„Guten Tag, Frau Merkel!“

„Frau Merkel hat DIESE Hand geschüttelt,“ ruft Ömür schon von weitem und hält sein rechtes Patschepfötchen hoch in die Luft. Emre, der neben ihm geht, nickt.
Die Beiden werden von einigen Schülern unserer Klasse zu unseren Treffpunkt im Park geleitet – ja, sie werden regelrecht eskortiert – schließlich kommen sie wirklich und wahrhaftig von einer echten Presskonferenz!
Wir warten schon seit Stunden auf sie, es ist fast Mittag.
Wir haben heute Wandertag und sind seit neun Uhr hier draußen. Die Sonne scheint zwar, aber ein ekelhafter Wind pustet über die Wiesen. Wir haben schon massenhaft alle Sorten Chips, Prinzenrolle, Kuchen, Plätzchen, selbstgebackens türkisches süßes, bzw. herzhaftes Gebäck und Gummitiere jeglicher Couleur verspeist und mir ist ein bisschen schlecht.

„Nein!“ sage ich, „Frau Merkel! Niemals!“
„Doch jetzt, ehrlich!“ Emre und Ömür strahlen. Emre zeigt uns das Programm: Zwischen lauter Doktoren und Managern und Geschäftsführern steht sein Name:

Emre Yildirim, Schüler

„Du warst  der einzige Schüler auf dem Podium?“ fragt Karl ungläubig.
„Ja!“ Emre nickt stolz.
„Ich war Publikum!“ berichtet Ömür, „waren voll viele von Presse da und so und Frau Merkel und noch mehr Politiker!“
„Nein, das glaube ich nicht!“ Ich bin misstrauisch. Frau Merkel! Als hätte die nix anderes zu tun, als unseren Schülern die Hand zu schütteln!
„Was hatte sie an?“ frage ich und komme mir sehr schlau vor. Ömür und Emre sind ratlos. „So was Rotes, glaube ich…“ sagt Ömür unschlüssig.
„Ach, Frl. Krise, so was sehen die Jungen doch nicht!“ ruft Aynur. „Los, erzähl, Emre!“

Emre berichtet, dass er ‚übelst‘ aufgeregt war, bevor es anfing,  dass er dann aber ‚übelst‘ viel geredet hätte.
„Was denn eigentlich?“ fragt Hassan mit gerunzelter Stirn.
„Na, alles,“ sagt Emre, „wie es so ist. Mit Schule und Beruf . Und dass man als Jugendlicher mit Migrationshintergrund schlechter angesehen ist und schwerer Stelle findet und dass viele Schüler nicht wissen , was sie wollen und wenn man Fremdwörter benutzt in der Schule wird man ausgelacht, weil, das ist nicht cool. Aber man muss seinen Weg gehen! Ich hatte mich ja angemeldet bei dem Projekt und Ömür auch und die anderen von unserer Klasse haben das nicht gemacht. Und der eine Herr Dr. Stark hat gesagt, dass ich recht habe und dann haben sie mich gefragt, was sie machen können, damit sich mehr Jugendliche interessieren, so wie wir und ich habe ihm Vorschläge gemacht.“
Ich bin beeindruckt.
„Und ich habe gesagt, bei den Deutschen sagen die Eltern den Kindern wie alles geht und bei uns sagen die Kinder den Eltern. Ist alles schwerer für uns, Stelle finden und so.“
„So schlaue Sachen! Und so viel hast du geredet!“ sage ich. „Ja, übelst viel,“ sagt Emre,“ ich war ja der einzigste Schüler!“
„Ich hab mich auch gewundert!“ Ömür staunt immer noch . „Voll viel und er hat gar keine Grammatikfehler gemacht….. Ok. ich weiß nich…!“ fügt er ehrlich hinzu.
„Nachher hab ich mich noch voll lange mit so Politikern unterhalten, mit dem Bürgermeister und noch einem“, sagt Emre „und ich habe den auch gesagt, dass uns die Klassenlehrer voll viel helfen und dass sie uns so viel erzählen von ihr Leben und wie alles geht und dass Frl. Krise ist wie unsere zweite Mutter !“
„Das hast du nicht gesagt!“ rufe ich geschockt. Karl grinst.

„Aber wie war das jetzt mit Frau Merkel?“ Ich bin immer noch nicht sicher, dass die wirklich anwesend war.
„Echt jetzt! Sie kam später und hatte voll viele Bodyguards und war nur ganz kurz da! Aber sie hat uns die Hand gegeben!“
Und das passiert AUSGERECHNET Ömür, der doch andauernd von Frau Merkel spricht! Er hebt, wie zum Beweis, wieder seine Hand hoch. Dummerweise sind die Gen -Spuren unserer Kanzlerin nicht mit bloßem Auge zu sehen….

Alle anderen Schüler haben sich inzwischen verkrümelt. So lange Berichte sind nicht ihr Ding.
„Morgen kommt es in der Zeitung!“ sagt Emre. „Ich kriege Email, wo überall, ich bringe mit!“

„Mensch, Karl, “ sage ich und setze mich an den abgefressenen, nassen Tisch auf die olle Bank. Der Wind pfeift mir um die Ohren. Ich habe mir schon Tempotuchfetzen in die Ohren gestopft. Ein Ball knallt gefährlich nahe an uns vorbei.  Die Plastikbecher sind inzwischen samt Inhalt umgekippt und einige fliegen im hohen Bogen weg….

„Wer hätte das gedacht!  Dass es einmal so weit kommen würde! Wir beide sitzen in hier den ganzen Morgen in diesem abgeranzten Park und unsere Schüler verlustieren sich mit Frau Merkel auf Pressekonferenzen….!“

Karl kann nicht mehr antworten, er rennt gerade los. Einer muss die Becher ja wieder aufheben….

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55 Antworten zu „Guten Tag, Frau Merkel!“

  1. Olaf schreibt:

    JESS !
    😉

  2. Steffen schreibt:

    Da wird man ja schon beim Mitlesen stolz auf die Schüler.

    Herzliche Grüße
    Steffen

  3. Kiki schreibt:

    Yeah, baby!
    Ich gebe zu, daß ich nach den ersten Zeilen gedacht habe, das sei jetzt aber eine Daily Soap und komplett unglaubwürdig, over the top. Wahrscheinlich ist es das nicht – aber selbst wenn: Tolle Geschichte, krass Hollywood!

  4. Seifenfrau schreibt:

    Das ist ja spannend….Frlkrise…aber ich weiß immer noch nicht, ob Ömür wirklich Frau Merkel getroffen hat….Ich kann das irgendwie nicht richtig aus ihrem Text herauslesen…Oder wissen Sie es wirklich selbst noch nicht….Sie spannen uns ja wieder auf die Folter….
    Und Ömür ist ja ein richtiges Schätzchen……!

    Übrigens geh ich auch bald krise,….
    denn es rief MICH eine Realschul-Chemielehrerin an, die gerade die Verseifung durchgenommen hat, und fragte mich, ob ich (als Praktikerin) nicht mal in die 10. Klasse kommen möchte, um den Schülern die Praxis zu zeigen. Erst hab ich spontan und erfreut „Ja“ gesagt, aber dann bekam ich schon ein wenig die Krise….Aber ich werde es machen…nach den Osterferien ist der Termin….Ich denk dabei einfach an Sie und ihre Schäfchen und dann wird es schon klappen. Mann, hab ich Lampenfieber!

    Als unser Sohn das hörte, fand er es klasse. Sagte dann aber ziemlich schnell, dass er nicht möchte, dass ich so was auch an seiner Schule mache…

    Nun gut.
    Was war nun mit Frau Merkel?

    • frlkrise schreibt:

      Super! Rein in die Schule!
      Und das mit Frau Merkel ist WIRKLICH wahr. Diese Berufseinstiegsprojekte werden im Moment total gehypt, weil so langsam ein Mangel an Auszubildenden entsteht und es nicht genug ausbildungsfähige Jugendliche gibt. In diese Projekte werden zur Zeit Millionen gepumpt (z. B. allein 755 Mill. € für sog. Bildungseinstiegsbegleiter).

      • nixverstehn schreibt:

        Gruß an Emre: Ich will einen signierten Fingerabdruck von ihm mit der Hand, die von Frau Merkel geschüttelt wurde! Ich gründe bald einen Emre-Fanclub!

  5. michael schreibt:

    > „und dass Frl. Krise ist wie unsere zweite Mutter !“

    Glückwunsch, Frl.Krise.

  6. mayarosa schreibt:

    Liebes FrlKrise,
    ich mag deine Schüler und ich meine, so zwischen den Zeilen zu lesen, du magst sie auch. Und die Geschichte mit der Pressekonferenz und der Kanzlerin und dem Gehör finden bei aus Sicht deiner Jungs vermutlich „krass-wichtigen Leuten mit Doktor vorne dran“ finde ich klasse. Und es stimmt ja: In den gebildeten wohlhabenden Milieus sagen die Erwachsenen den Kindern wie es geht. Auch in gebildeten Migrantenfamilien. Bei den einfachen Leuten ist das schwieriger. Da müssen die Kids noch den Eltern helfen.
    Eine Sache irritiert mich aber erheblich: Du schreibst: „Emre Yildirim, Schüler“
    Ist das der bürgerliche Name deines Schülers? Falls ja, fände ich das höchst bedenklich. Denn dies verletzte das Persönlichkeitsrecht von Emre (gleiches gilt für die anderen genannten).
    Und auch wenn 1000te Teenies auf Facebook Persönliches ihrer Mitschüler breittratschen, so musst du als Lehrerin das ihnen nicht gleichtun. Du bleibst schließlich auch anonym.
    Dieses Recht solltest du Emre, Ömür und den anderen auch zugestehen.
    Liebe Grüße mayarosa

    • frlkrise schreibt:

      Na klar ist das sein Name! Und ich heiße IN ECHT Frl. Krise! Du denkst doch wohl nicht im Ernst, das wäre ein Deckname?????

      • mayarosa schreibt:

        Ich weiß nicht, ob deine Antwort ernst oder ironisch gemeint ist. Ich habe ja freundlich gefragt und es ist erstmal nicht ersichtlich, ob du dir die Namen ausdenkst oder Echtnamen verwendest. Echtnamen wären widerrechtlich. Und ich als Mutter würde dagegen vorgehen, wenn ein Lehrer (Arzt, Fußballtrainer etc.) identifizierbar über meinen minderjährigen Sohn schreibt, es sei denn, ich habe es zuvor ausdrücklich (schriftlich) erlaubt. Anonymisierte Anektoden aus dem Leben eines Lehrers, eines Arztes etc. sind natürlich etwas anderes. LG mayarosa

      • frlkrise schreibt:

        Mal ganz ernsthaft….
        1. Habe ich in diesem Blog schon mehrmals erklärt, dass ich NATÜRLICH falschnahmen verwende.
        2. Für wie bedeppert musst du mich halten, wenn du glaubst, ich könnte auch nur im ENTFERNTESTEN daran denken, hier Klarnamen zu verwenden????
        Sorry, wenn ich so deutlich werde, aber deine Unterstellung ist schon beinahe kränkend!

      • schmasi schreibt:

        Vorallem das sie es nach dem dumme-Frage-dumme-Antwort-Anfall nicht merkt ist ein bisschen schade.
        Aber Frau Freitag heißt doch Frau Freitag, oder? Schließlich steht das auf ihrem Buch und was auf Büchern steht ist wahr.

      • welt2 schreibt:

        So ist das in der Welt, in der ein Titelbetrüger Bundesminister werden kann: Man weiß es halt gar nicht – ist es jetzt so wie es da ist oder ist es ganz anders oder erfährt man nachher noch was ganz anderes, wodurch alles wieder von vorn anfängt, sicher kann man sich da nie sein.
        Ich zitiere mal vom blog „innengeraeusche“:

        Ohne Hirn bist a Depp.

      • anna schreibt:

        Zu Guttenberg hatte nie einen Titel. Akademische Grade sind keine Titel, und auch Adelstitel sind seit beinahe hundert Jahren Geschichte. Wäre er Bäckermeister (oder Meister in irgendeinem anderem Handwerk), dann könnte er auch einen Titel führen — sofern er den nicht ergaunert hätte.

  7. mayarosa schreibt:

    Liebes FrlKrise,
    1. habe ich nicht dein ganzes Blog gelesen, sondern lese seit kurzem hier ein bisschen mit, wie es meine Zeit erlaubt. Woher soll ich also wissen, was du am 23. Januar oder vor einem halben Jahr oder wann auch immer geschrieben hast.
    2. halte ich dich weder für bedeppert noch wollte ich dich kränken. Meiner Erfahrung entspricht es, dass viele Menschen ausgesprochen leichtfertig und unachtsam mit den persönlichen Daten anderer umgehen, nicht weil sie dumm oder gemein oder bedeppert sind, wie du es formulierst, sondern meist aus Unbekümmertheit. Ich kenne dich nicht. Woher soll ich also wissen, was du weißt bzw. beachtest und was nicht?
    Auch dieser Kommentar wird morgen Schnee von gestern sein und nächste Woche schon vergessen. Das ist das Internet. Ein Niagarafall der Worte.
    Wenn du deutlich machen willst, dass du hier achtsam und seriös mit den Persönlichkeiten deiner dir anvertrauten Schüler umgehst (wie ich schrieb, ich lese zwischen den Zeilen, dass du sie gerne hast), dann kannst du ja zwei drei Sätze auf einer Seite „Über dieses Blog“ oder so ähnlich posten. Die ist dann tagesunabhängig immer anklickbar. Da hätte ich bestimmt auch zuerst nachgeschaut (und die, die sich erst gar nicht fragen trauen, sondern einfach urteilen, auch).
    So, ich hoffe, du hast dich wieder abgeregt. Wie gesagt, es war nicht meine Absicht, jemanden zu kränken.
    Liebe Grüße mayarosa

  8. kuestensocke schreibt:

    Frl. Krise herzlichen Glückwunsch! Ihr Emre auf dem Podium! Diesen schönen Erfolg dürfen Sie sich als Zweitmutter und Lieblingslehrerin mit Fug und Recht mit an die Brust heften. Tolle Sache! … und wieder so super geschrieben – meine tägliche Dosis feinsinniger Frohsinn.

    • frlkrise schreibt:

      Danke, danke!!!!!

    • Olaf schreibt:

      (Ich bin es noch einmal – noch immer beeindruckt von dieser merkeligen Geschichte mit Emre und Ömür. Weiß diese Kanzlerin eigentlich von der Bedeutung dieser historischen Begegnung ??)

      Heyheyhey –
      auch Ömür ist ein Star, immerhin war er es, der „Frau Merkel“ die Hand geschüttelt hat oder dessen Hand von IHRER geschüttelt wurde. Solche eine Hand habe ich nicht [und will sie ehrlich gesagt auch nicht haben,aber darum geht es ja nicht]) – er sollte sie nie wieder waschen. Örks…
      Emre ist natürlich ganz vorne, klar. Alle anderen natürlich knapp dahinter.
      Zugleich: Wäre das nicht ein Anreiz für die anderen, „es“ auch einmal zu versuchen ? Zum Beispiel in einer von mir aus „Jungbürgerinitiative“ mit Unterstützung von Medien und „der Politik“, wer auch immer das sein will/ soll ?
      Frollein Krise, Sie haben einen prima Sachbearbeiter im intergalaktischen Zufallsbüro. Freuen Sie sich.
      😉

      • frlkrise schreibt:

        Tu ich ! Ja, die anderen… Die waren ziemlich unbeeindruckt, sicher auch ein bisschen neidisch, jedenfalls bei weitem nicht so angefixt, dass sie gleich auch was in diese Richtung unternehmen würden. Ist ja doch mit Eigeninitiative und Arbeit verbunden, *stöhn.
        Aber mal sehen… Wunder gibt es immer wieder….

  9. Little China Girl schreibt:

    Oh wie geil ist das denn Emre und Merkel! Herrlich!

  10. Ulla 39 schreibt:

    Nach all‘ dem Hin und Her will ich doch einen Satz von Emre wieder in Erinnerung rufen:
    „Und ich habe gesagt, bei den Deutschen sagen die Eltern den Kindern wie alles geht und bei uns sagen die Kinder den Eltern. Ist alles schwerer für uns, Stelle finden und so.“
    Einiges ist schon ähnlich wie bei deutschen Kindern, aber dennoch müssen die nicht mit zum Arzt etc. um zu dolmetschen und Behördengänge erledigen.
    Er ist manchmal nervig, wenn zu einem eine Frau kommt, die schon lange in Deutschland lebt und miserabel Deutsch spricht. Aber bis weit in die 90er Jahre gab es in der Türkei nur eine fünfjährige Schulpflicht, d.h. die Kinder waren dann 11 Jahre alt. In den fünf Jahren und bei dem türkischen System, daß die Kinder auswendig lernen müssen und sonst herzlich wenig, haben sie auch das Lernen nicht gelernt. Dazu kommt, daß der Bau eines Satzes im Deutschen und Türkischen ganz anders ist, d.h. nach dem Gehör ist es sehr schwer, die jeweils andere Sprache zu lernen.
    Wollte eigentlich keine solche Abhandlung schreiben, nur mal hervorheben, daß viele dieser Kinder sehr selbständig sind und keine richtige Kindheit haben/hatten.

    • Olaf schreibt:

      „Nach all’ dem Hin und Her will ich doch einen Satz von Emre wieder in Erinnerung rufen:
      ‚Und ich habe gesagt, bei den Deutschen sagen die Eltern den Kindern, wie alles geht und bei uns sagen die Kinder den Eltern. Ist alles schwerer für uns, Stelle finden und so.'“
      Und Emre/ Ulla 39 haben wohl recht. Ähnliches hat mir vorhin eine langjährig gute „turkulogische Freundin“ („Doktor“-Orientalistin) fast nebenbei gesagt. Und das Gefühl und sonstiges manches Erleben aus dem Alltag paßt auch dazu.
      Dieses Ihr Blog ist großartig. Schreiben Sie sich das mal auf. .-)
      Sie sind mitten im Leben – viel mehr als viele andere. Ganz vorne.

      • welt2 schreibt:

        Ein weiteres Problem ergibt sich daraus: Die Eltern (und die Eltern der Eltern) haben also nicht einmal ihre eigene Erstsprache richtig erlernen können, deswegen haben sie besondere Schwierigkeiten mit dem Erwerb einer Zweit- oder Drittsprache. Deshalb ist das schon völlig richtig, jetzt von allen zu fordern, daß schon die janz Kleenen mit Deutsch anfangen. Hätte viel früher passieren müssen.

    • frlkrise schreibt:

      Für Emre stimmt das genau! Für die meisten anderen aus meiner Klasse eher nicht.

  11. meineperspektive schreibt:

    Nach langer Abstinenz aus dem Blogger-Dschungel bin ich heute über diesen Blog hier gestolpert – und muss hier erwähnen, dass es reichlich erfrischend ist, hier zu lesen.

    Aus der Bildungsszene kommend entdecke ich bei diesen Ankedoten so viel Wahrheit 🙂

    Beste Grüße!

  12. MiA schreibt:

    Wow, total genial! Ich freue mich sehr für Emre und vor allem für Ömür, Fr. Merkel ist doch irgendwie seine Heldin, so oft wie er von ihr spricht 😉

    Ich finde das einen prima Erfolg, immerhin zwei, die sich kümmern und bemühen und durch diese Art des Erfolges noch Ansporn dazu gewinnen.
    Schade, dass die anderen nicht wenigstens ein bisschen mitziehen. Tjajaa, der Schweinhund und viel zu cool um zu sagen, dass sie das auch gerne erlebt hätten… 😉

  13. ollie schreibt:

    Hallo Frau (Frl geht gar nicht) Krise,
    seit einiger Zeit lese ich mit großer Freude den Blog von dir und deiner Freundin Frau Freitag. Ich habe alles gelesn, schwör!
    Als kleines Kerlchen der sich in einer anderen Stadt mit den kleinen Rabauken rumärgern darf, bin ich einer der deine kleinen ausbilden würde, wenn sie denn in meiner stadt leben würden. ich kann dir sagen frlkrise alle zwei wochen eine klassenkonferenz macht nicht so ein spaß mit doofen berufschullehrern. die ham kein humor!
    ich freue mich sehr das es lehrer gibt, die ihre kleinen auch wegen und mit ihren schwächen lieben. davon brauchen wir mehr! Vielen Dank!
    Schick mir mal ein paar von deinen, wir bilden die aus! *gg*

  14. herrboerse schreibt:

    Als treuer Leser Ihres Blogs muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich ein bisschen stolz unbekannterweise auf den guten Emre bin – und auf Sie natürlich auch!

  15. Frau freitag schreibt:

    wie frl krise…das sind nicht die echten namen der schüler??? Dann stimmen auch nicht die adressen von denen, die du im januar gepostet hast? und wenn du die namen änderst, dann ist frau merkel auch nicht frau merkel??? ich verstehe gar nichts mehr.

  16. moebelexperte schreibt:

    Ich erinnere mich an eine Begebenheit als Jugendlicher. Wir haben bei einer Klassenfahrt am Rastplatz Harald Juhnke in einer Telefonzelle gesichtet, belagert und uns Autogramme auf Unterarme kritzeln lassen. Für uns eine riesen Sache damals.

  17. Sisi schreibt:

    Merkel mein ich natürlich *Augenroll*

  18. 10senses schreibt:

    Ich bin beeindruckt … 😉

  19. Ich hoffe wirklich dass Oemuer (keine Umlaute auf der tastatur) und Emre eine Ausbildungsstelle bekommen, das haetten sie bei so viel Engagement verdient.

  20. *DievonneGrundschull* schreibt:

    Sehr geehrtes Fräulein Krise,
    ich muss jetzt noch in diese Kerbe hauen und was zu den Namen beisteuern 😉
    HEUTE IN DER SCHULE
    Sonderpädgogin (Eva) & Grundschullehrin (Claudia) in einer Klasse – Sozialarbeiterin (Nadja) kommt vorbei und sagt: „Claudia & Eva, geh´n wir nachher noch einen Kaffee trinken?!“
    Völlige Verwirrung bei den Schülern: Claudia, Eva??!!! Das sind doch Frau M. und
    Frau N.???!! Warum gebt ihr Euch andere Namen???????????
    *muahahahaha*
    Ich werde zur Aufklärung Ihren Blog empfehlen 🙂

  21. michael schreibt:

    Hmm, Frau Merkel läuft aber momentan mit Krücken herum. Aber vieleicht haben die Jungs das ja vor lauter Ehrfurcht übersehen. Oder es war die Arbeitsministerin?

    • WarMalSchüler schreibt:

      Ack! Von der Leyen.. neee… bitte nicht.. Ömür, sag nicht so!
      (und das sich Frau Merkel mit Krücken umgibt ist ja ansich nix Neues..)

    • moebelexperte schreibt:

      Nun, die Wahrscheinlichkeit, dass sie Frau Merkel von anderen Politikerinnen abgenzen oder gar weitere Namen zu Ministerien zuordnen können, schätze ich nach allen mir bekannten Schilderungen auch eher gering ein.

      Auf der anderen Seite gab es sicher ein paar Randfiguren, die ihnen vorher mitgeteilt haben dürften wer da auf sie zukommt.
      😉

      • frlkrise schreibt:

        Frau MERKEL kennen sie….die entzündet ihre Fantasie immer wieder aufs Schönste…! Und die anderen wurden ihnen gesagt, d.h. den OB kennen sie auch.

      • michael schreibt:

        Naja, Moebelexperte, zähl man aus dem Kopf heraus auf, wieviele Ministerien es gibt, und wer diesen vorsteht.

        @WarMalSchüler

        Wenn Dir Niebel et al. lieber sind, nun ja.

  22. WarMalSchüler schreibt:

    @Michael..

    Naja, ein bissl Gelb angehaucht bin ich zwar, aber lassen wir besser die Politik Politik sein. Vor allem anderen bin IT-ler mit Herz und Seele und Netizen der ersten Stunde – eine gewisse Aversion gegen Schwarz im Allgemeinen und die liebe Frau vdL im Besonderen will ich dabei nicht leugnen…

    Aber solange Ömür für Frau Merkel schwärmt, ist alles in bester Ordnung.

  23. sockenbergen schreibt:

    Ach, da können Sie stolz auf Ihre Schüler sein.
    Und die auf sich selbst.
    Und Sie sind wie eine zweite Mutter – ach, ein reicher Kindersegen wurde Ihnen da beschert. So würde unsere Gesellschaft sicherlich nicht stetig älter im Durchschnitt.
    Jede Lehrerin mit 20 Kindern, was für eine Freude.
    Abe wie hätte diese dann noch Zeit zum Unterrichten? Zum Erziehen? Und zum Fördern?
    Ein Teufelskreis.
    Ich wünsch Ihnen und Ihren Schülern eine tolle ereignisreiche Woche.

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