Ohne Worte

„Ihr bekommt jetzt einen wichtigen Zeitplan von mir,“ sagt Frau Falter und beginnt auszuteilen.
In diesen Plan seien sämtliche Bewerbungs-und Prüfungstermine bis zum Sommer eingetragen, erläutert sie.
„Frau Falter“, rufe ich, „den Plan habe ich doch schon vor den Ferien ausgegeben!“
Frau Falter kann das nicht wissen, sie war krank.
Damals habe ich zu meinen Schülern gesagt, sie sollen den Plan zu Hause aufhängen, am besten dahin, wo auch die Eltern ihn sehen.
Meine Schüler gucken den DINA3- Bogen an, als wäre er giftiges Insekt.

„Hab ich den Plan schon?“ fragt Nesrin.
„Natürlich!“ sage ich.
„Hab den nicht!“ behauptet Nesrin, „da war ich krank!“
„Quatsch,“ sage ich, „wieso solltest du da krank gewesen sein?“
„Keine Ahnung“, sagt Nesrin.
„Ich hab den Plan auch nicht,“ jammert Necla. „ Wozu ist der überhaupt?“
„Dir hab ich den auch schon gegeben!“ sage ich,
„Nein, ich hatte doch neulich so Hals, wissen sie nicht mehr?“
Ich weiß nicht es mehr und was sind das überhaupt für bescheuerte Dialoge?
„Wozu ist der Plan?“ fragt jetzt auch noch Leila.
„Himmel“, sage ich, „haben wir alles schon geklärt,vor den Ferien, und ansonsten: Guck doch einfach mal drauf- auf das Blatt!“
Aber das ist anscheinend zu viel verlangt, denn Leila wendet sich beleidigt ab.
„Da steht, wann du dich bewerben sollst!“ mischt sich Emire ein. „Guck, für alle großen Unternehmen: Jetzt!“
„Jetzt?“ Gülten reißt die Augen auf. „ Soll ich mich jetzt schon bewerben?“
Ich würde am liebsten SCHREIEN. Wie oft haben wir das schon besprochen? Zuletzt am Montag!
„Du wolltest dich doch schon in den Ferien bewerben,“sage ich mühsam beherrscht,“mit Hilfe deiner Schwester!“
„Ach ja….!“ Gültens Gesicht hellt sich auf. „Vergessen! Mach ich heute nachmittag! Aber….aber…. bewerben…für Sommer? Jetzt schon?!“
„Ja, Himmelherrgott!“ fauche ich.
„Ist ja schon gut! Darf mal nicht mal fragen?“ Gülten sieht mich an, als ob sie mich erdolchen wollte. Ich guckte mit Schwertblick zurück.
Frau Falter hat fertig ausgeteilt. Sie sagt: „Das ist schön, dass ihr den Plan schon zu Hause aufgehängt habt. Diesen heftet ihr dann bitte in den Ordner ab!“
„Ich dachte, wir sollen den aufhängen?“ Nesrin nun wieder.
„Ja, einen von beiden!“ sage ich.
„Aber den einen hab ich doch nicht bekommen!“
Ich seufze. „Ich kopier dir nochmal einen!“ verspreche ich.
„Oder ich hänge den hier auf!“ Nesrin wedelt mit ihrem Plan.
Oh Lord…
“Tu das!“ sage ich mit zusammengebissenen Zähnen.
„Sehr gut!“, lobt Frau Falter gutgelaunt, Kunststück, die war auch fast vier Wochen nicht in der Klasse.
Übrigens ist der Raum heute zum ersten Mal seit acht Tagen geheizt. Schön, aber zu spät! Ich huste wie blöd und meine Schüler schniefen.
„Wo muss man den Plan denn aufhängen?“ Nesrin gibt keine Ruhe.
„Denk mal nach!“ sage ich.
„Ich könnte es in mein Zimmer hängen,“ überlegt Nesrin, „aber nee, meine Mutter! Wir haben Zimmer frisch gestrichen!“
„ An den Kühlschrank!“ schlage ich vor!“
„Niemals!“ Nesrin guckt mich tief entrüstet an. „Wie das aussieht! Voll pervers!“
„Aufs Klo!“ schreit Erkan.
Ich überhöre das geflissentlich und inzwischen stellt Frau Falter den Arbeitsauftrag alle Termine zu markieren, die in den nächsten paar Tagen anstehen. Da ist einiges los im Bizz, in der Jobagentur, bei der Berufsberaterin…aber unsere Kinder haben auch schon Termine: Zahnarzt, Training, Koranschule, Jugendclub, Familie….alle scheinen nur drauf aus zu sein, unsere Pläne zu durchkreuzen. Dabei hängen die nachmittags bloß ab, außer Hassan ist keiner im Sportverein und zur Koranschule geht Aynur schon lange nicht mehr.
„Gut,“ sage ich kühl, „ihr müsst da nicht hingehen, stimmts Frau Falter? Ganz wie ihr wollt! Aber langsam weiß ich nicht mehr, wie ihr zu einem Ausbildungsplatz kommen sollt!“

„Voll gemein!“ kreischt Hanna. „Was sind sie für eine Lehrerin! Sie müssen uns helfen!“

„Aber du musst dir auch helfen lassen!“ sage ich. „Du gehst bitte hier zu diesem Termin, da geben die dir die Adressen von Betrieben, bei denen du dich bewerben kannst! Deine Bewerbungsunterlagen nimmst du mit.“

„Pfff!“ sagt Hanna.“Was soll ich da? Ich werd nicht mehr Bedienung! Und….was für Bewerbungsunterlagen überhaupt?“

An der Stelle habe ich aufgegeben… SOS, Frau Freitag!

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48 Antworten zu Ohne Worte

  1. Sana schreibt:

    Das mit dem Bier ist mir zu hoch… o.O

      • tom schreibt:

        da stand vorher

        An der Stelle habe ich aufgegeben.
        Aber keine Angst! Ich werde mich berappeln. Nächste Woche geht’s weiter!

        Schließlich will ich nicht schuld daran sein, wenn demnächst keiner mehr in seiner Stammkneipe ein Bier bekommt…

    • Olaf schreibt:

      @Sana: Wo war hier von Bier die Rede ?
      Allerdings hätte ich gern eines – ein ganz dunkles von Köstritzer…

      Frollein Krise – Ihre Schüler(und -innen) scheinen kein rechtes Zeitgefühl zu haben. Ganz entspannt im Hier und Jetzt ?
      Voll gemein – die Welt wartet doch auch auf sie. Vielleicht freut sie sich auch auf sie. Sagen Sie es ihnen einmal.
      Ich weiß, Sie haben es nicht leicht.
      Irgendwann werden werden wir es verstehen („farther along we’ll understand it, all by and by…“):

  2. Maria schreibt:

    oh je…. was ein chaos …..

  3. Ellen schreibt:

    Du musst eine Heilige sein…

  4. puzzle schreibt:

    Schule scheint besser zu sein als alles andere – sie wollen einfach nicht aus dem Nest heraus.

  5. Ich eben wer sonst schreibt:

    Also, wenn ich die Truppe vor mir hätte würde ich denen glaube ich am liebsten rechts und links eine runter hauen… Wie kann man denn so blöd sein?! Gut, dass ich nicht Lehrerin geworden bin, ich hab überhaupt keine Geduld 😀

  6. S. Van Lure schreibt:

    Zum Haare raufen. ich wübsche ihnen viiiiiel geduld und durchhaltevermögen!

  7. Jürgen schreibt:

    Nicht aufgeben, nicht SOS, Frau Freitag ist auch grad voll schlecht drauf wegen Bazille.
    Du bist schon die richtige vor dem richtigen Haufen.
    Sonst komm nach München, da ist es noch besser, aber viel teurer, ich schwör.

  8. Walking-Girl schreibt:

    Keine Sorge Frl. Krise, sie werden es schon noch lernen. Manche früher, manche später…

  9. frau freitag schreibt:

    tatütata tatüüüütataaaa, so hier ist SOS Frau Freitag: Wat jibet denn? Frl. Kirse, nun mal ganz ruhig. Dieses blöde Faltblatt – habe ich gleich in den schrank getan und gar nicht den kindern kopiert. das hätte die zuu sehr geschockt. bleib mal ganz gechillt. stehter tropfen. du bist der tropfen. immer wieder das gleiche sagen. oder noch besser einmal schön aufschreiben, laminieren und dann nur noch hochhalten.: IHR MÜSST EUCH SCHNELL BEWERBEN. IHR BRAUCHT 1 LEBENSLAUF, 1ANSCHREIBEN UND 1 BEWERBUNG. IHR MÜSST
    OSZ BEWERBUNG MACHEN. IHR BRAUCHT LEEEEEEEEIIIIDDDDDBOGEN. (T)

    frl. krise, sei mal froh, dass du nicht wie bei super nannies in eine wohnung mit laminat wohnen musst. und der hauptschullehrer hat mir auf meinem blog zwei tage frei gegeben. vielleicht gibt er dir auch ein paar tage frei… 🙂 kopp hoch bald ist weekend.

  10. Personal Trainer Kiel schreibt:

    Da habe ich mich doch mal wieder köstlich amüsiert. Ich beneide Dich, für Deine Geduld. Mir wäre bereits vorher schon der Ar***** geplatzt! Aussenstehend kann ich mich darüber wegschmeissen.

  11. KC schreibt:

    einatmen-ausatmen-einatmen
    ….

    ich höre gerade im hinterkopf die stimme vom pädagogik-professor aus der einführung: identifizieren sie sich nicht zu sehr mit ihren schülern, das ist unprofessionell…

    schwachkeksigkeit, wie soll man das denn bitte abstellen?

  12. Croco schreibt:

    Herrrrrrr, wirrrrf Hirrrrrn herrrrunter………

  13. Christian schreibt:

    es geht doch nichts über professionelle Distanz zu unseren Lieben 😉

  14. Tades75 schreibt:

    Wie es aussieht, wird uns Ihr Blog in diesem Jahr ein Déjà-vu nach dem anderen bescheren. Alles schon im letzten Jahr bei Frau Freitag gelesen. Die hat den „Spaß“ wenigstens hinter sich und erst wieder in 3 Jahren vor sich.
    Und zum Dank für Ihre Mühen gibt es am Ende dieses Schuljahrs dann nicht einmal eine Blume von der Tankstelle zum Abschied …

  15. Sana schreibt:

    Das Original hieß „An der Stelle habe ich aufgegeben.
    Aber keine Angst! Ich werde mich berappeln. Nächste Woche geht’s weiter!

    Schließlich will ich nicht schuld daran sein, wenn demnächst keiner mehr in seiner Stammkneipe ein Bier bekommt…“

    Frl Krise, Artikel im Nachhinein ändern ist gemein!

    • frlkrise schreibt:

      Original ist gut… ich hab den Schluss mit der Stammkneipe geschrieben, dann fand ich das doof und habs geändert, aber hatte nicht gemerkt, dass ich den ersten Schluss schon veröffentlicht hatte.
      Ein Blick hinter die Kulissen….

      • frl.altklug schreibt:

        Das war doch nicht etwa auf ‚Wer Nix wird, wird Wirt!‘ gemünzt??? Das ist dann aber doch zu pessimistisch. Und außerdem: wäre da nicht eher eine Tendenz zum Shisha-Lokal zu erwarten…? ;D

    • Olaf schreibt:

      Sana – jetzt habe ich das mit dem Bier wohl verstanden. Sorry. 😉
      Frollein Krise, das war ja fiese. 😉

  16. Ulla 39 schreibt:

    Ja, wahrhaftig, déjà-vu, jahrelang, und wenn dann eine Lehrstelle gefunden war, beschloß z.B. der Vater des Lehrlings (Frisörin) ein halbes Jahr vor Gesellenprüfung „wir surück Türkei“,aus; oder ein anderer entschied, Sohn muß ihm helfen, Lehrstelle (trotz fehlenden Hauptschulabschlusses gefunden worden als KFZmechaniker) und Platz im Lehrlingsheim wurden verloren; oder: Zahnarzthelferin-Azubi blieb plötzlich weg, „ich hab‘ geheiratet, Mann will nicht, daß ich aus Haus gehe“…
    In all‘ den Jahren hatte ich nur einen einzigen Azubi, dessen Meister mich anrief, um mir zu sagen: „Wenn Sie wieder so einen wie Zeinal haben, den nehme ich unbesehen. Er war der Star unter meinen Lehrlingen“.
    Dessen eingedenk, lehnte ich neulich ab, einer Mutter (anderer Nationalität)bei der Suche für die Tochter zu helfen. Die Tochter hat dann einen Frisörsalon nach dem anderen in ihrem Städtchen aufgesucht und ist schließlich angenommen worden.
    Liebe Krisi, wenn alles wortwörtlich so ist wie geschildert, kommen Sie mir – bei allem Respekt und aller Bewunderung – vor wie eine Mutter, die ihrem Kind das Essen hinterherträgt und es bittet, zu essen, weil es doch hungrig sei.

  17. nixverstehn schreibt:

    „Ich weiß nicht es mehr….“ in Zeile 18? Mann, wie Sie Sich mit Ihrer Klasse identifizieren….

    • frlkrise schreibt:

      Weil ich nicht weiß, welche imaginären Krankheiten die haben?

      • nixverstehn schreibt:

        Nö! In dem Fall hätte ich ein „Ich weiß ES-NICHT mehr“ verstanden – „Ich weiß NICHT-ES mehr“ klingt jedoch vom Satzbau her viel mehr nach Ihrer Klasse denn nach dem Lehrer.
        Sorry! Ich wollte nicht drauf rumreiten, habe mir Ihren Satzbau allerdings in Gedanken gleich betont vorgestellt und musste lachen, weil ich dachte, Sie sagen absichtlich so….

  18. Hajo schreibt:

    „Aufs Klo!“
    Das ist doch gar keine sooo schlechte Idee, schliesslich ist das doch – nach Kühlschrank und TV-Kiste – der meist-frequentierte Ort, oder? 😉
    keep cool, liebe Frl. Krise, auch wenn’s schwer fällt
    folgendes gilt in vielen Lebenslagen:
    http://www.dailymotion.com/video/x6utza_stefan-remmler-alles-hat-ein-ende-n_music

  19. Seifenfrau schreibt:

    Sie sind einfach klasse!

  20. Inch schreibt:

    Wenn ich das so lese, wundert es mich nicht, dass es viele Lehrer tatsächlich schon lange aufgegeben haben…

  21. Hans Kropp schreibt:

    den würd ich gerne mal sehen: „Ich guckte mit Schwertblick zurück…..“

  22. Blüte schreibt:

    SIe haben mein vollstes Mitgefühl…. Ich erwähnte es bereits einmal, mein Patenkind könnte Ihre Klasse besuchen. Seit 2 Jahren kauen wir dieses Thema durch, jetzt ist er im letzten Schuljahr, verweigert nach wie vor Unterricht / Schule / Hilfen… und als ich ihm vor wenigen Wochen eröffnete, dass KEIN Abschluss bzw. ein unglaublich schlechter Abschluss dazu führt, dass er das Berufsgrundschuljahr antreten muss, d.h. WIEDER Schule, war er vollkommen geschockt. „Ich dachte, ich ruhe mich erst mal eine Zeit lang zu Hause aus, wenn die Schule vorbei ist…“ Was rede, schreibe, erkläre ich eigentlich die ganze Zeit?

  23. oxypelagius schreibt:

    Musste heute Morgen in der Ubahn an Frl.Krises Gören denken. Es passte sooo super:
    Eine schwarzhaariges etwas moppeliges Hühnchen, vermutlich keine 16, aber völlig zugkleistert, pinselte geschlagene 10 Minuten geradezu manisch ihre Wimpern mit einem winzigen Spiegel am Handy. Als sie endlich zufrieden war, musste sie auch schon aussteigen. Sie hatte einen schwarzen Strich von mindestens 10cm Länge auf ihrer Wange nicht bemerkt. Die ganze Ubahn grinste. Finde das ist eine herrliche Metapher auf Ihren Blog. Die Kinder sehen den Lidstrich, aber nicht das ganze Gesicht. Bin froh, daß ich jeden Morgen auf dem iphone “ die Krise bekomme“… Danke.

  24. Bianka schreibt:

    An dieser Stelle bin ich wieder einmal froh, dass ich nur Grundschule mach! Die müssen sich zumindest nicht bewerben!

    • Technikstudentin schreibt:

      Aber da haben wir entweder die Eltern, die ab spätestens zweiter Klasse anfangen einen zu löchern auf welche Schule das Kind kommen wird… ob die Gym-Empfehlung denn schon sicher sei?! Oder diejenigen, die sich einen Scheiß für ihr auffälliges Kind kümmern…

      Natürlich gibts auch noch Zwischendinge, aber naja 😉

  25. fast-wurzelkind schreibt:

    Puls war oben, oder? Zusammenreißen und schön freundlich weiter antworten, innerlich kocht man zwar schon, ist auch sicherlich nicht gesund, in dem Moment ruhig zu bleiben. und nicht geradeaus zu brüllen. Man (Frau) sollte sich an so einem Tag etwas Schönes gönnen…

  26. Don Ferrando schreibt:

    Es fehlt ja auch völlig an Konsequenzen, einer Drohkulisse, wenn nicht….

    „Wer bis zum …. noch keine Bewerbungen abgeschickt hat, kommt ins Erziehungscamp!“
    :o)

    • Florenz schreibt:

      Aber das ist doch eines der Hauptprobleme.

      Klar gibt es auf die Aktion (keinen Lebenslauf geschrieben etc…) eine Reaktion (kein Job, kein Geld, keine eigene Wohnung, unbestimmte Zukunft…)

      Aber das ist alles noch sooooooooo weit weg. Das verstehen die Schüler irgendwie nicht/wollen es nicht verstehen. 😦

      • Don Ferrando schreibt:

        Deswegen fehlt ja eine kurzfristige Konsequenz, oder Zwang. Vor 22 Jahren hatten wir das mal. 🙂 „Ausbildungspflicht“

        Bewerben, Lernen, Arbeiten … ist ja auch sowas von uncool, und voll anstrengend. Das ist es doch. Und die Gesellschaft lebt es ja vor, teilweise. Solche Zustände sind eben der Preis der Freiheit.

        Arme Frl. Krise muss es ausbaden. Oh Lord!

  27. Hast du fein gemacht... schreibt:

    Ich frage mich bei solchen Geschichten immer ob es nicht besser wäre mit einem Hundeklicker und einer Keksdose in den Unterricht zu gehen. Wäre doch mal ein schönes Thema einer empirschen Forschung 😉

    Vielen dank für die amüsanten Mittagspausen Frau Krise…

  28. Frau Gast schreibt:

    Was mich interessieren würde, Frl. Krise, was würden ihre Schüler auf die Frage antworten, was sie nach dem (Hauptschul-)Abschluss machen werden?
    Ich unterrichte ja in Klassen, die die Hauptschule (erfolgreich) abgeschlossen haben, keinen Ausbildungsplatz haben aber noch schulpflichtig sind. Nach den ersten Klassenarbeiten ist (zumindest bei den meisten) angekommen, dass es wohl mit dem Abitur nichts werden wird und eine gewisse Perspektivenlosigkeit macht sich breit. In einer Klasse ist es geschehen, dass ein Mädchen in dir Berufsschule wechseln durfte, da sie einen Ausbildungsplatz gefunden hat. Da sind jetzt viele neidisch und haben angefagen, sich über ihre Zukunft Gedanken und auch etwas für ihre Noten zu machen.

    • frlkrise schreibt:

      Einige wissen noch nichts (warten gerade auf die Auswertung eines Tests bei der Berufsberatung), andere wollen wiederholen, einige haben eine Idee, aber sich noch (fast) noch nicht beworben. Manche träumen…..

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