Up and down…

Es gibt Tage, an denen ich nicht mehr Lehrerin sein möchte. Gestern war so ein Tag.
Alles ging gut, bis ich in meine Klasse kam.

Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, warum ich so aus der Haut gefahren bin.
Ich glaube, der Anlass war Jenny. Die kann nicht mehr normal sprechen. Echt nicht, die kann nur noch schreien, schreien, schreien . Als ich sie dann schon halbwegs genervt bitte, nicht so rum zu brüllen, kreischt sie dermaßen ordinär und beleidigend los, dass auch mir der Kragen platzt. Wenn dazu Turgut hässlich lacht, Aynur und Azize sich offen freuen – endlich ist was los!-, die anderen die gute Gelegenheit benutzen, sich lauthals zu streiten oder zu amüsieren, dann ist Schluss mit lustig.
Die Ursache für meine Greiztheit ist natürlich, dass ich  langsam die Sinnlosigkeit der Arbeit mit speziell dieser Klasse nicht mehr ertrage und mich auch nervt, dass ich, je weniger die funktionieren, desto mehr Arbeit habe ( „Nachgereicht!“  war da nur EIN Beispiel). Arbeit, die mich von wirklich sinnvollen Sachen abhält.

Da tröstet es mich auch nicht, wenn ich weiß, dass mein Unterricht noch Gold ist, gegen dass, was sich bei vielen Fachlehrern abspielt.
„Meine“ Klasse ist nicht ohne Grund an meiner Schule weltberühmt.

Ende vom Lied war, dass ich rausgegangen bin und zwar in den Nebenraum, mich dort ans offene Fenster gestellt und gepumpt habe. Ich habe mir ernsthaft überlegt, die Klassenführung abzugeben, mal wieder. Aber ich habe Skrupel, Karl damit allein zu lassen. Und es gibt auch niemanden, der die Bagage übernehmen könnte oder würde. Die will niemand….. Und alleine kann man einen so schwierigen Haufen ÜBERHAUPT nicht führen.
Nebenan war es sehr laut, alle schrien sich  an und beschuldigten sich gegenseitig und schließlich erschien eine Abordnung um sich zu entschuldigen.
Immerhin. Aber ich kann diese Entschuldigungen  nicht mehr hören.
Meine Schüler haben das „tschuldigung“ schon automatisch im Redefluss eingebaut. Aynur z. B. : Sie redet im Unterricht, ich ermahne sie, sie sagt „Tschuldigung“ und redet ohne Unterbrechung weiter, ich ermahne sie , sie  sagt „Tschuldigung“ und redet …usw. usw.

Ich musste dann ja schließlich wieder zurück in die Klasse. Wer rausgeht, muss wieder reinkommen. Ich habe mich wortlos an die Tafel gestellt und sinngemäß geschrieben:
Sagt mir einen Grund, weshalb ICH mich hier aufreiben soll, wenn euch alles egal ist?
Es war totenstill.

„Weil Sie unsere Lehrerin sind????“ sagt Jenny dann in jenem pampigen Frageton, der impliziert, dass ich zu blöd bin, das zu wissen.
„Ja, Jenny,“ sage ich, „aber mehr als Angebote kann ich dir nicht machen. Und wenn du mein Anbot nicht annimmst, dann geht hier eben nichts!“
„Pffff, Angebote…Sie MÜSSEN uns was beibringen.“ Jenny zieht sich auf diese bequeme
Position zurück.
„ Versuche mal ein kleines Kind zu füttern, dass nicht essen will,“ antworte ich , „klappt das?“
„Wollen sie sagen, dass ich kleines Kind bin?!“
Seufz.
So geht es eine Weile hin und her, bis Emre sagt: „Ach, Frl. Krise, lassen Sie die doch, ich hab schon Kopfschnerzen, immer kümmern sich alle um die….Ich will jedenfalls was lernen und ein paar andere auch.“

Ja, Emre, ich versuche, dich störungsfrei lernen zu lassen und vergesse dich darüber…genau so ist es….

Emre ist nicht der einzige, der mit Kopfschmerzen aus dem Unterricht kommt.
Ich bin so frustriert, dass ich den ganzen Nachmittag und Abend in den Seilen hänge. Verdammt, dabei weiß ich doch, dass es in solchen Klassen IMMER rauf und runter geht! wenn man denkt, es geht, dann kommt totsicher der Rückschlag!
Es ist ja auch schon viel besser als früher und doch…die kleinen Erfolge …damit muss ich einfach zufrieden sein…das weiß ich alles ….. warum rege ich mich immer noch so auf?

Ich blogge über Herrn Selig, weil ich mich über seine Laxheit geärgert habe und weil ich an was anderes denken will und das klappt auch ein bisschen.
Wahrscheinlich  tut es gut , über jemanden herzuziehen, der noch unfähiger ist, als man selbst….Pfui, Frl. Krise…..

Dann ruft , wie fast immer freitags, Jennys Vater an. Er ist fix und foxi, wir reden ein bisschen, im Hintergrund höre ich Jenny keifen – und bin gottfroh, dass ich nicht mit ihr zusammen leben muss. Dann lieber ihre Lehrerin sein.

Männe schimpft und fragt, ob ich mich vielleicht noch länger in dieser Klasse verheizen lassen will? Ich solle doch lieber einen Job auf dem Schulamt machen oder so.
Hallo? Erstmal gibt’s da keine Jobs und zweitens käme so was für mich nie in Frage…Büro…neeee, danke.

Ich telefoniere mit Frau Freitag. Sie weiß, wovon ich spreche, aber sie hat gut reden, ihre zehnte Klasse ist jetzt wohl übern Berg – nicht was die Abschlüsse , sondern was ihr Verhalten betrifft.
Frau Freitag sagt ganz schlau: „Frl. Krise,“ sagt sie, „ du musst da distanzierter rangehen. Sei Montag mal ganz kühl und zurückhaltend…“
Frau Freitag, du weißt genau, dass das nicht klappt, jedenfalls nicht länger als zehn Minuten. Nicht bei mir und  bei dir auch nicht!

Jetzt ist Samstag. Keine Schule. Mal durchatmen.

Ich glaube, heute ist AUCH noch so ein Tag, an dem ich nicht Lehrerin sein möchte.

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34 Antworten zu Up and down…

  1. puzzle schreibt:

    Uff. ich wünsche ein erholsames Wochenende.

  2. Schnuppenstern schreibt:

    Ich wünschen ihnen auch ein Wochenede ohne Nerverein….wenn das Kind nicht essen will ist es ja wohl nicht die Schuld des jenigen der versucht zu füttern!!! fragen sie die Mütter die mit Babyspuke im Haar und dunklen Augenringen beim Arzt sitzen…ich bin mir sicher sie sind eine gute Lehrerin!

    Ok das hat mir mein Vater zur auf munterrung geschickt…mit dem Titel es gibt schlimmere Tage als heute!
    http://www.mostfunnyvideos.org/picture/bad-day-you-just-cannot-fix-it-stupid

  3. Schiller schreibt:

    Frl. Krise, Kopf hoch! Das wird schon wieder. Verlieren Sie bloß ihren Humor nicht und seien Sie mal ein paar Tage unnett, dann merken die dummen Schüler, dass eine nette Frl. Krise viel angenehmer ist.

  4. das onlein schreibt:

    Machen Sie doch mal ein bisschen Binnendifferenzierung. Jenny scheuern Sie eine, danach darf Jenny selbst scheuern, mit der Zahnbürste. Und Emre kriegt spannende Aufgaben und kann lernen 😉
    Aber ich frage mich echt, wie Kinder so werden können. Jennys Vater scheint ja ganz nett zu sein. Gut, vielleicht kann man jedem ein bisschen Inkonsequenz vorwerfen, zu große Nachsichtigkeit, aus der Kandidaten wie Jenny gelernt haben, dass sie sich überall durchlavieren können. Aber in diesem Ausmaß? Und was soll da helfen? Wahrscheinlich nur viele Jahre des Scheiterns im echten Leben nach der Schule, gepaart mit guten Freunden, sie denjenigen klarmachen, dass sie in erster Linie selbst für sich verantwortlich sind… Vielleicht setzt das einen Kreislauf von Bemühen um etwas und Erfolg damit haben in Gang.

  5. Elfchen schreibt:

    Das hört sich ja echt schlimm an. Hoffe, es wird wieder besser.

  6. Nicole schreibt:

    Mich strengt oft schon nur das Lesen hier an und die bloße Vorstellung, ich müsste das überleben. Neverever. Nach zwei Tagen wäre ich reif für die Anstalt. Ich habe daher keinen guten Rat, schiebe aber mal einen Tasse Tee rüber *schieb*, vielleicht hilft das für den Moment..

  7. oxypelagius schreibt:

    Liebes Frl. Krise!

    Sie machen – offensichtlich – alles richtig! Dieser Blog erreicht weit mehr, als die meisten Leser hier ahnen. Und immer dran denken: Die Evolution hat Glück als Dauerzustand für uns Menschen nicht vorgesehen. Frust im Beruf scheint ein völlig normales Phänomen der modernen Kultur- und Industriegesellschaft zu sein.
    Wir spüren alle, daß Frl. Krise “ ihre“ Kinder sehr gern hat. Die eigentliche Sorge gilt der Zukunft dieser Kinder. Ich verneige mich!

    • frlkrise schreibt:

      Oxy, sag nich so!

      • nixverstehn schreibt:

        Da hat er aber recht! Besonders wichtig finde ich den Hinweis, dass dieser Blog weit mehr erreicht als gemeinhin angenommen wird.

        Auch ich habe meine Einstellung zu Sarrazin & Co. zumindest ein Stück weit überdenken müssen, nachdem ich Ihren Blog von vorne bis hinten durchgelesen hatte…

  8. Clementine schreibt:

    Ich habe früher mal auch solche Schüler unterrichtet und weiß wie kräftezehrend das ist. Schade, wenn gute Lehrer für solche Schüler aufgeraucht werden! Ich hoffe, Frl. Krise, sie gehören nicht dazu! Alles gute!

    • Elfchen schreibt:

      Sollen etwa die schlechten Lehrer die „schlimmen“ Kinder unterrichten??? Das geht ja gar nicht! Nein, ich bin froh, dass eine so gute Lehrerin wie Frl. Krise an diesem Platz ist. Ich bin davon überzeugt, dass sich das positiv auswirkt, auch wenn man es nicht sieht oder es sich erst Jahre später zeigt. Man müsste halt anderweitig die Arbeitsbelastung senken, damit es nicht so schlaucht.

  9. Christiane schreibt:

    ….und wenn man die Kinder (heimlich) filmt und ihnen diesen Film anschließend zeigt, könnte man ihnen damit begreiflich machen, dass es so nicht gehen kann oder würden die das nur unheimlich witzig finden? Oder Lehrer/Schüler Rollentausch? Naja, klappt, wenn überhaupt, warscheinlich nur kurzfristig.
    Erholsames Wochenende,
    Christiane

    • frlkrise schreibt:

      Gefilmt habe ich schon viel. Gerade auch zwangloses ( und schlechtes) Verhalten auf Wandertagen oder in der Klasse. Das lieben meine schüler. Sie lachen sich halbtot darüber und sind ohne jedes Schuldbewusstsein. Und der tausch…das gehört zum Repertoire bei Klassenrat und so, findet man anstrengend, aber verändert gar nichts.

      • Christiane schreibt:

        Ich hab`s geahnt! Gut, dass am Ende einer jeden Woche das Wochenende steht.
        Liebe Grüße,
        Christiane

  10. michael schreibt:

    Kann man die Klasse nicht aufspalten in die, die was lernen wollen, und die, die man betreuen und beschäftigen muss.

    Emres Vorwurf ist ja gerechtfertigt. Die primäre Aufgabe der Lehrer ist nun mal das Unterrichten.

    • frlkrise schreibt:

      Machen wir in allen Fächern (außer Kunst, Gesellschaftlehre, Ethik). Aber wir können sie sie nicht überall streng nach Leistung trennen – frag nicht, was sonst in der schwächeren Gruppe abgeht.

      • michael schreibt:

        Ich hatte eher an Trennug nach Betreuungsbedürftigkeit gedacht. Eine große Gruppe von pflegeleichteren und eine möglichst kleine Gruppe von Extremfällen.

  11. beautycircus schreibt:

    ich kann mich gut erinnern, dass wir auch eine anstrengende klasse waren. dieses spiel haben wir aber nur bei lehrern durchgezogen, die es mit sich machen lassen haben.
    interessanter untericht wird weniger gestört. damit meine ich den lernstoff mal anders zu präsentieren zB betriebe besuchen und vor ort und aus dem alltag lernen oder theoretisches mit praktischem verknüpfen. ich weis ja leider nicht welchen stoff sie unterrichten aber bei uns haben solche dinge immer gewirkt, unser musiklehrer war dabei am erfolgreichsten.
    viel erfolg und liebe grüße

    • frlkrise schreibt:

      Das ist kein spiel….ich bin sogar überzeugt davon, dass es bei vielen nicht böser Wille ist oder Langeweile, diese Schüler haben soviele Probleme mit sich und der pubertären „Anpassung“ , dass auch der dollste Unterricht nichts fruchtet. Sie müssten sich öffnen und einlassen und genau daran fehlts. Nach „draußen“ gehen ist so eine Sache, lies als Beispiel mal die Praktikums Zeit im Oktober nach (fängt am 26. 10. an! siehe Archiv)

  12. Marzipankartoffel schreibt:

    Schlaue Worte gibt es viele, Durchhalteparolen auch und dummes Rumgesülze können Sie wahrscheinlich nicht mehr hören…
    Ich beschränke mich daher auf einen Spruch, der mich in ähnlichen Situationen tröstet:
    Es geht vorbei. Denn das ist der Lauf der Welt, alles geht irgendwann vorbei.

    P.S.: Offtopic – Das gilt sogar für den allerschlimmsten Liebeskummer 🙂

  13. oxypelagius schreibt:

    Nein! Muss man als Lehrer eben nicht! Auftrag ist jungen Menschen das Leben in der Zivilisation durch Wissensvermittlung zu erleichtern. Diese kleinen Kröten KÖNNEN das noch nicht erkennen! Der Schlüssel liegt im Elternhaus. Lehrer müssen und können kein liebevolles und aufgeschlossenes Famlienleben ersetzen. Es bleibt ihnen nur die zu schützen, welche lernen wollen und wissbegierig sind.

  14. Gabriela schreibt:

    apropos Film: http://www.morgenpost.de/kultur/berlinale/article1542900/Integration-mal-anders-mit-Almanya.html

    Ich gab mein Lehrerinnendasein schon recht früh auf, um so mehr zoll ich Bewunderung für alle die es schaffen, ihren Idealismus nicht zu verlieren.
    Und so hoffe ich auch hier weiter ….

    Chapeau!

  15. sourwine schreibt:

    Hallo Frl. Krise,

    bin zufällig auf Ihren Blog gestossen und habe mit großen Augen gelesen, was Sie aus Ihrem Alltag berichten.

    Früher mal wollte ich eigentlich gerne Lehramt studieren, das war sogar meine ursprüngliche Motivation das Abitur nachzuholen. Das Abitur habe ich, finanzielle Gründe und eine Veränderung in den persönlichen Prioritäten haben mich davon abgehalten, tatsächlich Lehrerin zu werden.

    Wenn ich das hier so lese, kann ich mich fast wieder darüber freuen.

  16. Das onlein schreibt:

    Nochmal ein Gedanke von mir. Mein Eindruck nach vielen Blogeinträgen ist, dass die Schüler keinen Schimmer davon haben, wie die Welt außerhalb ihres Alltags, also auch ihr künftiges Leben, aussehen wird. Wahrscheinlich würde wirklich mehr Realitätsbezug die Lage verbessern, z. B. über Praktika. Ich war die ersten sechs Jahre auf einer Waldorfschule – es wird sich über Sinn und Unsinn dieser Schule gestritten. Eine große Stärke ist aber sicherlich, dass viel körperlich und künstlerisch gearbeitet wird: zusätzlich zum „normalen Programm“ gibt es umfangreicheren Kunst- und Werkunterricht, Handarbeit, Gartenbau, Eurythmie, mehr musikalische Aktivitäten und Theateraufführungen. Und zwar für alle. Außerdem gibt es viel mehr Praktika, von Anfang an. Warum kann man solche Angebote nicht auch an staatlichen Schulen einführen? Das erhöht auf jeden Fall den Grad an Selbsterfahrung und realistischer Selbsteinschätzung. Und nicht zuletzt macht es Spaß, bietet kleine Erfolgserlebnisse und verschafft eine umfangreichere Bildung als nur die überwiegend intellektuell (ey sprisch Deutsch, Spast!) fordernden Fächer. Wink mit dem Gartenzaun an die Bildungsminister…

    • frlkrise schreibt:

      Lies doch dazu auch mal, falls du lust hast, die Stories zu unserem 14-tägigen praktikum , fängt am 26. oktober an. Auch das Praktikum hat seine Tücken…
      Mein schwierigster schüler wurde aus einer speziellen praktikumsschule, die statt der Regelschule besuchen sollte, wieder ausgeschult und kam nach 3 monaten zu uns zurück…also ganz so einfach ist das nicht.

  17. micha schreibt:

    befinde mich momentan in einer ähnlichen situation und das dazu noch im referendariat, kurz vor den prüfungen. letzte woche musste ich den unterricht abbrechen. der klassenrat hat auch nichts gebracht. wenn ich an morgen denke, wird mir ganz anders.

  18. die Schmith schreibt:

    Mir schob sich beim lesen die heilige Dreifaltigkeit in den Sinn. Obwohl ich mal ganz stark davon ausgehe, dass die Kiddis weder faltig, noch heilig sind. Eher ging der Gedanke in Richtung Dreiteilung der Klasse. Wenn halbieren nix nutzt, dann vielleicht dritteln? Käm denn noch jemand in Frage, der so ein Drittel nehmen würde? Wenn das schon eine Ausnahmeklasse ist, dann doch einfach mal richtig. 😉

    Keine Ahnung, ob das gehen würde oder gar überhaupt erlaubt ist. Versuchen könnte mans ja. Vielleicht nach Lernwilligkeit sortieren. Die paar Hanseln, die tatsächlich noch was lernen können und wollen, bilden dann die postiven Aushängeschilder der Klasse und der Rest wird irgendwie durch die Mitte geteilt. Vielleicht ließe sich dann noch was aus der Klasse rausholen und ein paar Lehrernerven würden weniger blank liegen.

    Viel Glück und noch schönen Valentinstag!

  19. Frl. Krise ist ja noch viel besser als ich dachte, sie weiß es nur nicht:
    „… du musst da distanzierter rangehen. Sei Montag mal ganz kühl und zurückhaltend…“
    Frau Freitag, du weißt genau, dass das nicht klappt, jedenfalls nicht länger als zehn Minuten. Nicht bei mir und bei dir auch nicht!“

    Na zum Glück! Denn ihre Schüler lernen doch etwas über Konflikte (auch innere), sich wieder auf die Reihe kriegen, trotzdem weitermachen, Respekt usw.. Fachwissen lernen sie zwar nicht (viel), aber das passt ja auch noch gar nicht rein.

    Frl. Krise, wenn die Sie nicht hätten, hätten sie gar keine Chance. Hut ab, daß Sie nicht aufhören.

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