Da staunt der Laie…

FERTIG! Fertig, endlich! Gestern vier Stunden, heute zwei Stunden Deutscharbeiten korrigiert. Nee, Leute, das macht keinen Spaß. Frau Freitag ist ja der Ansicht, ich bilde mir die Deutscharbeiten nur ein, die hat in der Beziehung eine Macke. Wahrscheinlich denkt sie, nur sie hätte was zu korrigieren. Irgendwie abgefahren.
Aber jetzt bin ich fertig mit den nicht existenten Arbeiten! Die von der Klasse 8 sind sogar ziemlich gut ausgefallen– war wahrscheinlich zu leicht, die Arbeit!
Nur die Arbeiten meiner Klasse: ein Desaster, wie immer. Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich da noch machen könnte.
Aber darüber wollte ich mich eigentlich nicht ergehen.
Nein, über meinen USB-Stick gibt es wieder etwas zu berichten! Im Sommer hatte er ja schon mal eine Nacht im Tiefkühler verbracht, weil er komplett mit Kaugummi verklebt war. ( Ich berichtete darüber) Hat ihm überhaupt nicht geschadet.
Gestern habe ich Jeans gewaschen und gleichzeitig meinen Stick gesucht. So ein kleines Teil sucht man ja andauernd, jedenfalls ich.
Heute morgen gings dann der Bettwäsche an den Kragen, 60 Grad mit 1200 Dingens Schleudern, wie üblich.
Beim Aufhängen eines Kopfkissens fiel ein kleiner Gegenstand raus – natürlich mein USB Stick! Der war also in einer Jeans-Hosentasche gewesen und hatte auch noch den zweiten Waschgang mit der Bettwäsche mitgemacht. (Dieser Stick hat übrigens schon lange keine Kappe mehr – verloren).
Natürlich bin ich laut wehklagend an den Computer geeilt, weil ich dachte, so, das wars, jetzt kann ich mir schon wieder einen neuen kaufen. ( Ich verliere diese Sticks auch gerne.)
Aber, man glaubt es nicht:
Alle Dateien strahlten mich unversehrt an, sogar ein bisschen heller als sonst.
Komisch, wa?
Wo ich doch bloß so ein billiges Waschmittel von lidl benutze……

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20 Antworten zu Da staunt der Laie…

  1. detrexer schreibt:

    USB-Sticks sind nahezu perfekt Waschbar 😀 is ja auch nicht viel drin was kaputt gehen kann

  2. Foxi schreibt:

    Gut, dass sie nicht Persil genommen haben, dann wäre wohl die ganze Schrift weggewaschen!

  3. Shannon schreibt:

    Bevor ich mich hier über die Tensidwirkung bei USB-Sticks auslasse, gebe ich Ihnen lieber den Tipp es wie ich zu machen. Mein Stick hängt seit einem guten halben Jahr an meinem Schlüsselbund… Und voila, seit dem finde ich ihn tatsächlich immer, wenn ich ihn suche und wasche ihr auch nicht versehentlich mit.

  4. MissPorcelain schreibt:

    gefällt mir

  5. Herr Anton schreibt:

    Das sind die wahren Fragen des Lebens: Nicht wie schnell lässt sich ein Stick beschreiben, sondern wie schnell lässt er sich zerstörungsfrei in der Wama schleudern? Und anschließend noch mit einem gewissen Quantum Restfeuchte in den PC schieben, ohne dass aus einem der beiden Geräte der weiße Rauch der Endlichkeit emporsteigt …..
    Frl. Krise, vielleicht könnten Sie bei Stiftung Warentest einen kleinen Nebenjob annehmen? Schließlich verfügen Sie über einen reichen Erfahrungs- und Wissensschatz aus diversen Praxistests. Und Sie müssen ja nicht alles selber machen, sondern könnten auf erfahrene Hilfskräfte zurückgreifen, wie der Haltbarkeitstest an (Schul-) Möbeln gezeigt hat.
    Viele Grüße
    Herr Anton

  6. Shannon schreibt:

    @ tante sushi

    Ich habe da noch nie Adressdaten und ähnliches draufgehabt, nur Übungsklausuren und Tests, Vokabelabfragen und Klassenarbeiten. Wenn die jemandem in die Hände fallen….. Der muss dann schon ein überlegenes kriminelles Genie sein, um herauszubekommen an welcher Schule er oder sie diese Daten an Schüler verkaufen kann. 😉

  7. tante sushi schreibt:

    kommt zeit, kommt (studien)rat. so schlimm wirds schon nicht werden, das haben noch ganz andere geschafft, wenn ich so die lehrkörper meiner eigenen schulzeit revue passieren lasse. 😉

  8. renosch schreibt:

    Hallo Frl. Krise!

    Versuch es doch einmal mit USB Schmuck.

    Sieht schön aus und verliert man auch nicht.

  9. Patricia schreibt:

    Wir Schüler wissen gar nicht, was wir Lehrern so antun. Ich entschuldige mich hiermit bei fast allen Lehrern, die ich je gequält habe – Und falls Sie das je lesen, Herr F., nein, bei Ihnen entschuldige ich mich nicht! 😉

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