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	<title>frl. krise interveniert</title>
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		<title>Murat vs Udo</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 18:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Friseur Murat schüttelt den Kopf und wuschelt mir mit einer Hand durch die nassen Haare. &#8220;Haben Sie wieder selbst dran rum geschnitten, wa, Frl. Krise?&#8221; stellt er streng fest. &#8220;Nein&#8230; ja&#8230;.äh, nur ein bisschen&#8221;, stottere ich und fühle mich &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/05/17/murat-vs-udo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7707&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Friseur Murat schüttelt den Kopf und wuschelt mir mit einer Hand durch die nassen Haare. &#8220;Haben Sie wieder selbst dran rum geschnitten, wa, Frl. Krise?&#8221; stellt er streng fest.<br />
&#8220;Nein&#8230; ja&#8230;.äh, nur ein bisschen&#8221;, stottere ich und fühle mich wie ein Kind, dass beim Naschen erwischt wurde. Dass der Mann das aber auch immer sofort merkt!<br />
Zum Glück kommen genau in diesem Moment zwei junge Frauen in den Salon und<br />
stürzen sich mit einem Wortschwall auf ihn. Mit einem türkischen Wortschwall! Ich verstehe leider so gut wie nichts, nur, dass es um eine Hochzeit geht. Alle drei reden gleichzeitig und in erheblicher Lautstärke. Ich fange schon an, mir Sorgen um meinen Coiffeur und meinen Bob zu machen, aber alles endet in Gelächter und freundlicher Verabschiedung.<br />
&#8220;Die eine Frau hat bald Hochzeit!&#8221; sagt Murat und widmet sich wieder meinem Kopf. &#8220;An dem Tag haben wir dann sehr viel zu tun!&#8221;<br />
Alle Frauen der Hochzeitsfamilie werden nämlich am großen Tag bei ihm schön gemacht &#8211; nein, er sagt &#8220;noch schöner&#8221; gemacht. Der arme Bräutigam&#8230; Das kostet nicht billig, aber Murat freut&#8217;s.<br />
Er klappert blitzschnell mit der Schere auf meinem Schädel herum. Bei ihm sitzt jeder Handgriff, da gibt es kein Härchen, dass der scharfen Klinge  entkommen kann.<br />
&#8220;Neulich war das Fernsehen hier im Salon!&#8221; sagt Murat plötzlich und macht eine kleine Kunstpause.<br />
&#8220;Das F e r n s e h e n ?&#8221; frage ich.<br />
&#8220;Hm&#8230; Vox!&#8221;<br />
&#8220;Vox?&#8221;<br />
&#8220;Ja, gibt neue Sendung, heißt &#8220;Vier Hochzeiten und eine Traumreise&#8221;!<br />
&#8220;Aber was wollten die hier?&#8221;<br />
Murat lässt die Schere sinken und guckt bescheiden.<br />
&#8220;Ich habe alle frisiert! Also, nicht alle, aber die Damen von der einen Hochzeitsgesellschaft! Das Fernsehteam war den ganzen Tag hier! War voll stressig!&#8221;<br />
Er seufzt tief und holt den Föhn vom Nachbarplatz.<br />
&#8220;Ist ja toll! Und wann wird das gesendet?&#8221; frage ich neugierig.<br />
&#8220;Ach, irgendwann im Juni!&#8221; sagt er lässig und richtet das Gerät auf mich.<br />
(Murat ist der einzige Mensch auf Erden, dem es gelingt meine Haare wirklich GLATT zu föhnen.)<br />
&#8220;Ich werde mir das angucken! Auf jeden Fall!&#8221; verspreche ich. </p>
<p>Na, wenn das nichts ist! MEIN Frisur arbeitet im Fernsehen! Wouw!<br />
Ein kleiner Glanz fällt auf mich&#8230; Ich komme mir selbst schon fast vor wie ein Promi. </p>
<p>Und du, Udo Walz &#8211; pack mal ein! Gegen Murat kommst du nicht an! Niemals!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7707/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7707/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7707&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Da isses!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 15:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Tagen schon warten Frau Freitag und ich auf ein großes Ereignis. Wie Schwangere kurz vor der Entbindung schleichen wir herum, schrecken nachts hoch, telefonieren andauernd miteinander und belauern die Briefträger, die DHL Wagen &#8211; überhaupt jeden Menschen, der entfernt &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/05/16/da-isses/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7689&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen schon warten Frau Freitag und ich auf ein großes Ereignis. Wie Schwangere kurz vor der Entbindung schleichen wir herum, schrecken nachts hoch, telefonieren andauernd miteinander und belauern die Briefträger, die DHL Wagen &#8211;  überhaupt jeden Menschen, der entfernt nach  Briefzustellung aussieht.<br />
Worauf wir warten?<br />
Auf unser Baby, auf unser neues Buch!</p>
<p>Und heute war nun soweit.<br />
Um 13.00 hatte ich einen Zahnarzttermin – der letzte einer langen Kette von Behandlungen.<br />
Ich schob mein Fahrrad aus dem Hinterhof durch den Hausflur in Richtung Straße und öffnete noch schnell (bereits zum dritten Mal heute) den Briefkasten. Die Zeitung, ein bisschen Werbung, eine Rechnung&#8230;  und ein großer brauner Umschlag.<br />
Ich ahnte, was da drin ist!<br />
Endlich!<br />
Sollte ich den Umschlag jetzt hier im Flur aufreißen?<br />
Nee, das ging gar nicht.<br />
Her mit dem Handy und sofort Frau Freitag anrufen!<br />
„Ich glaube, es ist da!“<br />
„???“<br />
„Das Buch!“<br />
„WAS?! Du hast es? Bei mir ist noch nichts. SUPER! Wie sieht es aus?“<br />
„Keine Ahnung!“<br />
„Mach sofort den Umschlag auf!“<br />
Das habe ich nicht getan. Ich konnte nicht.<br />
Ich stopfte den Umschlag in meine Tasche und radelte los. Auf der ganzen Fahrt hatte ich ein saudummes Grinsen im Gesicht. Fast schon peinlich&#8230;<br />
Erst beim Zahnarzt öffnete ich den Umschlag. Ganz vorsichtig, wer weiß &#8211;  nachher ist doch was anderes drin&#8230; Geburtshelfer waren meine nette Zahnärztin und ihre genauso nette Helferin.<br />
Und es war das Buch!<br />
Tatatata!<br />
Ein sehr schönes Gefühl!<br />
Da legt man sich doch direkt gerne kopfunter in den Behandlungsstuhl und lässt sich an den Zähnen herumschrauben.</p>
<p>Und damit ihr auch schon ein bisschen was davon habt (es erscheint ja erst an 24. Mai) hier der kleine Trailer zu unserem Baby.<br />
Um es gleich klarzustellen: Wir sehen ganz genauso aus, wie in dem Clip – vallah, ich schwöre!<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=3zvX8zgYx-A&#8221;&#038;gt" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=3zvX8zgYx-A&#8221;&#038;gt</a>;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7689/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7689/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7689&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Da staunt der Laie und die Fachfrau wundert sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 10:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung Fallgrube!]]></category>

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		<description><![CDATA[„Bitte schön, Frl. Krise, Ihren Kaffee!“ Hanna lächelt mich freundlich an. Sie hat sich sehr verändert. Aus Blond wurde hellbraun, die orangefarbene Schicht auf ihrem Gesicht ist einer natürlichen Blässe gewichen und ihre Sprache erst! Kaum wiederzuerkennen: Ich bin schon &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/05/02/da-staunt-der-laie-und-die-fachfrau-wundert-sich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7683&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Bitte schön, Frl. Krise, Ihren Kaffee!“ Hanna lächelt mich freundlich an. Sie hat sich sehr verändert. Aus Blond wurde hellbraun, die orangefarbene  Schicht auf ihrem Gesicht ist einer natürlichen Blässe gewichen und ihre Sprache erst! Kaum wiederzuerkennen: Ich bin schon seit fast zehn Minuten in diesem Restaurant und habe noch kein einziges „vallah“ „aboooo“ oder „Hurensohn“ aus ihrem Munde gehört.<br />
Nein, ganz im Gegenteil, sie hat mich erstaunt, aber ausnehmend freundlich und höflich begrüßt, als ich reinkam. Jetzt schwirrt sie gleich wieder ab, der Laden ist nämlich proppenvoll.</p>
<p>„Meine Ausbilderin hat mir erlaubt, dass wir uns kurz unterhalten,“ sagt sie, als ich bezahlen will. &#8220;Kommen Sie, wir rauchen eine vor der Tür!&#8221;<br />
Hallo? Kann das sein? Hanna fragt irgendjemanden, ob sie irgendetwas machen DARF?<br />
„Da staunen Sie, wa, dass ich Ausbildungsstelle gefunden habe! Aber die Leute von den Träger, bei den ich ein halbes Jahr war, haben mir geholfen.“ Sie zeigt stolz auf ihr Namensschild, das an der langen blauen Schürze befestigt ist. „Hanna, 1. Ausbildungsjahr“ steht da.<br />
Ihr gefällt die Arbeit. Es ist anstrengend und pünktlich muss sie auch noch sein. Aber alles scheint zu klappen.<br />
Wir unterhalten uns ein bisschen über die guten alten Zeiten.<br />
„Unsere Klasse war Legende, wa, Frl. Krise?“ sagt Hanna stolz. „War schlimmste Klasse ever!“<br />
Na ja, denke ich&#8230;&#8217;Legende&#8217;! Was die sich zusammenspinnen! &#8216;Schlimmste Klasse ever&#8217; stimmt schon eher. Menschlich kamen wir uns ja gegen Ende sehr nahe, aber die Abschlüsse, die Abschlüsse! Oder vielmehr die die nicht gemachten Abschlüsse! Mehrere Schüler ohne Hauptschulabschluss, nur einer mit Realschulabschluss&#8230; und was die mit ihrer Verhaltens&#8217;originalität&#8217; meinen Nerven angetan haben! Ein zartbesaiteres Wesen als ich hätte sich damals glatt hinter den Bus geworfen.<br />
(Wer diesen Blog vom Anfang bis zum August 2012 gelesen hat, weiß wovon ich spreche!)<br />
Ich bezahle und verabschiede mich. „So, Hanna, mach&#8217;s gut. Bis demnächst mal!“ Ich bin schon fast um die Ecke, da fällt Hanna noch etwas ein.<br />
Sie rennt hinter mir her.<br />
„Ach,  Frl. Krise! Sie haben auch ein Buch über uns geschrieben, stimmt&#8217;s?“<br />
Ich zucke zusammen. SHIT!<br />
„Wie kommst du darauf?“  frage ich vorsichtig.<br />
„Turgut und Erkan haben so eine Lehrerin von der Schule im Park getroffen, die hat das erzählt! &#8216;Ghetto-Oma&#8217; heißt das Buch!“ Hanna kichert. „So hat Nesrin Sie doch immer genannt.“</p>
<p>Frau Lehmann!<br />
Die hatte mir vor ein paar Wochen erzählt, dass sie sich am Wochenende  sehr nett mit ehemaligen Schüler unterhalten hätte. Sie kannte sie zwar nicht beim Namen, aber nach der Beschreibung konnte es sich nur um die zwei Oberchaoten aus meiner Klasse handeln.<br />
„Ich hab ihnen erzählt, dass du ein Buch über sie geschrieben hast!“ sagte die liebe Kollegin freudestrahlend und ich erstarrte. Das durfte ja wohl nicht wahr sein!<br />
Nervös las ich in den nächsten Tagen jeden Post meiner alten Schüler bei Facebook.<br />
Aber nichts geschah. Nur einmal schrieb Mustafa mir eine Nachricht: „Ich habe gehöhrt, sie haben Buch über unsere Klasse geschriben.“<br />
Nach einer Schrecksekunde entschloss ich mich zum Angriff: „Ja, klar, was sonst?!“ antwortete ich auf der Stelle. „interesante sache,“ kam zurück.<br />
Sonst passierte nichts. Gar nichts.<br />
Ich fühlte mich sicher.</p>
<p>Und nun das.<br />
Hanna weiß Bescheid.<br />
Alle aus der Klasse wissen Bescheid &#8211; sagt Hanna.<br />
„Hat denn einer das Buch gelesen?“ frage ich etwas verlegen. Leugnen ist ja nun überflüssig.<br />
„Nein!“ Hanna schüttelt den Kopf. „Aber können Sie mir Buch nicht einmal mitbringen und leihen? Bitte, bitte, Frl. Krise“<br />
„Nö,“ sage ich.<br />
Soll sie doch in eine Buchhandlung gehen, wenn sie es wirklich LESEN will. Rauchen tut sie ja, wie viele andere, schließlich auch – das Buch kostet gerade mal so viel wie zwei Päckchen Kippen. Und in der Bücherei bekommt sie es ganz umsonst.</p>
<p>Ich bin ein bisschen erschüttert. Nicht, weil ich möchte, dass sie mein Buch lesen! Nein! Ganz und gar nicht!<br />
Aber dass nicht einmal die Tatsache, dass es ein Buch über SIE gibt, sie neugierig aufs Lesen macht, das wundert mich.</p>
<p>Frau Herz grinst, als ich ihr von Hanna erzähle:<br />
&#8220;Ist doch klar!&#8221;, sagt sie. &#8220;Und das weißt du doch auch, Frl. Krise! Lesen ist eben einfach schwul!&#8221;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7683/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7683/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7683&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sonderangebot?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 11:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ikea ist am Dienstag Nachmittag angenehm leer. Früher bin ich da immer samstags hin marschiert&#8230;. schrecklich! Ich komme also zügig voran, nur in der Kinderabteilung werde ich von einer jungen Familie mit zwei Kindern ausgebremst. Das ältere Kind, ein etwa &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/25/sonderangebot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7678&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ikea ist am Dienstag Nachmittag  angenehm leer. Früher bin ich da immer samstags hin marschiert&#8230;. schrecklich! Ich komme also zügig voran, nur in der Kinderabteilung werde ich von einer jungen Familie mit zwei Kindern ausgebremst.<br />
Das ältere Kind, ein etwa dreijähriger Junge, wälzt sich am Boden. Die Vater trägt ein Baby auf dem Arm. Das brüllt sich gerade ein&#8230;<br />
„Steh sofort auf, Oskar!“ sagt die Mutter ungeduldig und versucht den Jungen am Arm hochzuziehen. Aber der Kleine rollt sich auf den Bauch und macht sich schwer.<br />
 „Psch, pscht!“ Der Vater versucht inzwischen das Baby durch wildes Herumschuckeln zu beruhigen. Er nimmt eine hässliche Handpuppe – eine Eule oder so etwas &#8211; und fuchtelt damit vor dem Gesichtchen des kleinen Kindes herum. Ganz großes Gebrüll!<br />
„Lass doch den Quatsch!“ Die Mutter gibt ihre Bemühungen mit Oskar auf und versucht dem Vater das Baby zu entreißen. Doch der spielt nicht mit, wendet sich ab und schnauzt: „Die bleibt jetzt bei mir!“ Dann stößt er seinen Sohn mit dem Fuß an.<br />
„Und dich bringen wir das nächste Mal ins Kinderparadies!“<br />
„Da bring ich DICH das nächste Mal hin!“ faucht die Mama.<br />
Ich flüchte.  Ikea – Wohnst du schon oder erziehst du noch?</p>
<p>Später treffe ich die jungen Eltern an der Kasse wieder –  diesmal ohne Kinder. Oskar ist bestimmt im Kinderparadies entsorgt worden&#8230; Aber wo ist das kleine Kind?  </p>
<p>Hat eine/r von euch gestern bei Ikea ein Baby gekauft?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7678/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7678&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>So was&#8230;!</title>
		<link>http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/24/so-was/</link>
		<comments>http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/24/so-was/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 19:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mache mir Sorgen. ich habe ja jetzt dazu Zeit. Früher kam ich gar nicht dazu, da musste ich an Tausende übertrieben wichtige Sachen denken, um meinen Arbeitstag zu überleben. Das fällt nun alles weg&#8230; Diese Lücke kann ich nun &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/24/so-was/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7666&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache mir Sorgen. ich habe ja jetzt dazu Zeit.<br />
Früher kam ich gar nicht dazu, da musste ich an Tausende übertrieben wichtige Sachen denken, um meinen Arbeitstag zu überleben. Das fällt nun alles weg&#8230; Diese Lücke kann ich nun bequem mit Sorgenmachen ausfüllen. Zum Bleistift um Frau Freitag.<br />
Die wird immer wunderlicher. Ehrlich! Gestern hat mir erzählt, dass sie glaube, sie wäre zur Zeit immer so müde, weil all ihre Energie in den Frühling umgeleitet würde. Also, falls ihr das jetzt nicht verstanden habt: Sie sagt, ihre umgeleiteten Körperkräfte hätten erst bewirkt, dass nun alles blüht! Okay. eine interessante Theorie, aber ein bisschen crazy, oder?<br />
Dann ruft sie mich heute Morgen um neun an. Aber nicht etwa von ihrem Arbeitsplatz aus &#8211; nee, das kann sie mir nicht erzählen! Im Hintergrund waren deutlich Straßengeräusche zu hören. Ich vermute, sie saß in einem Straßencafe und rauchte. Hat sich wahrscheinlich krank gemeldet oder schwänzte. Sie wollte wissen, ob ich arbeite und war sehr zufrieden, als sie erfuhr, dass ich schon brav an meinem externen Schreibtisch saß und mir den Kopf zerrüttete, wie die Protagonisten unseres nächsten Werks agieren könnten. Dabei bin doch ICH pensioniert und nicht sie. Bedenklich, bedenklich.<br />
Ihren Blog vernachlässigt sie auch sträflich. Die Ärmste. Ich glaube, es geht ihr nicht gut&#8230; Heute hat sie endlich mal wieder geschrieben, aber was! <a href="http://fraufreitag.wordpress.com">Lest es bloß nicht</a>. Es ist wirres Zeug&#8230; </p>
<p>Übrigens hatte ich heute ein merkwürdiges Erlebnis bei Ikea. Ich bloß zu müde, es jetzt auch noch zu aufzuschreiben. Frau Freitag geht mal einfach vor.<br />
Dann bis morgen&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7666/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7666/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7666&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sorry</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung Fallgrube!]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Blog! Der liegt mir momentan etwas im Magen. Ich komme einfach nicht zum Schreiben. Frau Freitag ist zwar auch nicht viel besser, aber die ist ja auch nicht im „Pensionat“, wie sie meinen neuen Modus gerne nennt. Fakt ist, &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/23/sorry/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7660&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blog!<br />
Der liegt mir momentan etwas im Magen. Ich komme einfach nicht zum Schreiben. Frau Freitag ist zwar auch nicht viel besser, aber die ist ja auch nicht im „Pensionat“, wie sie meinen neuen Modus gerne nennt.<br />
Fakt ist, das Pensionat ist geil, aber zeitraubend. </p>
<p>Früher war das so:<br />
Aufstehen, Schule, Blog, Unterricht vor/nachbereiten, Lesen/Fernsehen/Telefonieren (am besten gleichzeitig) Schlafen.<br />
Jetzt ist die Sache schon schwieriger. Kein Stundenplan, keine festen Zeiten, dafür jede Menge Arbeit mit der Fertigstellung unseres neuen Machwerkes – diesem „Der Altmann ist tot“. Aber heute ist Schluss damit. Wahrscheinlich rattern jetzt gerade die Druckmaschinen, falls sie heutzutage noch rattern.<br />
Und in vier Wochen haben wir dann endlich Buchpremiere&#8230; </p>
<p>Mit dem SCHREIBEN eines Buchs ist es nicht getan – ha, weit gefehlt! Es gab in den letzten vier Wochen richtig viel zu tun:<br />
Nach Abgabe des Manuskripts geht nämlich die Arbeit erst richtig los.<br />
Deshalb stehe ich auch jetzt ziemlich früh auf, viel früher als geplant, nämlich schon zwischen sieben und acht, fahre gegen neun – falls keine anderen Termine vorliegen &#8211; zu meinem externen Schreibtisch im Co-working-space und spiele &#8220;Sekretariat&#8221;. Meine Chefs sind Frl. Krise, Frau Freitag und der Verlag.<br />
Die tun zwar alle sehr nett und locker, aber eigentlich sind die total pingelig und regen sich gleich mörderisch auf, wenn ich etwas falsch mache oder vergesse. Ganz ehrlich – mein alter Chef Herr Fischer war da wesentlich großzügiger.</p>
<p>Die erste Tat des Arbeitstages:  Mac hochfahren  &#8211; ohne Mac ist man in so einem hippen &#8220;Co-working space&#8221; ein Nichts. Mit den Emails fange ich am liebsten an, obwohl ich weiß,  dass EINE beantwortete Email gerne einen Rattenschwanz von weiteren Emails nach sich zieht. Dann ein paar Telefonate &#8211; ohne Smartphone ist man ist man in so einem hippen co-working space ein Loser &#8211; deshalb benutze ich mein armes kleines Nokia Händy mit einer gewissen Arroganz. </p>
<p>Die Lektorin hält einen wochenlang in Schach, dann das mehrfache Korrekturlesen – und das ist erst die Spitze des Eisberges. Alle Entscheidungen, die das Buch betreffen, müssen mit den Autoren abgesprochen werden und das ist ja auch gut so. Aber es frisst Zeit.<br />
Und schon kommt die Druckfahne oder  eine leicht gekürzte  Fassung vom Hörbuch und die schreien : Lies mich, aber bitte GANZ GRÜNDLICH und am liebsten bis übermorgen! Also wird alles noch mal korrigiert und inzwischen hängt einem der eigene Text schon kilometerlang zum Halse raus und man fragt sich, was man da eigentlich für eine Schwachsinn verzapft hat und wer zum Teufel das lesen soll.<br />
Die Vorschläge für Lesungstermine trudeln ein, Sprecherinnen für das Hörbuch werden gesucht und nicht gleich gefunden, das Cover verändert sich zum hundertsten Mal, Werbemaßnahmen müssen abgestimmt werden, Interviews gegeben und und und. Es nimmt einfach kein Ende.<br />
Ich bin zwar die Chefsekretärin, aber Frau Freitag muss auch ran. (Von wegen Winterschlaf!)  Und wir müssen uns andauernd absprechen. Andauernd. Bevorzugt telefonisch.<br />
„Bei dir ist immer besetzt!“ murrt mein Männe  und geht dankenswerterweise auch noch dazu über, mich zu bemehlen.  </p>
<p>Langsam hat es sich rumgesprochen, dass ich nun IMMER Zeit habe. „Du bist doch jetzt pensioniert!“ sagen Freunde und Verwandte und beglücken mich mit Aufträgen. Tochter Nummer zwei zum Beispiel ist zwar noch in Elternzeit, fummelt sich aber schon ein bisschen wieder in die Berufstätigkeit ein. Sie muss schreiben. Einen Vortrag entwerfen, eine Veröffentlichung abschließen. „Mama kannst du mal&#8230;.?“<br />
Mama kann – sie verwandelt sich in eine Oma und schiebt den Kinderwagen am Kanal entlang.<br />
Die Insassin des Gefährts ist 10 Monate alt und sehr gesprächig. „Dada tatata lödellödel“, sagt sie und zeigt mit ihrem kleinen Zeigefingerchen auf einen Baum. „Das ist ein Baum,“ übersetzt die brave Oma und befiehlt: „Psssst  jetzt, du sollst schlafen!“ „Mememe nenene,“ sagt das Kind und reibt sich die Augen. Es ist totmüde. Aber Schlafen? Voll langweilig. Lieber den Schnuller aus dem Wagen schmeißen und ein bisschen brüllen. Die Oma hievt es schnell aus dem Wagen und setzt sich auf eine Bank. „Lödellödel,“ sagt das Kind und lacht erfreut. Der Nachmittag geht ins Land&#8230;<br />
Frau Freitag ruft auf dem Händy an. Sie hat Pause.  „Gibt es was Neues im Sekretariat? Und hast du schon was geschrieben?“ fragt sie streng (wir haben letzte Woche schon wieder mit einem neuen Projekt angefangen), doch ehe ich antworten kann, sagt das kleine Kind: „Nenenene“, und Freitag seufzt.</p>
<p>So, aber jetzt werde ich schreiben. Jetzt sofort. Drei Stunden Zeit habe ich. Dann warten wieder familiäre Tätigkeiten auf mich. Ich hoffe, Frau Freitag ist zufrieden. Die Emails habe ich auch schon erledigt.<br />
Das Pensionat … ich sag&#8217;s euch! Man kommt zu nix!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7660/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7660&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Früüüüühling&#8230;.</title>
		<link>http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/08/fruuuuuhling/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 12:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[wie süß...]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr ist der Frühling ein Spätling. Aber seit gestern scheint er sich ja auch hier langsam anzuschleichen&#8230; „Es schneit schon wieder – herrlich! Es könnte das ganze Jahr Winter sein!“ freute sich Frau Freitag noch zu Ostern. Jetzt muss &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/04/08/fruuuuuhling/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7651&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr ist der Frühling ein Spätling.<br />
Aber seit gestern scheint er sich ja auch hier langsam anzuschleichen&#8230;</p>
<p>„Es schneit schon wieder – herrlich! Es könnte das ganze Jahr Winter sein!“ freute sich Frau Freitag noch zu Ostern. Jetzt muss sie sich wohl mit verhaltener Wärme anfreunden.<br />
„Das Wetter ist mir schnurz – Hauptsache, Ferien!“ behauptete Frau Herz am gleichen Tag. Heute fängt allerdings die Schule wieder an und der Spaß ist vorbei. Dafür scheint aber die Sonne.</p>
<p>Das bisschen Licht zeigt bei der  hauptstädtischen Bevölkerung sofortige Auswirkungen. Die Radfahrer strampeln wilder durch die Autoschlangen, die Fußgänger stürzen sich selbstmörderischer über die Straße und die Autofahrer verhalten sich unkooperativer als sonst – falls das überhaupt noch möglich ist. </p>
<p>In der U- Bahn  hingegen geht es trübe zu und ich kann auf den ersten Blick nichts, aber auch gar nichts vom Frühlingserwachen bemerken. Die Leute starrten wie immer mit leeren Gesichtern vor sich hin.  </p>
<p>Dann steigen zwei Mädchen ein. Sie setzen sich neben mich. Sie sind vielleicht elf, zwölf Jahre alt und reden ohne Punkt und Komma. Es geht um Schmerzen. Ja, wirklich.<br />
Die eine, sie heißt Tina, erzählt in voller Lautstärke von den verhängnisvollen Auswirkungen einer Zahnoperation in den Ferien.<br />
„Pscht! Hör auf! Sei ruhig!“ möchte ich am liebsten rufen. „Ich will das nicht hören!“ Zahnarzt! Alles, aber bitte nicht das!<br />
Zum Aufstehen und Umsetzen bin natürlich zu faul und zu neugierig. Also zuhören&#8230; </p>
<p>„ &#8216;&#8230;ist eigentlich gut geworden, alles&#8217;,  sagt der Zahnarzt,“ berichtet Tina.  „Aber es war doch erst so kalt, wa? Das Wetter, mein ich und dann so bisschen warm und dann wieder kalt. Und bei Schnee und so tat mir immer alles voll weh bei den Kiefern. Zog sich alles so zusammen, irgendwie!“<br />
Ihre Freundin nickt: „Kenn ich. Wenn es so kalt is, und man atmet, dann tut der Gaumen voll weh. Bei mir&#8230;.“<br />
Tina  macht eine wegwerfende Handbewegung. „Gaumen ist nix gegen Kiefernschmerzen. Voll schlimm, sag ich dir. Ich hab voll viele Tabletten genommen, hat aber nich genutzt bei dieses krasse Wetter. Das war wegen der Schwellung, hat mein Zahnarzt gesagt.“<br />
Beide kichern. Das Wort Schwellung&#8230; das  erinnert doch gleich an&#8230; Wie in der Schule! </p>
<p>Die namenlose Freundin fasst sich wieder und sagt tröstend: „Aber Wetter wird doch jetzt voll schön. Frühling! Dann kriegen deine Kiefern bestimmt auch ihren Frieden.“</p>
<p>Ja! So sei es!<br />
Frühling!<br />
Friede den Kindern und Kiefern!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7651/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7651&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gründonnerstag</title>
		<link>http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/31/gundonnerstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 14:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endlich perfekt?]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich habe doch nur EINEN Gin Fizz bestellt!“ sage ich und starre auf die beiden randvoll gefüllten (Latte Macchiato-) Gläser, die der Kellner für mich schwungvoll auf den Tisch knallt. Ich kann nicht gut sehen in der schummrigen Ecke der &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/31/gundonnerstag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7644&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe doch nur EINEN Gin Fizz bestellt!“ sage ich und starre auf die beiden randvoll gefüllten (Latte Macchiato-) Gläser, die der Kellner für mich schwungvoll auf den Tisch knallt. Ich kann nicht gut sehen in der schummrigen Ecke der Cocktailbar und rutsche nervös auf einem niedrigen Lederhocker hin und her.<br />
„Is ist doch häppy hour, Frl. Krise!“ sagt Dennis und prostet mir zu. Er trinkt etwas Milchiges aus einem Riesenpokal und rollt verzückt mit den Augen. „Bei häppy hour gibt&#8217;s immer zwei Gläser auf einmal! Darum treffen wir uns ja auch hier!“<br />
Die anderen nicken – das heißt, soweit sie ihn hören können. Die Musik ist nämlich sehr laut. </p>
<p>Wir haben Klassentreffen. Wir, das sind Frau Herz, unsere beiden vorvorletzten Klassen und ich.<br />
Dreizehn Schüler aus meiner Klasse sind gekommen – von vierundzwanzig. Immerhin.<br />
Klassentreffen – so was kriegen Unsere sonst gar nicht hin. Aber Sina und Gina haben alles organisiert &#8211; wie früher!<br />
„Kinder, ihr habt euch ja kaum verändert!“ stelle ich fest und schon nach wenigen Minuten herrscht alte Vertrautheit. Schön ist das! Diese Klasse war aber auch immer nett.  Einundzwanzig bis Zweiundzwanzig sind sie jetzt, verlobt, verheiratet und geschieden. Kinder wurden auch schon gezeugt&#8230;<br />
Einige haben sich jedoch aufs Lernen konzentriert.„Frl. Krise, Sie haben gesagt, ich schaffe niemals Abi! Aber ich habe es geschafft!“ Ying sieht mich triumphierend an. „Und Pascale hat es auch geschafft und Oktay auch!“ Ich bin beeindruckt. „Jungs, damals wart ihr aber noch auf einem ganz anderen Trip!“ Pascal grinst: „Ja, wa? Aber Sie haben nicht umsonst gepredigt!“ Die drei wollen Ingenieure werden, Sina und Nesli sind medizinische Fachangestellte, Dennis ist Fliesenleger, Gina Hotelfachfrau, Zora macht das Abitur nach, Sascha ist beim Bund und Mike Verkäufer an der Fleischtheke. Volkan schüttelt ein bisschen verlegen den Kopf – er war Security, ist aber gerade arbeitslos. Dafür erwartet seine Frau in vier Wochen einen kleinen Jungen.<br />
Als letzte schneit dann noch Su Ellen herein, doch davon später.<br />
Sascha hat jede Menge Fotos dabei (auf dem iphone!) und wir amüsieren uns beim Ansehen. „Wie sie aussieht! Was er anhat!“<br />
Und alle sind sich einig: „Die Schule war voll die schönste Zeit in unserem Leben!“<br />
DA! Da ist es wieder&#8230; &#8216;Schule &#8211; die schönste Zeit in unserem Leben&#8217;. Innerlich schüttele ich den Kopf. Himmel, warum sagen das alle Schüler, die ich nach Jahren wieder sehe? Wie traurig, wenn nach der Schulzeit nichts Tolles mehr kommt! Für uns damals fing doch da erst richtig das Leben an! Studieren, die Welt und interessante Leute kennen lernen&#8230;</p>
<p>Wie auf allen Klassenfotos sitzt auch heute Abend Mike dicht neben mir. Dennis berichtet wie immer von seiner schwierigen Coexistenz mit den „Bullen“, Sina und Gina lipglossen sich im fünf-Minuten-Rhythmus und Volkan verschwindet unauffällig, um eine zu rauchen. Genau wie früher.<br />
Plötzlich wird es still. Sue Ellen hat ihren Auftritt. Ein bisschen ratlos steht sie vor uns. Ich erkenne sie kaum. Um Gottes Willen! Was ist mit ihrem Gesicht passiert? Was mit ihrer Brust?<br />
„Operiert!“ sagt Frau Herz später. „Grauenhaft!“<br />
Sie mache gerade mit Hilfe eines Fernkurses ihr Abi nach, wolle dann Psychologie studieren und arbeite zur Zeit in der Gastronomie&#8230; „In einer Bar!“ argwöhnt Frau Herz.<br />
Nach drei Stunden endet die häppy hour und unser Treffen. Zum Abschied überreichen mir Sina und Nesli eine Flasche Wein und eine Schachtel Pralinen. Auf einer Karte, von allen unterschrieben, steht:<br />
„Danke! Und viel Glück auf ihrem Lebensweg!“<br />
„Sie haben doch damals nichts von uns bekommen, als wir aus der Schule gingen!“ sagt Sina. „Aber jetzt, wo sie pensioniert werden, verabschieden wir uns richtig.“ Wie süß! Ich bin gerührt&#8230;</p>
<p>Den größten Schlag versetzt mir Lenny aus der Klasse von Frau Herz. Er schüttelt mir zum Abschied die Hand: „Was ich Sie den ganzen Abend fragen wollte, Frl. Krise! Mögen Sie immer noch Mascha Kaleko?“<br />
Verwirrt nicke ich – wie kommt denn der jetzt darauf?<br />
„Ich musste dran denken, als ich hierher lief! Ich kam an der Bleibtreustraße vorbei, und da&#8230; wir hatten doch die Gedichte in Deutsch bei Ihnen. Mascha Kaleko hatte doch so Heimweh nach ihrem Berlin und ihrer Straße. Die Bleibtreustraße!“<br />
„Das hast du dir gemerkt?“ Ich bin platt. Lenny, der vor sich hin schlief oder mit Pascal quatschte&#8230; Der hat sich das gemerkt?<br />
 „Ganz ehrlich, Frl. Krise! Schöne Gedichte sind das&#8230;! Wissen Sie was? Ich lese jetzt auch Bücher&#8230;!“ </p>
<p>Frau Herz und ich schliddern leicht beschwipst über das vereiste Trottoir zur U-Bahn. (Dabei habe ich nicht mal mein erstes Glas ausgetrunken und Frau Herz blieb ganz bei Kaffee und Selters!) Es ist eiskalt und ein schneidender Ostwind fegt über die Straße. Wir klammern uns aneinander.<br />
„Da siehste mal!“ sage ich euphorisch und drücke ihren Arm. „Wird doch noch was aus ihnen!“<br />
„Hm,“ sagt Frau Herz und bleibt stehen. „Es ist wie mit Aktien, Frl. Krise. Am besten man guckt erst nach ein paar Jahren wieder danach!“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7644/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7644/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7644&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das ruhige Rentnerleben&#8230;</title>
		<link>http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/26/das-ruhige-rentnerleben/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 17:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästige Pflichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag hatte ich dreifach frei: Sonntag plus Ferien plus Pension. So viel Freizeit auf einmal hatte ich noch nie! Allerdings: Gespürt habe ich nichts davon, denn Frau Freitag und ich workten den ganzen Tag heftigst vor uns hin&#8230; Frl. &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/26/das-ruhige-rentnerleben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7641&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag hatte ich dreifach frei: Sonntag plus Ferien plus Pension.<br />
So viel Freizeit auf einmal hatte ich noch nie!<br />
Allerdings: Gespürt habe ich nichts davon, denn Frau Freitag und ich workten den ganzen Tag heftigst vor uns hin&#8230;<br />
Frl. Krise, so geht das nicht weiter, sagte ich abends zu mir und sank erschöpft auf die Couch, um sofort vor dem Tatort einzuschlafen.<br />
Tzzzzz! Eine Woche pensioniert und nur geschuftet! </p>
<p>Gestern Morgen sprang ich um halb sieben schlecht gelaunt aus dem Bett.<br />
Vier Fenstereinbauer standen wenig später mit einem unglaublich riesigen Handwerks-Equipment  vor der Tür und begannen hurtig meine Wohnung in Schutt und Asche zu legen.<br />
Mittendrin erschien Tochter Nr. 2 und brachte mir für einige Stunden (Notfall!) ihr kleines Kind, welches günstigerweise gerade das Krabbeln und Fremdeln gelernt hatte.<br />
Zwischen Krach, Kürbisbrei und Kinderpopo versuchte ich die allgemeine Stimmung durch hartes Entertainment hochzuhalten.<br />
Abends befreite ich die Wohnung vom schlimmsten Staub – dachte ich jedenfalls &#8211;  wurde aber morgens im hellen Tageslicht eines Besseren belehrt.<br />
Heute war ich selbstverständlich auch wieder früh auf den Beinen &#8211;  schließlich wollten die Fenster-Jungs gegen acht Uhr da sein. Irgendwelche Leisten und die Fensterbänke&#8230;<br />
Dann rief der Meister an. „Frl Krise, es wird später! Wir fahren eben noch mal an eine andere Baustelle!“<br />
Na gut, dann eben wieder zu Frau Freitag und weiterarbeiten.</p>
<p>Oh, Leute! Warum hat mich niemand vor dieser Pensionierung gewarnt?  Wo ist mein ordentlicher Stundenplan? Wo sind die Pausen? Wo der Feierabend?</p>
<p>Jammert bitte nicht, wenn es hier ein paar Tage nichts zu lesen gibt! Ich tue, was ich kann, aber ich verbringe Ostern wie üblich im Western der Republik und falls es dort nicht zu  Ei-Schnee-Treiben oder ähnlich außergewöhnlichen Katastrophen kommt, werde ich nicht posten. </p>
<p>Deshalb wünsche ich euch allen auch schon jetzt: Frohe Ostern, ein bisschen Sonnenschein und noch viele Jahre geregelter Arbeit!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/frlkrise.wordpress.com/7641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/frlkrise.wordpress.com/7641/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7641&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kismet</title>
		<link>http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/22/kismet/</link>
		<comments>http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/22/kismet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 12:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frlkrise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Nachfolger im Amt der Klassenlehrerin ist Alex. Seine Fächer sind Sport und Chemie. Die Schulleitung scheint ihn allerdings für eine Allzweckwaffe zu halten, denn sie setzt ihn, solange sein Stundenplan noch nicht steht, querbeet ein &#8211; er muss Mathe, &#8230; <a href="http://frlkrise.wordpress.com/2013/03/22/kismet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=frlkrise.wordpress.com&#038;blog=14042228&#038;post=7627&#038;subd=frlkrise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Nachfolger im Amt der Klassenlehrerin ist Alex.<br />
Seine Fächer sind Sport und Chemie. Die Schulleitung scheint ihn allerdings für eine Allzweckwaffe zu halten, denn sie setzt ihn, solange sein Stundenplan noch nicht steht, querbeet ein &#8211; er muss Mathe, Geschichte, Deutsch, Ethik und Diverses unterrichten.<br />
Alex macht alles.<br />
Und sein Amt als neuer Klassenlehrer? Alex gibt sich Mühe, aber unsere Klasse erweist sich als harter Brocken. Neue Lehrer müssen schließlich erst mal ausgetestet werden.<br />
Das Ergebnis ist, dass sich die Mimose Merve nach den ersten Stunden beklagt:<br />
„Herr Plate ist voll gemein, voll streng!“ und Musa, der am liebsten im slow motion &#8211; Modus lebt, murrt: „Was ist das für ein Lehrer! Er hat mich voll herumgehetzt!“<br />
Alex ist ein bisschen angeschlagen. Er will gerne nett sein, aber er muss hart durchgreifen, damit ihm die Kinder nicht auf der Nase herum tanzen.<br />
„Das wird schon!“ sage ich. „Wenn die erst geschnallt haben, dass sie bei dir arbeiten müssen und nicht herumtändeln, dann bist du über den Berg!“<br />
Alex seufzt. So schwierig hatte er sich das alles wohl nicht vorgestellt. Er kommt aus der Provinz, da ticken die Uhren noch anders. In der Hauptstadt ist das Leben härter&#8230;<br />
„Diese Klasse ist das reinste GOLD gegen unsere letzte Klasse! Kannst du mir glauben!“  sage ich.  „Ich verrate dir was: Ich habe ein Buch über sie geschrieben, das bringe ich dir morgen mit, damit du siehst, wie gut du es hast!“<br />
Alex sieht mich zweifelnd an.</p>
<p>„Hast du es?“ fragt er am nächsten Morgen gespannt und ich nicke und angele das Buch aus meiner Tasche heraus. Ich bin erfreut, endlich interessiert sich mal jemand dafür!<br />
Alex nimmt es in Empfang und wendet es etwas unschlüssig in seinen Händen hin und her. Er blättert es auf und schlägt es wieder zu, studiert das Cover und runzelt die Stirn.<br />
„Hm.“, sagt er.<br />
Was ist los mit ihm? Glaubt er nicht, dass das meins ist?<br />
„Ich habe es sogar für dich signiert!“ verkünde ich.<br />
„Hm.“ Alex guckt mich verwirrt an. „Das hast DU geschrieben?“<br />
„Sag ich doch!“<br />
„Und der Name? Frl. Krise?“<br />
„Das ist natürlich ein Pseudonym.“<br />
Er schüttelt den Kopf.<br />
„Ghetto-Oma!“ sagt er. „Tzzzz! Ghetto-Oma! Dieses Buch haben sie gelesen in meinem letzten Kollegium. &#8216;Du willst nach Berlin gehen, Alex?&#8217; haben sie zu mir gesagt. &#8216;Dann lies mal vorher lieber die &#8216;Ghetto-Oma&#8221;!“<br />
Er grinst.<br />
„Du bist die Ghetto-Oma?“ Ich nicke etwas verlegen.</p>
<p>Armer Alex! Seine Kollegen sollen sich übrigens sehr gefreut haben, als sie erfuhren, wessen Klasse er in Berlin übernommen hat&#8230;</p>
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