer sehr schön abgelenkt. Die neue Lampe heißt DELIGTHS. Nicht ganz so prickelnd! Immerhin, ‚geil‘ geht und ‚Seil‘ und ‚Sieg‘ und noch ein paar andere… Ich überlege ein mobiles Scrabbel für Zahnpatienten zu entwickeln, aber meine Zahnärztin meinte leicht verständnislos, außer mir würde kein Mensch so was machen. Die Leute würden einfach die Augen schließen. Echt jetzt.
Sagt mir, dass das nicht stimmt!

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96 Antworten zu Das braucht kein Mensch…

  1. B wird Lehrerin schreibt:

    Also ich bin früher immer in Gedanken Springturniere mit einem riesigen Pferd geritten. Jetzt hat meine Zahnärztin einen Fernseher und man kann Tierdokus gucken

  2. LadySolana schreibt:

    Ich hab immer ganz feste die Augen zu, will ja das es schnell vorbeigeht und umso weniger ich „anwesend“ bin………

    Ich bin allerdings auch froh wenn der Baum endlich wieder ausziehen darf, der steht so mahnend da als hätte man etwas wichtiges vergessen^^

  3. Johannes schreibt:

    Äääähm….Weihnachtne ist kein Zeitpunkt, sondern ein Zeotraum. Und der endet am 06. Januar…deswegen kommen die Dinger auch trafitionell an dem Tag raus.

    Aber wenn er Sie stört…warum packen Sie sich eigentlich dann einen in die Wohnung?

    • frlkrise schreibt:

      Am 24.12. muss er da sein!

      • Walking-Girl schreibt:

        Das habe ich früher auch gedacht. Inzwischen haben wir seit Jahren keinen mehr und kramen stattdessen nur noch Schwibbogen und sonstige Weihnachtsdeko raus. Die darf dann bis zum 7.1. stehen bleiben. 🙂

    • 'ne mama schreibt:

      Für manche Katholiken geht Weihnachten bis Mariä Lichtmess 🙂 – aber ich diagnostiziere ohnehin eine säkularisierungsbedingte Festphasenverschiebung: in der säkularen Variante beginnt die Weihnachtszeit am Totensonntag und endet spätestens am 2. Weihnachtsfeiertag. In der kirchlich-christlichen Variante beginnt die Weihnachtszeit am 25.12. und dauert dann entsprechend. Hier ist der 7.1. frühestmöglicher Tannenbaumrauswerfzeitpunkt, aber ich glaube, dieses Jahr wird es länger. Habe noch ordentlich Kerzen übrig. Und die Weihnachtsbedankepost nicht fertig.

      • krizzydings schreibt:

        ja lustig immer diese leute mit der wegschmeisswut…wir haben uns im zweiten jahr in deutschland fast überlegt einfach einen second-hand baum zu holen hier in HH wandern die ja teilweise schon am 25. wieder raus…ein Neujahrsfest ohne Tanne und Opa Frost UNDENKBAR…und irgendwie kam dann noch der 6/7. Jan auf und dann musste er natürlich auch noch dazu bleiben …irgendwann wurden unsere weihnachtskaufgewohnheiten dann so integriert, dass wir uns auch an den 24. Dez gewöhnten und nu steht der Baum meistens mindestens nen Monat bei uns rum….

  4. Despicable_Me schreibt:

    Mittlerweile gibt’s ja in manchen Zahnarztpraxen an der Decke Bildschirme, so dass man sich während der Behandlung Filme anschauen kann. Leider hat meiner sowas auch nicht, und ich habe noch 3 Termine für die Wurzelbehandlung vor mir. 😦

    • Hajo schreibt:

      das mit dem Bildschirm an der Decke ist eine tolle Idee, zusammen mit einer auf die „Körperöffnung, geeignet zur Nahrungsaufnahme“ gerichteten Kamera sicherlich äusserst spannend.
      Ich liebe live-TV 😀

  5. Ellen schreibt:

    Ich zähle immer Kacheln. Oder versuche, die Namensschilder der Arzthelferinnen zu erraten. Oder suche nach Mustern und Regelmäßigkeiten. Oder spreche den Namen meines Freundes vor mir her wie ein Mantra. Oder höre Hörbuch und konzentriere mich ganz dolle auf die Handlung.
    Aber Buchstabenscrabble würde da gut reinpassen in mein Muster. Du bist normal. Oder zumindest nicht durchgeknallter als andere auch.

  6. Christjann schreibt:

    *lach* doch… mir reicht das Hören. Also bei mir war kürzlich ’n neues Inlay dran – ich öffne die Augen nur, wenn ich das Gefühl hab, ich muss die Situation kontrollieren, zum Beispiel macht mein Zahnarzt immer nur minimale Anästhesie, die genau so lang hält, wie er den Eingriff plant — klappt nicht immer. Wenns plötzlich „AAAAAH“ doch weh tut, dann gucke ich, aber nicht lang genug für scrabble. Beim Friseur mach ich die Augen übrigens auch zu.

    Und, ähm, unter dem Tannenbaum steht doch noch die Krippe, wo gehen denn die drei Heiligen Könige jetzt hin am 6. Januar… ?!

    • frlkrise schreibt:

      Och, die! Die bringen doch sowieso nur Gold und Möhren!

      • Christjann schreibt:

        ach Mensch, Frl. Krise, die Möhren sind natürlich für den Esel, und das Gold ist in Krisenzeiten doch nicht zu verachten!

      • Nana schreibt:

        Weihrauch können sie auch gern mitbringen. Einer seiner Inhaltsstoffe hat bei Tieren angstlösend gewirkt. *Das* wäre doch eine Lösung für den Zahnarzt.

    • welt2 schreibt:

      Ich hab IMMER das Gefühl, ich müsse die Situation kontrollieren, schließlich werden atavistische Fluchtreflexe ausgelöst – nur dadurch werden ja Anspannung, Stress und ggf. Schmerzen mehr und nicht weniger. Also versuche ich ich, mich zu entspannen. Habe mal autogenes Training (eine Art verschärfter Atemtechnik) gelernt, was ich mit inneren Bildern von einem Griechenlandurlaub vor langer Zeit kombiniere. Funktioniert ganz gut. Trotzdem kriegt man mich da höchstens einmal pro Jahr zu sehen, das sind doch nach meiner Kenntnis die einzigen Quacksalber, die es geschafft haben, einem einzureden, man MÜSSE sich auch ohne jede Beschwerde regelmäßig prophylaktisch behandeln lassen. Gelddruckmaschine im Keller is nischt dagegen.

  7. Jessi schreibt:

    ich starre auch immer auf die Lampe und versuche nicht an das zu denken, was der Zahnarzt da mit mir anstellt 😀 auf Scrabble bin ich ja noch gar nicht gekommen. danke für die Idee ^^

  8. puzzle schreibt:

    „Delight“ über dem Behandlungssessel – was für eine Botschaft!

    • frlkrise schreibt:

      sogar delightS !

      • Ellen schreibt:

        Da gibt es eine wunderbare Zahnarztszene (eigentlich mehrere) in „Der kleine Horrorladen“. Steve Martin als sadistischer Zahnarzt, der auf einen masochistischen Patienten trifft. Allein dafür lohnt der Film sich schon, finde ich.
        Auf jeden Fall: Das wären auch delights.

  9. Madame Chaos schreibt:

    Da muss ich deiner Zahnärztin wiedersprechen 🙂 ich wäre ein dankbarer Kunde deines scrabble-spiels 🙂

  10. Seifenfrau schreibt:

    Ha! Ich hab unseren Baum und sämtliches Weihnachtsgetümmle heute vormittag auch entfernt.
    Habe das Gefühl, erst jetzt wieder richtig arbeiten zu können. Also ob einen das Dekozeugs bremst…Ob das gut fürs FengShui ist, das Weihnachtliche?
    Beim Zahnarzt bin ich während der Behandlung immer sehr ertaunt und glücklich, dass die Betäubung wirkt. Könnte jetzt gar nicht sagen, wohin ich schaue…

  11. Olaf schreibt:

    Ah, Sie sind wieder da, sehr schön !

    Nein, Sie haben keinen an der Waffel, wenn Sie bei Ihrer Zahnärztin Scrabble spielen. Ich habe bei meinem immer die Ringe vor dem Reflektor seiner Lampe gezählt oder Anzahl in der Länge mit der Anzahl der Breite multipliziert, diagonal, rauf und runter und sonstwas.
    Aus DELIGHTS ließe sich auch noch „Leid“ und „Geld“ (da sind beim Zahnarzt die Rollen wohl klar verteilt) herleiten. Aber „Delight“ ist wirklich schon sehr originell für eine Zahnarztlampe. Da haben Puzzle und Sie schon recht.
    Also ein Scrabble, das auch in Rückenlage funktionierte, wäre eine gute Idee.
    Vielleicht mit Magneten oder elektronisch mit Bildschirm ? Natürlich mit genormter Halterung am Zahnarztstuhl, so daß es bei jedem Zahnarzt paßt ?

  12. Britta schreibt:

    Also ich starre immer auf die Neonröhren an der Decke, oder besser gesagt deren Verkleidung.
    Zähle die Rippen usw. Die Zahnärtzin meiner Kinder hat in den Behandlungsräumen Bilder unter der Decke. Wer es mag, ich mag sie nicht da starre ich lieber auf die Rippen und Röhren.

  13. shelkagari schreibt:

    Also, beim Zahnreinigen mit diesem Air-Flow-„Sandstrahlgebläse“ mache ich auch immer die Augen zu…

  14. Amrei schreibt:

    Tolle Idee mit dem Zahnarztscrabble – haben Sie vielleicht eine ähnliche Idee für den Besuch beim Frauenarzt?

  15. mehrkatzenhaus schreibt:

    Ich nehmen grundsätzlich nur Termine am Morgen (bis max. 8:30 Uhr), da merke ich eh noch nichts. Und zur Sicherheit konzentriere ich mich gaaaanz stark auf die esotherische Musik und plane dabei den Rest meines Tages haarklein durch. Außerdem ist mein Zahnart ein echt lieber, er arbeitet ressorcenorientiert und lobt erst einmal den tollen Zustand meiner Zähne… 😉 Nur an die Tagesplanung erinnere ich mich hinterher leider nicht mehr…

  16. die Schmith schreibt:

    Weihnachten ist doch noch gar nicht vorbei. Das geht noch bis zu den drei Königen. Wie kann man den nur schon vorher wegpacken?

  17. summergirl schreibt:

    Frohes Neues!
    Bei meinem Zahnarzt hängt über jedem Behandlungsstuhl ein riesiges Bild mit x Einzelheiten – ungefähr wie in den Wimmelbüchern 😉 wenn man die Augen offen lässt, kann man sich da ne Weile mit beschäftigen. Ich mach sie aber meistens zu – dann muss ich nicht dabei zusehen, wenn fremde Leute mir so nahekommen und mir dann auch noch im Mund rumfummeln.

  18. spy2020 schreibt:

    Haha-hier in meiner Wahlheinat-Polen-spielen Sie auch heute noch Weihnachtslieder-und alle Geschäfte haben noch Weihnachtsdekoration-sehr schöööön ist das–lenkt ab von der bösen Realität-niemand weiss von uns-ob wir nächstes Jahr noch einen Baum bekommen..bzw..noch eine Erde vorhanden ist–die uns Weihnachten feiern lässt–alles ist möglich–sorry…..

  19. Maraike schreibt:

    Also,bei meiner Fußop heute hab ich auch was an der Decke gesucht, woraus ich Wörter bilden konnte. Nichts war da, aber nun weiß ich alles über die Handhygiene. 😀

    LG

  20. Gabriela schreibt:

    Mein Zahnarzt hat Wolkenbilder an der Decke, da lässt es sich schön davonschweben, über irgendein ein Sommermeer. Manchmal spritzt die Gischt dazwischen, dass es nur die unbeholfene Neuhelferin war, blende ich bewusst aus.
    Mit Delights kann man sich auch Sätze ausdenken ( Die Erste Liebe Ist Ganz Himmlisch Träumt Sabine ) so als Anregung für die nächste Hochguckphase.

  21. Hans-Gerd schreibt:

    Mir fällt beim Zahnarzt für SIEMENS immer nur NEMESIS ein.

  22. suja schreibt:

    Bei meinem Zahnarzt hängt ein Bild von einem großen Segelboot an der Decke. Ich versuche immer die Seile zu zählen oder ich beobachte ganz genau die Augen meiner Zahnärztin^^

  23. notizbuchfragmente schreibt:

    Also Bilder an der Decke gibtet nicht, aber man darf Musik hören … Ich hab bei der letzten Kariesbehandlung Disturbed gehört, da bekam man gottseidank das Geräusch des Bohrers nicht so mit … 😉

    • Robart schreibt:

      ich hab mir letzten Donnerstag fürs Implantate setzen auch Slipknot und Sepultura auf den mp3-Player geladen. Hat bis zum Bohren und Meiseln auch ganz gut geholfen…

  24. blogwesen schreibt:

    Ich weiß doch tatsächlich nicht einmal wie die Lampe bei meinem Zahnarzt heißt…Große BILDUNGSLÜCKE (passend zu meiner Zahnlücke) Ich glaube dieses Spiel würde mein Zahnarzt auch nicht verstehen, aber ich werde es mal anregen…Man könnte schließlich Buchstaben per Beamer an die Decke projezieren oder auch rosa Elefanten…Je nach Patientenwunsch….
    Ich bin während der Behandlung meistens fasziniert genug von all den kleinen und kleinsten Gerätschaften, die ein Zahnarzt so nutzt – von Minifeile zu Bohrer etc…Das ist Ablenkung/ Nein Hinlenkung genug und beruhigt mich…

  25. Frl. Rot schreibt:

    Früher habe ich Kacheln gezählt, die dann mit willkürlichen Zahlen addiert, multilipziert und so weiter.
    Das geht neuerdings nicht mehr, weil mein Zahnarzt jetzt eine Brille trägt und sich darin leider spiegelt, was er mit Bohrer, Haken etc so alles in meinem Mund treibt. Ich versuche jedes Mal, an die Decke und nicht an die Brillengläser zu schauen… Klappt leider nicht. Also heißt es für mich jetzt: Augen zu.
    Und der Weihnachtsbaum bleibt bis zum 06.01., oder bis Ikea wieder (werbetechnisch) die Bäume aus dem Fenster schmeißt…

  26. sigmundo schreibt:

    aus dem neuen kannst du SEIDE machen, ist auch gut für die zähne…;)

  27. Minou schreibt:

    Yeah, endlich noch jemand! scrabbel ist toll! Scrabbel macht Spaß! ich bin dabei beim mobilen Scrabbel! Alterntivbeschäftigungen meinerseits sind a) Plattenlöcher in der Decke zählen (dieses komische Gedingse bei dem die absicht sind) b) dem Zahnarzt mein Herz ausschütten, was er nicht mitbekommt und mir vorsichtshalber wohl auch 20 Instrumente zwischen die Kiemen pfercht c) im spiegelnden Teil der Lampe beobachten was er da so anstellt d) Geräusche / Abläufe raten (ich bin gut! was nicht für meine Zähne spricht) e) Kopfrechnen (hab ich bei meiner Oma geklaut, vom kleinen zum großen Einmaleins, wahlweise rechne ich auch mit deckenlöchern…) Mein persönliches Fazit: die Spielfreuden beim Zahnarzt sind unendlich 😉
    Liebe Grüße, gutes Gurgeln
    Minou

  28. Malupia schreibt:

    Ich hatte heute das zweifelhaft Vergnügen das mir drei Weißheitszähne gezogen wurden (unter örtlicher Betäuung) und hatte so gut es ging die Augen zu und kramphaft versucht mich auf mein Hörspiel zu konztentrieren. Klappt nur bedingt, ist aber besser als garnichts. Die Augen aufmachen wäre auf gar keinen Fall gegangen, dann hätte ich mir das Elend (um an Ende die Zähne) auch noch ansehen müssen ….

    Weihnachtsbaum hab ich übrigens garnicht. Muss eh über die Tage von A nach B zu der gesamten Verwandschaft fahren und da spar ich mir denn Stress lieber. (Trozdem gehört der bis zum 6ten in die Wohnung, wenn er nicht übermässig Nadel oder wieder ins Freie muss.)

    • notizbuchfragmente schreibt:

      Woaaah, Respekt. Ich musste mir vor drei(?) Jahren alle vier ziehen lassen – ich hab das dann ein einem Aufwaschen machen lassen und zusätzlich unter Vollnarkose. Hat aber prima geklappt.
      Aber nur unter örtlicher Betäubung … Neenee, lieber nicht. Vor allem, weil nicht klar war, ob der ein Stück vom Kiefer hätte aussägen müssen … *schauder*

  29. Jo schreibt:

    Mein Zahnarzt hat ganz wundervoll dezente Stuck-Nackedeis an der Decke. Altbautypisch kaum noch erkennbar, weil weiß der Henker wie oft übermalt, aber Not, Teufel, Fliegen.

  30. EDVler schreibt:

    Augen zu kann ich nicht, da schlafe ich sofort ein. Egal ob Zahnarzt oder Frisör.. Wecken sie mich, wenns rum ist? Ne, da könnt man ja was verpassen..

  31. Lily schreibt:

    Dent-a-scrabble, was für eine wunderbare Idee. Neuerdings machen sie doch so Versuche, bei denen man voll krass mit den Gedanken irgendwelche Dinge steuern soll- das sollte sich doch fantastisch kombinieren lassen. Für den Anfang reicht ja Siemens oder Delights, später könnte da Fujitsu oder Huaweihui oder so stehen. Wenn man dann noch die Vor- und Nachnamen der Glühbirnenbezeichnung (ja, ich weiß, es gibt kein elektrisches Obst!) dazu nimmt, kann das wirklich spannend werden.

  32. snoopylife schreibt:

    Augen zu machen?? Kontrolle verlieren??? Geht gaaar nicht. Obwohl ich (Maulwurf…) ohne meine Brille nicht einmal in der Lage bin, die Inschriften auf der Lampe zu orten, geschweige denn zu entziffern. Bei mir hätte so ein Scrabble also wenig Sinn. Was tue ich also? K.A. … Vielleicht könnte man das, was sich aus der unvermeidlichen Panik während einer solchen Sitzung ergibt, Gedankenscrabble nennen…

  33. Lilo schreibt:

    Das mit dem Baum geht mir genauso!
    Wir sind am 25. weggefahren und haben den Baum Nachbars hingestellt, die kamen nämlich am 25. wieder…
    Ich war so froh, dass der Baum als wir am 28. wiederkamen nicht mehr da war. Nicht mal genadle…
    Meine Zahnärztin ist ayurvedisch zusatzausgebildet und singt immer irgendwas in Sanskrit. Das funktioniert bei mir prima. Mein Zahnarzt in Berlin hatte einen Monitor über dem Stuhl, wo man auf Wunsch auch ein Live-Bild aus dem eigenen Mund der Behandlung haben konnte. Da hab ich mir mit Staunen meine Wurzelbehandlung angeguckt…

  34. Mascha schreibt:

    Also ich habe aufgehört mit „Baum erst aufstellen und schmücken und dann bis zum 6. Januar stehen lassen“. Mich nervt das!! Wenn das neue Jahr da ist, will ich nicht die Vergangenheit im Wohnzimmer stehen haben….also habe ich angefangen meinen Baum schon viel eher zu schmücken…..dann ist ja auch die schöne Vorweihnachtszeit….mit allen drum und dran….und wenn Leute zu mir kommen und meinen, daß sich das aber nicht gehört…blabla…dann frage ich sie, ob sie auch brav in die Kirche gehen….Weihnachtslieder unter dem Baum singen…und damit meine ich nicht betrunken „Santa is coming to town“ und ob Jesus Geburt thematisiert wird…..hmm, ich denke eher nicht…also…Buckel runterrutschen.

  35. marada schreibt:

    Nach etwa einem Jahr lesen muss ich heute -und nu gerade bei einem nichtschulischen Thema – auch mal meinen Kommentar da lassen,weil mir Frl. Krise sooo aus der Seele spricht..
    Ich tigere auch schon seit dem 26 um den Baum herum..aber der Mann sagt erst am Freitag (wahrscheinlich weil er und Kind da frei haben und er eine sinnvolle Beschäftigung sucht..) und Zahnarzt…ach herje, ich war gestern auch grade da und bin wieder vor Angst gestorben. Muss zur Wurzelbehandlung..aber in 12 Tagen. ist 2. Staatsexamensprüfung, Prüfungsunterricht und mdl Prüfung…jetzt weiß ich nicht so genau, was eigentlich schlimmer ist und ob ich Zahnarzt DAVOR oder DANACH mache 😉

    Frl Krise: an der Stelle einmal: Vielen Dank für die schönen Texte..ist immer wieder ein Highlight am Tag..und vor allem denke ich dann jedesmal, wie „einfach“ es doch mit „meinen“ ganz normalen Schülern ist. Danke schönst!

  36. lemonville schreibt:

    danke! jetzt hab` ich wieder angst vor meinem zahnarztbesuch ende februar … 🙂

  37. Ute schreibt:

    Scheint ja in dieser Saison verbreitet gewesen zu sein. Mein Baum flog an Silvester raus. Am 28. hätte ich gerne, aber das hätte Ärger mit den Kindern gegeben.

    Bei mir wächst der Unmut auch von Jahr zu Jahr. Schon am 27. kann ich das ganze Zeug nicht mehr sehen, selbst wenn noch nichts nadelt.

    Da meine Tochter dieses Jahr auch noch die „der arme abgehackte Baum“-Arie angestimmt hat, kaufe ich mir in den nächsten Tagen einen künstlichen Baum. Das sind dann einmal 40 Euro für hoffentlich die nächsten 15 Jahre, der nadelt nicht, der muß nicht durch den halben Ort zur Entsorgung gezerrt werden, den kann ich zurechtbiegen, wie’s mir paßt, die Tochter heult nicht, weil ein Baum getötet wurde, und wenn ich ihn schon vor Silvester wieder in den Karton stopfe, habe ich auch nicht das Gefühl, Geld für nur drei Tage Baum zum Fenster rausgeschmissen zu haben. So!

    • Filinchen schreibt:

      Wir haben seit 4 Jahren einen künstlichen Baum. Na ja, irgendwie ist es ein bißchen der Untergang des Abendlandes, aaaaber praktisch. Früher habe ich mich den Traditionen gebeugt und die Tanne bis zum 6. Januar stehen lassen; heute muß er zwingend (!!) am Silvestermorgen in die Kiste springen. Ich finde die abendliche Feier und die nächtliche Knallerei einfach völlig unpassend zum diesem Gemütlichkeits- und Besinnlichkeitssymbol. Auch werden bei mir grundsättzlich von Anfang an alle 4 Kerzen im Advent entzündet. Diesen Vorsatz habe ich übrigens schon als Kind gefaßt, denn schon damals haßte ich diese Asymmetrie und den Anblick von angebrannten und jungfräulichen Kerzen.

      • Ute schreibt:

        LOL! Stimmt, das hat sich für mich auch immer angefühlt wie ein mentaler Stein im Schuh! *g* Mal sehen, vielleicht mache ich es nächstes Jahr genauso. Je nachdem, was die Kinder sagen. Bevor sie auf der Welt waren, hatte ich eh 15 Jahre lang weder Baum noch Kranz noch Fest. Als Atheistin ist mir die ganze Symbolik so ziemlich egal; der ganze Zinnober findet hier sowieso nur für die Kinder statt.

  38. idriel schreibt:

    Das stimmt nicht… ich habe in den schlimmsten Augenblicken die Augen nicht zu. Oben an der Deckenlampe gab es beim letzten ZA so ein Metallgitter vor den Leuchtstoffröhren, dort habe ich die kleinen Kästchen gezählt….beim jetzigen zähle ich die kleinen Lochmuster in den Deckenplatten, geht nicht so gut, aber besser als nichts…. einen Bildschirm an der Decke fände ich super! Am besten noch einen auf dem Tetris läuft und ich krieg nen Controller in die Hand, wäre noch besser zum ablenken ^_^

  39. minigoddess schreibt:

    Bei meinem Zahnarzt gibt es ein beleuchtetes, sich bewegendes Bild.
    Eine schöne Meerkulisse mit Seesternen, allerlei Fischen und leichten Wellen.
    Wahrscheinlich soll es die Menschheit beruhigen, aber wirklich eine Abwechslung verschafft das nicht – da würde ich lieber in meinem Kopf Scrabble spielen wollen!
    Aber ich gehöre auch eher zu jenen, die trotzdem versuchen zu kommunizieren – einfach weil die Ärzte sich immer einen Spaß draus machen etwas zu Fragen und glauben, niemand würde ihnen antworten.

  40. Wild Flower schreibt:

    Scrabble ist gut, das werde ich demnächst mal probieren. Meine Zahnärztin hat auch ein Bild mit vielen Einzelheiten an der Decke hängen – das kenne ich inzwischen aber schon ganz gut. Vielleicht tauscht sie es ja bald mal aus… Ach ja, und manchmal lässt sie auch das Radio laufen, um von der Behandlung abzulenken.

  41. féizào schreibt:

    Ich will beim Zahnarzt einen Spiegel, verdammt! Ich will alles sehen und beobachten.
    Die Augen mach ich nie zu, da merkt man die unangenehmen Dinge ja noch viel stärker.

    Uuh, nächste Woche gehts zum Zahnarzt. Das wird ein Spaß.

  42. Nel schreibt:

    Mein Zahnarzt erzählt immer Witze. Ich würde ja gerne versuchen, mich abzulenken, aber nein, Weisheitszähne raus, Plastikvisier vor Zahnarztgesicht runter, und er erzählt Witze und erwartet auf Fragen auch Antworten! Also mehr als chrrrrn gggggchhlll.

  43. Sisi schreibt:

    Doch… stimmt!

  44. christaschule2010 schreibt:

    Auch unser Baum darf bis mindestens 6.01 bleiben, er duftet ja auch jeden Tag besser und ab Neujahr dürfen die Schokoverzierungen direkt vom Baum abgeknabbert werden! Außerdem haben wir dieses Jahr ein besonders schönes Exemplar erwischt und es wäre schade, den jetzt schon zu zerschnippeln.
    Beim Zahnarzt kämpfe ich immer gegen Speichelfluss! Unweigerlich drängen sich mir dann Tortenbilder auf und verschlimmern die Lage. Versuche dann an etwas nicht Essbares zu denken, was nur halbwegs klappt. Scrabble mit Lampenname lässt sich eigentlich nicht spielen, soweit ich mich erinnere, steht das vorne auf der Lampe nichts drauf. Müsste mal zum Zahnarzt – und überprüfen – vielleicht hat er ja auch eine neue Lampe???

    Eine leichte Zeit an alle!

  45. littlemissbad schreibt:

    Wie genial, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Wobei ich meist die Augen zu habe, weil mein Zahnarzt immer mit Wasser rumspritzt. Wenn er das nicht macht, schaue ich meist auf die Papageien an der Wand. Und hoffe, dass es bald vorbei ist.

  46. Vanillefee schreibt:

    Mein Zahnarzt hatte, als ich noch ein Kind war, immer eine Kindersonnenbrille bereit liegen, damit die olle Lampe nicht so blendet. Die bekommt man da jetzt aber leider nicht mehr.
    Also hilft nur: Augen zu! Und hoffen, dass man vor lauter Instrumenten im Mund und Zahnarzthelferin mit übergroßer Oberweite über einem nicht ersticken muss. Wenn dann das Zahnsteingerät kommt, hilft aber echt nur noch Kopfkino bzw. Rätsel lösen im Kopf. Ich repetiere in diesem Fall gerne alle Geschichtszahlen, die ich kenne (und nach etlichen Jahren Geschichtsstudium sind das einige…)…

  47. Kryptische schreibt:

    Baum = ich würde das Teil auch gleich nach den Feiertagen entsorgen, der beste Ehemann von allen möchte das Teil am liebsten bis zu den Sommerferien behalten. Da folgt dann immer ein langer Kampf den einzig die Tatsache für mich entscheidet, dass er früher wieder arbeiten muss und ich das Teil dann heimlich abschmücke 😉
    Zahnarzt (und andere unangenehme Dinge) = endlich mal jemand, der genauso bekloppt ist wie ich, entweder versuche ich genau das Gleiche wie du (also aus langen Wörtern weitere Worte bilden) oder ich mache Zahlenspiele im Kopf, wenn ich irgendwo Zahlen sehe… das lenkt schön ab.

  48. Also ich habe beim letzetn Mal Fotos mit meinem smartphone gemacht – u.a. mich selbts, die Lampe etc. hat den Zahnarzt garnicht gestört…..

  49. Personal Trainer Kiel schreibt:

    Lach, wie geil ist das denn? Manche Zahnärzte bieten ein Bildschirm zum Video schauen oder Entspannungsmusik. Also da finde ich Deine Variante effektiver. So Grübeltechnisch! Aber entspannen beim Zahnarzt…? Das ist mir auch noch nie gelungen! ^^

  50. Rennewart schreibt:

    Tja, tatsächlich schließe ich die Augen beim Zahnarzt. Was soll ich auch sonst tun – vor vielen Jahren durfte ich erfahren, wie es ist, ohne Betäubung Weisheitszähne herausgemeißelt zu bekommen. Der Arzt konnte nichts dafür; erst viel später wurde bei mir festgestellt, dass die gängigen Betäubungs-/Schmerzmittel bei mir nicht wirken. Ach ja, zu 6t hat man mich festgehalten 😉

  51. Mafdet schreibt:

    Also, ich persönlich verfalle auf dem Behandlungsstuhl ja in Schockstarre.
    Ich glotze mit weit geöffneten Augen nach oben. Was die Angst von meinem Verstand noch übrig lässt, wäre nicht mehr in der Lage, aus dem Namen der Leuchte noch lustige Worte zu bilden (offen gestanden bezweifle ich, dass das panische Resthirn in diesen Momenten noch des Lesens mächtig ist).

    Ach ja, erwähnte ich schon, dass ich übertriebene Angst vor’m Zahnarzt habe? Ich dachte, ich sag’s mal, fällt von alleine ja sonst nicht auf…^^

  52. Floore schreibt:

    Hi

    Also ich reiße die Augen beim Zahnarzt immer ganz weit auf und blinzle so wenig wie möglich. Warum, weiß ich nicht. Dabei starre ich entweder den Arzt (oder die Helferin) an, der gerade bei mir im Mund herum fuhrwerkt oder einen Punkt über seiner Schulter. Das Problem ist, dass meine Augen furchtbar leicht anfangen zu tränen und mir ein Tränchen nach dem anderen aus dem Augenwinkel kullert, wenn ich diese nicht rechtzeitig wegblinzle. Ich kann nichts dafür, ehrlich, es tut ja meist noch nicht einmal weh. Meine Zähne sind zum Glück noch soweit in Ordnung und es kommt selten zu mehr als dem jährlichen Routine-Check. Ich liege also auf diesem Stuhl, starre den Arzt mit weit aufgerissenen Augen an und heule still vor mich hin…
    Er hat mal gesagt, er findet es ein klein wenig verstörend, aber es sei schon in Ordnung. Ihm wäre es vermutlich lieber, wenn ich die Augen einfach zukneifen würde 😉

    Grüße Floore

  53. Tricia McMillan schreibt:

    Jaja, die Patienten machen alle die Augen zu!!! Ich denke, daß die Zahnärzte das glauben wollen, damit sie sich bei der Arbeit nicht so beobachtet fühlen. Wer mag sich schon gern auf die Finger schauen lassen. Und dann noch aus der Nähe…
    Ich mag es gern, wenn Wimmelbilder an der Decke hängen. Bei einem Zahnarzt gab es in jedem Behandlungsraum ein anderes Bild von M.C. Escher. Das hat auch gut abgelenkt.
    Mein letzter Zahnarzt hatte weder Bilder noch ein Radio an. Als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er, daß er es gerne hat, wenn die Patienten bei der Sache sind!!! Wie abartig ist das denn bitte! Ich war dann sehr bei der Sache und habe seine Bartstoppel gezählt…
    Bin also auf jeden Fall auch für ein Dent-A-Scrabble oder ähnliche Sachen!
    Kann auch aus der Erinnerung sagen, daß ich unter ner Siemens-Lampe liegen muß.
    Am coolsten finde ich hier die Geschichte von der singenden Ayurveda-Zahnärztin. Da hätte ich Spaß dran!

  54. Laura schreibt:

    Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie ich gucke. Ob ich gucke. Ich bin so’n Phobieheini, ich werde immer gedopt… sogar für „nur gucken“.

  55. Frau Weh schreibt:

    Ich sage immer die Bürgschaft von Schiller auf.

    Also innerlich. Äußerlich kommt mir dann höchstens mal ein äääooooooaaaa aus der Kehle, wenn der Zahnarzt meint, er müsse ein wenig Smalltalk betreiben, um mich abzulenken.

    Und wir haben tatsächlich schon über eine Plastiktanne nachgedacht. Aber die Sache mit dem Geruch…

  56. fraufreitag schreibt:

    also ich mach prozentrechnung: 8% von 50 000, 9% von 100 000 minus 15% usw. 🙂

    • Tricia McMillan schreibt:

      Frau Freitag, Sie unterrichten doch wohl hoffentlich nicht auch Mathe? Diese Milchmädchenrechnung ist ja schon im Ansatz völlig falsch. Da haben Sie aber Glück, daß man im Internet nichts rot anstreichen kann…!

  57. Kathi schreibt:

    Die Lampe meiner früheren Zahnärztin hieß auch Siemens und ich habe genau das gleiche getan, nämlich Wörter daraus gebildet. Ich würde ja jetzt behaupten, dass ich mit warmen Gefühlen daran zurückdenke, doch die Zahnarztassoziation ist einfach zu stark. Ich habe einfach schrecklich schlechtes Zahnmaterial und trotz ständiger Kontrollen hatte ich viele Gelegenheiten, Scrabble beim Zahnarzt zu spielen.

  58. shortend schreibt:

    Meine Zahnärztin hat einen Monitor neben dem Behandlungsstuhl, auf dem meist Mr. Bean läuft, für Kids auch gerne mal Zeichentrick oder eine andere Komödie. Allein schon deswegen gehe ich da gern hin. Das lenkt ungemein ab.

  59. Kikki schreibt:

    DAS merk ich mir für meinen nächsten Zahnarztbesuch am Montag!
    Die letzten 4 Termine im Dezember hab ich zwar auch so rumgebracht, aber das werd ich ganz bestimmt ausprobieren, lach…
    😷

  60. Mel schreibt:

    Also, beim Zahnarzt habe ich das ja noch nicht gemacht (da habe ich vieeeel zu sehr Angst um so etwas zu können), aber wenn ich sonstwo warten muss, oder gerne auch mal im Tunnel, wenn die U-Bahn feststeckt, dann suche ich mir auch ein Wort und bilde so viel Wörter wie möglich 🙂 Allerdings zähle ich sie nicht, ich glaube, soviel multitasking kann mein Hirn nicht.

    Ich habe meine Tanne bis heute stehen lassen, und morgen kommt sie weg (also nur Vaseninhalte, habe keinen Baum). Und der restliche Schmuck kommt auch weg. 6.1. – das ist Stichtag…finde es zwar auch etwas komisch und nervig, das jetzt noch zu haben, aber nein – 6.1. ist es erst wirklich vorbei 🙂 (Ich hatte direkt heute keine Zeit, deshalb halt morgen, außerdem ist es erst morgen völlig korrekt *lach*,weil der Tag ja erst morgen ganz vorbei ist)
    Wenn es nach mir ginge, könnte es aber das ganze Jahr über auf der STraße diese Weihnachtslichter geben…zu Ostern vielleicht in Osterhasenform, im Sommer in Blumenform, im Herbst in Drachen- oder Blätterform…:-))

  61. RogueEconomist schreibt:

    Ich scheine hier echt einer der wenigen zu sein, der keine Panik beim Zahnarzt hat. Ich zähle aber auch zu der Sorte, die bei örtlichen Betäubung seelenruhig hinschauen können, was gemacht wird. Schade eigentlich das sowas im eigenen Mund eher schwierig ist. Davon ab bin ich immer und immer wieder amüsiert wie Kommunikativ mein Zahnarzt ist. Und das obwohl er ja eher weniger einen Dialog führt…

  62. hattifnatte schreibt:

    Ich empfehle – bis das mobile Scrabble marktreif ist – meinen Zahnarzt. Der hat ein plakatgroßes Weihnachtsmarkt -Wimmelfoto (von einem Kirchturm aus aufgenommen) über dem Behandlungsstuhl hängen: Da haben Augen und Kopf auch was zu tun („Sieht so der Spießbratenstand von oben aus?“)

  63. 360hcopa schreibt:

    Tulpen? Geht ja gar nicht, weiss zwar nicht wo sie wohnen und sicher, ohne Schnee fällt es schwer in einer winterlichen Stimmung zu bleiben, aber Tulpen?…..sind für mich Frühjahrsblüher.

  64. daisy schreibt:

    Mein Weihnachtsbaum darf noch gerne weiter in der Stube stehen. Kein Nadeln, sieht aus wie neu. Und Frost haben wir auch keinen, dass ich Tanne brauche, um die Rosen abzudecken.

    Aber ich schiebe meinen ZA Termin ja auch seit Wochen hinaus.

    Haben Weihnachtsbäume und Zahnarztbesuche etwas Gemeinsames?

  65. Cora schreibt:

    Mein Zahnarzt hat einen nervenberuhigenden Fernsehmonitor an der Decke kleben. Da laufen dann immer ganz entspannende Tierfilme. Ganz beliebt und oft gesehen: Löwen bei der Jagd auf Antilopen oder so etwas..inklusive Zerfleischung. Da kann man sich nun denken…“Siehst du: anderen geht es noch schlechter als dir!“ oder einfach die Augen zu machen. ich persönlich schaue dann immer einfach am Monitor vorbei. ;o)

  66. Frau Antsche schreibt:

    Da muss ich ganz heftig wiedersprechen, „Siemens“ ist mein unbedingter Favorit im „Zahnarzt-Scabble“. Eigentlich dachte ich das wäre meine Erfindung. Die Augen zu ist viel zu gefährlich, zwischen einschlafen und grenzenlösem Grauen ist alles möglich. Nie würde ich sowas machen.

  67. filiadei schreibt:

    Ich habe beim Zahnarzt früher immer in die Lampe gestarrt, die so schön bunt schillert, und hab darin Muster gesucht. (Soll das Licht wohl gleichmäßig verteilen.) Mein neuer Zahnarzt ist zwar sehr begabt, was sein Handwerk angeht, besteht aber darauf, mir die Brille abzunehmen. Bei -6 Dioptrie gibt es dann nicht mehr viel zu gucken für mich.

  68. Hellebora schreibt:

    Mein Zahnarzt hat über dem Stuhl an der Decke Bilder hängen, Fotografien vom Great barrier Reef und sowas, in A3 mindestens, das lenkt gut ab……

  69. maausilein schreibt:

    Delights, hmm.
    Gel, Held, Stil, selig, steh, hi, he, dig (engl. graben), Sieg, tide (engl. Flut oder so ähnlich), …
    In anderen Worten: Sie sind nicht die Einzige ;).

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